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Braunschweig Lions Newsletter vom 24.08.2009 Niederlage beim Nordmeister Von: René Stammer Ihre vierte GFL-Niederlage in Folge mussten die Braunschweig Lions bei den Berlin Adlern einstecken. Gegen den neuen Nordmeister unterlagen die Niedersachsen mit 7:20 (0:3, 0:3, 0:14, 7:0). Damit büßten die Löwenstädter wohl alle Hoffnungen auf das erneute Erreichen der Play-Off-Runde ein, denn aktuell steht der amtierende Deutsche Meister auf dem fünften Tabellenplatz der GFL-Nordgruppe.Vor rund 1.500 Zuschauern im sonnigen Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gelang es den Braunschweigern erneut, gegen eines der Top-Teams in diesem Jahr zumindest eine Halbzeit lang auf Augenhöhe mitzuspielen. Das reicht aktuell aber leider nicht aus, um gegen diese Mannschaften am Ende auch gewinnen zu können. Wie schon in den voran gegangenen Partien gegen Kiel war der erste Durchgang wieder ausgeglichen mit ganz leichten Vorteilen für die Gastgeber. Doch über weite Strecken hatte die Lions-Verteidigung den Berliner Angriff um Quarterback Jonathan Grant gut unter Kontrolle. Wenige Meter vor der eigenen Endzone gestattete sie den Hauptstädtern im ersten Quarter lediglich ein Field Goal, das durch den sicheren Benjamin Scharweit verwandelt wurde. Weitere Punkte wären wohl Mangelware für die Berliner in der ersten Halbzeit geblieben, wenn der Angriff der Gäste sich nicht wieder zu unkonstant und fehlerbehaftet präsentiert hätte. Nachdem der erste Drive im Spiel noch durch einen Punt abgeschlossen werden musste, konnte Tobias Goebel im zweiten Drive wenigstens zu einem Field Goal-Versuch aus 42 Yards Entfernung antreten. Leider konnte der junge Kicker diesen Versuch nicht in drei Punkte ummünzen. Rund eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit zeigte sich dann der Löwen-Angriff noch einmal äußerst durchwachsen und gab den Ball unnötigerweise noch einmal an die Adler ab, die dieses Geschenk, ausgestattet mit drei Auszeiten, noch zum zweiten Field Goal durch Benjamin Scharweit nutzen konnten. Alle Hoffnungen der Löwen, im zweiten Durchgang mit einem tollen Start in Führung zu gehen, wurden aber von der immer aufmerksamer spielenden Berliner Defensivabteilung frühzeitig unterbunden. Vergeblich mühten sich die Braunschweiger Spielmacher Dennis Zimmermann und Pepijn Mendonca, gegen dieses Bollwerk nennenswerten Raumgewinn zu erzielen. Und als die Berliner im dritten Spielviertel schließlich ihren US-amerikanischen Runningback David McCants, in Hälfte eins von den Lions noch gut kontrolliert, „von der Kette ließen“, war es um den Rekordmeister geschehen. Innerhalb kürzester Zeit erzielte der wendige Ballträger zwei Touchdowns und entschied das Spiel damit schon frühzeitig. Besonders sehenswert war dabei sein zweiter Streich, als er das Lederei über 85 Yards bis in die Endzone der Lions beförderte. Der einzige Touchdown von Jabari Johnson im vierten Quarter war nicht mehr als Ergebniskosmetik für die Braunschweiger, die damit zumindest die erste Zu Null-Niederlage in der German Football League seit 1994 verhindern konnten. Weitere Möglichkeiten, zu Punkten zu kommen, wurden nicht genutzt. Auch aus der guten Feldposition nach einem von Christian von Einem eroberten Fumble konnten die Lions kein Kapital mehr schlagen. Um die Play-Offs nun noch erreichen zu können, müssen die Lions auf Schützenhilfe aus Dresden hoffen, die im Nachholspiel noch bei den Assindia Cardinals anzutreten haben. Scoreboard: 3:0 Benjamin Scharweit; 29 Yard-Field Goal 6:0 Benjamin Scharweit; 46 Yard-Field Goal 13:0 David McCants; 34 Yard-Lauf (PAT Benjamin Scharweit) 20:0 David McCants; 85 Yard-Lauf (PAT Benjamin Scharweit) 20:7 Jabari Johnson; 2 Yard-Lauf (PAT Tobias Goebel) |
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