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Universe Frankfurt News vom 02.09.2010 „Du spielst wie du trainierst“ Interview mit Universe-Quarterback Johannes Stolz Geschrieben von Michael Wiegand Universe-Spielmacher Johannes Stolz hatte sich im Spiel gegen die Jenaer Hanfrieds dermaßen schwer am Knie verletzt, dass er den Rest der Saison an der Seitenlinie verbringen musste. Dennoch unterstützte der Publikumsliebling, der sich spätestens nach seiner eindrucksvollen Leistung bei den Badener Greifs in die lila Herzen der Anhänger gespielt hat, das Team so gut wie möglich. Nach einer gerade überstandenen Operation steht für die Nummer 4 von Frankfurt Universe nun Physiotherapie und eine harte Vorbereitungszeit an....Du hast Dich gegen die Jenaer Hanfrieds so schwer verletzt, dass Du den Rest der Saison ausgefallen bist. Was genau ist passiert? Ja genau, ich habe mir das Knie verdreht und dabei das vordere Kreuzband gerissen sowie das Innenband angerissen. Ich habe keine freie Anspielstation gesehen und bin daher selbst mit dem Ball gelaufen. Du wurdest erst vor zwei Wochen operiert. Warum? Um die Regeneration nach der Operation zu beschleunigen, werden Kreuzbandrisse erst operiert, nachdem eine vollständige Mobilität des Knies wieder hergestellt wurde. Daher habe ich nun seit der Verletzung Physiotherapie bekommen, um die Muskulatur zu trainieren und die Beweglichkeit wieder zu erlangen und war dann zum Zeitpunkt der Operation wieder komplett mobilisiert. Wie lange wird die Rekonvaleszenz nach der Operation voraussichtlich dauern? Nach der Operation bin ich einige Tage in der Klinik geblieben und dann steht Physiotherapie an. Nach zwei Wochen kann ich vielleicht schon ohne Krücken gehen und die Physiotherapie wird noch eine Stufe härter. Ich gehe von sechs bis acht Wochen aus bis ich wieder mit leichtem Joggen anfangen kann. Das heißt natürlich nicht, dass ich sonst nur auf der faulen Haut rumliege. Das Krafttraining geht auch auf Krücken weiter. Hast Du vor, 2011 wieder zu spielen? Ich möchte auf jeden Fall wieder spielen und werde mich auch so gut wie möglich auf die kommende Saison vorbereiten. Ob ich dann tatsächlich die Saison 2011 spielen kann, wird sich im Laufe der off-season herausstellen. Ich muss einfach sehen, wie ich mich fühle und wie sich mein Knie anfühlt, ob ich mich sicher damit fühle. So eine Verletzung ist nicht nur physisch anstrengend sondern auch mental belastend. Ich muss die Verletzung komplett aus meinem Kopf rauskriegen. Es macht keinen Sinn, wenn ich beim Training oder im Spiel ständig nur an mein Knie denke und mich darauf konzentriere, bloß keine falsche Bewegung zu machen, um mich nicht wieder zu verletzen. Diese Gedanken muss man ausschalten, um sich frei bewegen können und um sicher auf dem Spielfeld zu agieren. Man kann es sich so vorstellen als hätte man einen Sportwagen unter dem Hintern und darf nur im zweiten Gang fahren - ganz oder gar nicht ist meine Devise. Den ganzen Artikel gibt es unter Universe Frankfurt |
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