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Universe Frankfurt News vom 02.10.2009 "Siege, Siege und noch mehr Siege" Interview mit Universe Quarterback Kai Schlegel Geschrieben von Michael Wiegand Bei den Spielen von Universe steht er oftmals im Mittelpunkt des Geschehens: Kai Schlegel, der Quarterback mit der Nummer 8, der seinem Vorbild Troy Aikman nicht nur in Sachen Jersey-Nummer nacheifern will und schon als Kind mit zahlreichen verschiedenen Helmersätzen den Bruder tackelte... Zwischen dem Zeitpunkt der mütterlichen Anekdote und dem ersten Einsatz eines richtigen Helms verging im Leben der Universe-Nummer 8 ein Jahrzehnt, seit 2008 ist der 30 Jahre alte Spielmacher nun in lila und orange zu sehen.In der abgelaufenen Oberliga-Saison warf der 1,88 Meter grosse und 93 Kilogramm schwere Schlegel knapp 500 Yards, zwölf Touchdowns, seinen weitesten Pass über 40 Yards und erzielte alleine gegen die Heiligenstein Crusaders im Heimspiel 134 Yards sowie vier Touchdowns. Doch der Quarterback ist nicht nur Spielmacher im Tackle Team, sondern engagiert sich als Jugendtrainer auch für den Nachwuchs im Universe und dementsprechend für die Zukunft des Vereins. Auf lange Sicht möchte Kai Schlegel die Universe-Jugend in die GFL-J führen und selbst noch zahlreiche weitere „Siege, Siege und noch mehr Siege und natürlich den einen oder anderen Aufstieg.“ Wie bist Du zum Football gekommen? Football hat mich schon begeistert, seit ich klein war. Geschichten meiner Mutter zufolge muss ich mir als Kind alle möglichen Dinge als Helmersatz auf den Kopf gesetzt und meinen Bruder getackelt haben. (lacht) Leider ging es lange Zeit über NFL-Spiele im Fernsehen und ab 1991 Stadionbesuche bei der Galaxy nicht hinaus. Erst als ich etwa 16 war, erfuhr ich von den Bad Homburg Falken. Leider hatte ich kein grosses Glück, eine Woche nachdem ich mir das Training angesehen hatte, löste sich der Verein auf. Genau das gleiche passierte etwas später bei den Frankfurt Gamblers bis ich schliesslich mit 18 Jahren endlich das erste Mal einen richtigen Helm bei den Frankfurt Ravens auf dem Kopf hatte. Wie wird man Quarterback? Von dieser Position war ich immer schon fasziniert. Ich wusste, das musste es werden. Leider war es zu Beginn sehr schwer, da die Coaches, die ich die ersten Jahre hatte, diese Position nicht coachen konnten oder nicht die Zeit dafür aufbringen konnten, es gab nicht so einen Trainerstab wie wir ihn jetzt haben. Es gab auch meistens amerikanische Spielmacher, so dass man als Deutscher ohnehin keine Chance erhielt. Die ersten Jahre spielte ich deswegen Defensive End und Outside Linebacker, wo ich ja auch diese Saison wieder aushelfen musste. Habe aber mittlerweile auch auf fast allen Positionen mal ausgeholfen. Den ganzen Artikel gibt es unter Universe Frankfurt |
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