News und Pressemitteilungen

Braunschweig Lions Newsletter vom 22.05.2008

Was ist Dein Wunsch?
Von: René Stammer
Fetzige Musik gehört zu jedem American Footballspiel. So natürlich auch bei den Braunschweig Lions, und in den Spielunterbrechungen heizt DJ Frankie den Anhängern des sechsfachen Deutschen Meisters ordentlich ein.
Das Repertoire ist dabei mittlerweile riesengroß, doch natürlich erfüllt der Lions-DJ auch Ihren Musikwunsch gern im Stadion an der Hamburger Straße.
Wenn Sie also schon länger auf Ihr eines oder anderes Lieblingslied im Stadion warten, so senden Sie einfach eine kurze E-Mail an die Adresse musikwunsch|at|braunschweig-lions.de und DJ Frankie wird sich persönlich um Ihren Musikwunsch kümmern.
Und dann heißt es beim nächsten Heimspiel gut hinhören, denn vielleicht läuft ja dann auch Ihr ganz persönlicher Favorit in einer Spielunterbrechung.


Darmstadt Diamonds News vom 22.05.2008

Marburg Mercenaries vs. Darmstadt Diamonds
Am kommenden Sonntag (25. Mai) treffen die Darmstadt Diamonds in der German Football League auf die Marburg Mercenaries. Der Kick-Off des Hessenderbys im Marburger Georg-Gassmann-Stadion ist um 16 Uhr. Die Diamonds gehen als klarer Außenseiter in die Begegnung — die Mercenaries holten in den letzten vier Jahren schließlich drei mal die Süddeutsche Meisterschaft und sind gespickt mit Nationalspielern.
Bei den Diamonds wartet man dieses Jahr noch auf den ersten Sieg. Die Saison begann viel versprechend mit einem Remis gegen die favorisierten Cologne Falcons, es folgten aber Niederlagen gegen Stuttgart, Köln und Weinheim. In den letzten beiden Begegnungen haben die Darmstädter nur ein bzw. zwei Spielviertel lang eine gute Leistung gebracht — zu wenig für einen Sieg.
Nun wurde der Darmstädter Kader verstärkt mit den Passempfängern Pascal Heck (der beim US-College „Platteville Pioneers” aus Wisconsin trainiert und seit wenigen Tagen wieder in Deutschland ist) und Thorsten Stefani sowie mit Passverteidiger Dominic Schreiber, der schon letztes Jahr bei den Diamonds spielte.
Am Sonntag trifft man nun auf die Marburg Mercenaries. Die Marburger haben dieses Jahr erst zwei Spiele absolviert. Gegen die Berlin Adler hatte man mit 0:18 das Nachsehen, während man in Weinheim überraschend knapp mit 24:20 die Oberhand behielt. Dabei stehen den Mercenaries allein im Pass-Angriff mit Quarterback Joachim Ullrich sowie den Passempfängern Marcel Duft, Filip Pawelka und Ex-Diamond Florian Bambuch gleich vier namhafte Leistungsträger zur Verfügung. Um das Laufspiel kümmert sich US-Runningback Sean Cooper von der Southeastern Oklahoma State University.

Marburg Mercenaries vs. Darmstadt Diamonds
25.05.2008, 16:00 Uhr
G.-Gassman-Stadion


Kiel Baltic Hurricanes News vom 22.05.2008

NFL-Flair im Holsteinstadion
Von: Jan Weber
Die Dresden Monarchs bringen am Wochenende den derzeit wohl namhaftesten Spieler der German Football League (GFL) mit nach Kiel. Tony Terrell Hollings, geboren in Macon, Georgia, USA. 1,80 m groß, 100 kg schwer. Seines Zeichens Running Back. Was aber unterscheidet Tony Hollings von zahlreichen anderen Running Backs aus den USA, die in der GFL ihr Glück suchen? Hollings hat in der US-Profiliga NFL gespielt. Im Jahr 2003 wurde Hollings in der Draft, dem Auswahlverfahren der NFL, in dem College-Spieler auf die Proficlubs verteilt werden, in der zweiten Runde von den Houston Texans ausgewählt.
Für den Running Back, der seinen College Football an der Georiga Tech University spielte, sollte die NFL jedoch keine Erfolgsstory werden. Drei Jahre blieb er in Houston, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Ganze 49 Läufe für 249 Yards waren die Ausbeute von drei Jahren Arbeit. Viel zu wenig für einen Spieler, der im College zu den besten auf seiner Position gehörte. Aber genau die College-Zeit war vielleicht auch der Knackpunkt seiner Karriere. In den Jahren 2000 bis 2003 spielte Hollings nämlich als Defense Back in der Defense der Yellow Jackets und wechselte erst in seinem vierten Jahr in die Offense. Vielleicht trifft der Begriff One-Year-Wonder nicht wirklich zu, aber die Houston Texans müssen in diesem einen Jahr genug Potential gesehehn haben, um ihn so früh zu verpflichten. Nachdem er in Houston entlassen wurde, kämpfte er sich vergeblich durch Trainingslager in Chicago, Indianapolis und zuletzt bei den New York Jets.
Im Jahr 2007 nahm seine Karriere eine zunächst positive Wendung, als er von den Hamburg Sea Devils in der NFL Europa angeheuert wurde und maßgeblich dazu beitrug, dass die Sea Devils den World Bowl gewannen. Durch die Einstellung der Liga war Hollings dann jedoch auch schnell dieser Weg verbaut. Seine Verpflichtung bei den Dresden Monarchs sorgte in Footballkreisen für einiges Aufsehen. Bedenkt man, dass selbst Ersatzspieler in der NFL gutdotierte, sechsstellige Verträge haben, dann verwundert es schon ein wenig, dass ein Mann wie Hollings in die "Niederungen" des deutschen Amateurfootballs herabsteigt. Die Verpflichtung des US-Stars kam wohl maßgeblich durch Dresdens neuen Head Coach, Shuan Fatah, zustande. Der renommierte deutsche Coach hatte 2007 bei den Sea Devils die Running Backs betreut und kannte Hollings somit sehr gut und konnte ihn offensichtlich von den Vorzügen der GFL überzeugen.
Man darf gespannt sein, wie sich Hollings am Samstag im Holsteinstadion präsentieren wird. In den bisherigen drei Spielen erarbeitete er sich 254 Laufyards und einen Touchdown. Damit liegt er in der GFL-Statistik auf Platz 5 hinter dem Berliner Björn Dreier. Canes Defense Coordinator Andre Schleemann, der die Monarchs in diesem Jahr bereits zwei Mal live gesehen hat, warnt allerdings davor, diese Statistiken zu ernst zu nehmen. "Hollings ist definitiv ein gefährlicher Gegner für jede Defense. Natürlich ist auch er darauf angewiesen, dass die restliche Offense ihm hilft, aber wir sind gewarnt. Allerdings werden wir auch nicht den Fehler begehen, uns ausschließlich auf ihn zu konzentrieren und die restliche Dresdner Offense zu ignorieren."
Es bleibt abzuwarten, ob Hollings in Kiel einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann, denn welcher deutsche Footballspieler würde sich am Ende des Tages nicht gerne rühmen, einen gestandenen NFL-Running Back ausgeschaltet zu haben.


News der HTHC Hamburg Eagles vom 22.05.2008

Hamburg Eagles empfangen die Assindia Cardinals
Am kommenden Sonntag, den 25.05.2008, treffen die Hamburg Eagles (3-2-0) im heimischen Hammer Sportpark (Hammer Steindamm) auf die Assindia Cardinals (2-1-0). Kick-off zu dieser Begegnung ist um 15:00 Uhr.
Das Team aus der Ruhrgebietmetropole Essen, welches zuletzt von 2001 – 2003 in der GFL spielte, wurde von Insidern vor der Saison als Geheimfavorit gehandelt und konnte diese Prognose mit bisher 2 Siegen in 3 Spielen eindrucksvoll unterstreichen. Einer der Gründe dafür sind sicherlich eine Vielzahl von Routinees vergangener Tage wie bspw. Nationalspieler RB Martin Falkowski, die OLer Christian Hagemeier und Patrick Bärtl, DB Andreas Osabutey oder der deutsche EX- NFL Europa Spieler Antony Doghmi, welche alle über langjährige Erst- und Zweitliga-Erfahrung verfügen.
Daneben profitierte man in den letzten Jahren von einer soliden Jugendarbeit und konnte zudem zahlreiche Spieler aus der Erfolgsmannschaft der Düsseldorf Panther Rookies für sich gewinnen. So auch QB Andreas Trebski, ein Ausnahmetalent mit Ausnahmemaßen auf seiner Position. Mit knapp 120kg verteilt auf 190 cm bringt er eigentlich Gardemaße für einen Linespieler mit. Doch Trebski hat andere Qualitäten, mit denen er in der Vergangenheit schon den Panther Rookies 2004 und 2005 zum Deutschen Meistertitel verhalf.
„Mit Essen erwartet uns am Sonntag eine klare Standortbestimmung. Unser Defense ist am Sonntag gefordert Ihr Leistungsniveau der letzten Wochen erneut zu bestätigen. Andreas Trebski und seine sehr variable Offense dürfen für uns keine Hürde darstellen, wenn wir weiter nach oben wollen. In der Offense treffen wir auf einen weitaus unangenehmeren Gegner als Bonn oder Troisdorf. Die Essener verfügen in der Defense über viel Routine und Härte. Hier gilt es schon an der Line zu dominieren. Und Big-Plays, wie in den letzten Wochen, werden gegen die starke Essener Secondary fast unmöglich. Somit dürfen sich die Zuschauer auf eine spannende und für uns wegweisende Begegnung freuen“, so Eagles-Teammanager Thorsten Wulf.
Damit die Erfolgsserie der letzten Wochen fortgesetzt werden kann, haben die Eagles, nach den mahnenden Worten von Headcoach Martin „Bobo“ Lutzke im Anschluss an das Troisdorf Spiel am letzten Sonntag, in den letzten Tagen besonders hart und intensiv trainiert. Mit dabei ist auch der wieder genesener RB Simon Sommerfeld, dessen Blessuren und Gehirnerschütterung der letzten Wochen vollständig auskuriert sind. Schmerzlich vermissen hingegen werden die Eagles am Sonntag den größten Teil Ihre gewohnt lautstarken Fans. Diese befinden sich beim diesjährigen NFL Europa Memorial Weekend in Düsseldorf, einem Treffen von nationalen und internationalen Fangruppierungen der ehemaligen Footballliga. Den Abschluss des Party-Wochenendes stellt übrigens der gemeinsame Besuch aller Fans beim Spiel der Düsseldorf Panther gegen die Lübeck Cougars dar.
Somit hoffen die Eagles und der aus dem Urlaub zurückgekehrte Stadionsprecher Martin Sieg am Sonntag auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung der sonstigen US-Sport Fans der Hansestadt. Geboten wird zudem ein buntes Rahmenprogramm mit BBQ, spektakulären Hüpfburgen für die großen und kleinen Kinder, sowie den HEC Cheerleadern. Einlass am Hammer Steindamm ist ab 14:00 Uhr.

Gamday-Facts:
Hamburg Eagles vs. Assindia Cardinals
25.05.2008
Kick- off: 15:00 Uhr
Einlass: ab 14:00 Uhr
Stadion Hammer Park, Hammer Steindamm in Hamburg

Max Paatz


Mönchengladback Mavericks News vom 21.05.2008

Mavericks fahren mit Verletzungssorgen nach Köln
Münster gewonnen, viele Spieler verloren. So lautet die Bilanz der Mönchengladbach Mavericks nach dem Spiel gegen die Münster Mammuts. Vor allem die Defense war nach dem harten, aber sehr fairen Münster-Spiel arg gebeutelt. In der Defense Line fielen mit Jo Franzen, Christof Pluta und Lukas Sikorsky gleich drei Spieler aus, die wohl auch in Köln fehlen werden. Hinzu kommen der Langzeitverletzte LB Thomas Horn (Bandscheibe) und die Defense Back Spieler FS Timo Korinth und Will Greenie (beide Zerrung). "Wir müssen eine halbe Defense spontan ersetzen"; bilanziert Defense Coach Frank Wenke lakonisch seine Aufgabenstellung für das Spiel in der Rheinmetropole. Aber auch die Offense muss den Ausfall zwei ihrer Stamm-RBs hinnehmen. RB Eric Truscott wurde unter der Woche operiert. Sein Einsatz ist mehr als fraglich. Definitiv nicht dabei sein wird RB Tim Maaßen, der mit einem Rippenbruch und Rückenprellungen nicht wird spielen können. Mavericks-Geschäftsführer Ralf Klein kommentiert die Situation vor dem Köln-Spiel so: "Wir hätten uns vor dem wichtigen Spiel in der Domstadt gerne eine andere Ausgangslage gewünscht. Wir wissen nicht, ob wir diese Ausfälle werden kompensieren können. Köln hat schon gegen Münster gezeigt, dass in diesem Jahr mehr als nur mit ihnen zu rechnen ist. Sie werden in diesem Derby gegen uns besonders motiviert sein, was für uns die Sache noch schwieriger macht, denn in solchen Begegnungen gelten andere Gesetze." Das Spiel findet am Sonntag um 15 Uhr auf der Sportanlage Bocklemünd (Hugo-Eckner Str./Ecke Heinrich-Rohlmann Str.) statt.
(OR)


Hamburg Blue Devils News vom 21.05.2008

Heimpremiere ohne Happy End: Blue Devils unterliegen Kiel mit 16:23
Fans feiern trotzdem sonniges Football-Fest

Sonne, 18 Grad, blauer Himmel: Perfekte Rahmenbedingungen, nur ein blauer Sieg blieb aus. Die Hamburg Blue Devils unterlagen bei Ihrem Heimdebüt in der Football-Saison 2008 den Kiel Baltic Hurricanes mit 16:23. Vor 3.150 Zuschauern im Stadion an der Memellandallee unterliefen den Blauen Teufeln in einem spannenden Spiel zu viele Fehler in entscheidenden Situationen. Sieben Ballverluste sorgten letztendlich für die unglückliche Niederlage.
„Wenn man dem Gegner so oft das Angriffsrecht überlässt, wird es natürlich schwer, als Sieger vom Platz zu gehen“, analysiert der enttäuschte Hamburger Headcoach Joe Roman. „Meine Jungs haben sicherlich alles gegeben. Jetzt sind wir unter Zugzwang und müssen in Köln unbedingt punkten.“ Am 31. Mai sind die Blue Devils zu Gast bei den Cologne Falcons, bevor dann am 7. Juni das zweite Heimspiel gegen den Überraschungs-Tabellenzweiten Dresden steigt.
Hamburg Blue Devils gegen Kiel Baltic Hurricanes, das Knister-Duell um die Football-Vorherrschaft im Norden beginnt mit einem Ballverlust der Teufel. Gleich im ersten Spielzug verliert Tobias Knipp beim Kickoff-Return Football kurz vor der eigenen Endzone. Dank einer starken Defense gelingt den Kielern nur ein Fieldgoal zum 0:3. Ein weiterer Fumble leitet die nächsten Punkte für die Hurricanes ein.
Runningback Waldemar Weizel verliert nach einem harten Tackle die Kontrolle über das Lederei, und diesmal bedankt sich Kiel mit einem Touchdown. Nach einem erfolgreichen Pass von Quarterback Adrian Rainbow auf Wide Receiver Gross steht es am Ende des ersten Quarters 0:10 (PAT Sven Linn).
Dann schlagen die Teufel zurück. Nach sehenswerten Pässen von Blue Devils Quarterback Josh Brehm auf seine Wide Receiver Philipp Heider und Claude Whitaker sind die Blauen schnell vor der Kieler Endzone.
Doch das letzte fehlende Yard überwinden die Blue Devils nicht. Kicker Kai-Philipp Stief verkürzt per Fieldgoal zumindest auf 3:10. Die Kieler Antwort folgt im direkten Gegenzug. Adrian Rainbow bringt seine Mannschaft mit einem 29 Yard-Lauf in eine aussichtsreiche Position und findet seinen Wide Receiver Dominic Hanselmann in der Endzone:
Touchdown Hurricanes zum 3:17 (PAT Sven Linn). Aber die Teufel kommen postwendend zurück. Josh Brehm feuert zunächst einen 48 Yard-Pass auf Philipp Heider. Dann schlägt dasselbe Duo gleich nochmal zu: 10 Yard-Pass von Brehm auf Heider, Touchdown mit zwei Spielzügen. In einer turbulenten Schlußphase der ersten Halbzeit verkürzen die Blue Devils auf 10:17 (PAT Kai-Philipp Stief).
Nach der Pause geht die teuflische Achterbahnfahrt weiter. Die Blue Devils erkämpfen sich das Angriffsrecht, geben es aber durch einen Fumble leichtfertig wieder aus der Hand. Kiel macht es besser.
Quarterback Adrian Rainbow bedient den Ex-Devil Brandon Langston mit einem 42 Yard-Pass in der Endzone zum 10:23, der Extrapunktversuch geht daneben. Zu Beginn des vierten Quarters stehen die Devils erneut nur ein Yard vor der Kieler Endzone. Zwei Strafen sowie ein Quarterback Sack werfen das Team von Joe Roman aber wieder zurück. Im nächsten Drive finden die Blue Devils den Weg in die Endzone. Im vierten Versuch passt Brehm auf Max von Garnier zum Touchdown, die Devils geben sich nicht geschlagen. Der Extrapunktversuch wird geblockt, daher bleibt es beim 16:23.
Jetzt gehen die Blue Devils volles Risiko. Nach einem Onside-Kick von Dennis Kuczynski erobern die Hamburger sofort wieder den Football und damit das Angriffsrecht. Der siegbringende Drive will allerdings nicht mehr gelingen. Die Blue Devils unterliegen in einem packenden Nord-Derby den Kiel Baltic Hurricanes mit 16:23.
Für die Teufel war es abgesehen vom Endergebnis ein gelungener Auftakt an der Memellandallee. Die Pregame-Party von Medienpartner Alsterradio 106!8 lockte viele Fans schon weit vor dem Kickoff ins Stadion. Das Highlight: Beim Torwandwerfen, präsentiert von Devils-Partner Horbach, wartete auf den Sieger ein Cabrio-Wochendende, zur Verfügung gestellt von der Krüll Motor Company. Die nächste Pregame-Party und damit auch das nächste Heimspiel der Blauen Teufel findet am 7. Juni statt (Kickoff 15 Uhr). Dann sind die bisher ungeschlagenen Dresden Monarchs zu Gast in Hamburg.
Punkte Hamburg Blue Devils
Philipp Heider: 6
Max von Garnier: 6
Kai Philipp Stief: 4

Stimmen zum Spiel
Joe Roman (Headcoach Hamburg Blue Devils):
„Wir haben uns wie schon in Berlin selbst das Leben schwer gemacht.
Mit so vielen Srafen und Ballverlusten ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Wir hatten heute aber trotzdem die Gelegenheit, weil wir nie aufgegeben haben.“

Milan Misic (Verteidigung Hamburg Blue Devils):
„Wir verlieren und gewinnen als Mannschaft. An solchen Tagen muss dann eben die Defense so stark sein, dass nur wenig Punkte zugelassen werden. Das ist uns nicht gelungen.“

Kent Anderson (Headcoach Kiel Baltic Hurricanes):
„Wir haben nicht gut gespielt. Aber ein dreckiger Sieg ist mir lieber als eine schöne Niederlage.“

Robert Koster (Verteidigung Kiel Baltic Hurricanes):
„Es war am Anfang schon komisch, nach so vielen Jahren als Spieler der Blue Devils heute auf der anderen Seite zu stehen. Aber irgendwann schaltet man den Kopf aus und spielt einfach. Es war ein spannendes Derby mit dem besseren Ende für uns.“


Hamburg Blue Devils News vom 21.05.2008

Regelkunde für Einsteiger und fortgeschrittene Blue Devils Fans
Der Förderkreis Hamburg Blue Devils e.V. bietet in der Saison 2008 eine halbstündige Regelkunde für interessierte Fans bei jedem Heimspiel der Blue Devils an. Es werden wichtige Fragen zu den Regeln und Taktiken im American Football erklärt, wie beispielsweise:
- Was bedeuten diese gelben Tücher, die die Schiedsrichter da werfen?
- Warum gibt es gleich 7 Schiedsrichter?
- Wie wirft man einen Football?
- Was ist eigentlich „Holding“?
- Und viele weitere „Geheimnisse“ dieses spannenden Sports...

Beginn ist jeweils 30 Minuten nach Einlass.
Treffpunkt ist der Infostand des Förderkreises, ca. 10 Meter hinter dem Haupteingang.
Selbstverständlich gibt es auch weiterhin die wichtigsten Regeln und Erklärungen in gedruckter Form kostenlos am Infostand.
Mehr Information über den Förderkreis Hamburg Blue Devils e.V. gibt es im Internet unter www.fk-hbd.de oder am Infostand im Stadion in der Memellandallee.
Mit blauen Grüßen
Stefan Haß
1. Vorsitzender


Berlin Adler News vom 21.05.2008

Adler müssen in die Höhle der Löwen
Von: Oliver Friedrich
Am kommenden Wochenende treffen die Berlin Adler auf den amtierenden Deutschen Meister. Die Lions, konnten nach der überraschenden Niederlage gegen die Dresden Monarchs vor zwei Wochen, am vergangenen Spieltag gegen Köln mit einem 55:35 wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dabei verteilte QB Dennis Zimmermann beeindruckende 8 Touchdownpässe.
Wie auch das Derby vom vergangenen Wochenende erhalten die Begegnungen gegen den Rekordmeister nicht zuletzt dadurch einen ganz speziellen Charakter, dass man alljährlich auf altbekannte Berliner Gesichter im Braunschweiger Trikot trifft. In diesem Jahr sind es ganze 8 Spieler, die auch schon für Berlin auf dem Feld standen.
Und auch an der Seitenlinie steht ein altbekanntes Berliner Gesicht, denn mit dem neuen Headcoach der Lions, Javier Cook, haben sich die Braunschweiger einen alten Weggefährten der Adler als neue Führungsperson ins Boot geholt, der in den letzten Jahren auch auf internationaler Bühne Erfahrungen sammeln konnte.
Schaut man sich die Bilanz der absolvierten Spiele seit dem Wiederaufstieg der Berliner an, so spricht diese eine eindeutige Sprache. 3 Siege der Adler stehen 11 Niederlagen gegenüber! Beim genaueren Hinsehen zeigt sich jedoch auch, dass 8 der 14 Partien äußerst knapp mit 7 oder weniger Punkten Differenz auf dem Scoreboard ausfielen. Die wohl unvergessenste Begegnung zwischen beiden Teams in den letzten Jahren fand im Oktober 2004 statt, als die Berlin Adler im German Bowl die Braunschweiger in einer punktearmen Partie mit 10:07 besiegten und sich die deutsche Footballkrone aufsetzen konnten.
Und auch die letztjährigen Aufeinandertreffen boten höchste Spannung. Beide Male hieß es am Ende 20:23 für die Lions.
Die bisher gezeigte Stärke der beiden Teams lässt wohl auch am kommenden Wochenende wieder ein enges Spiel erwarten.

German Football League - Spiel 5
Braunschweig Lions vs. Berlin Adler
Datum: 24. Mai 2008
Kick Off: 19 Uhr
Ort: Städtisches Stadion, Hamburger Strasse 210


Turek Giants Graz News vom 21.05.2008

Entscheidung in der AFL fällt in Graz Eggenberg
Diesen Samstag - am 24.5.2008 um 16:00 Uhr in Graz Eggenberg - entscheidet sich für die TUREK GRAZ GIANTS, ob sie das AFL Playoff erreichen, oder noch im letzten Aufeinandertreffen von den Cineplexx Blue Devils überholt werde!
Bei Erreichen des Playoff könnte es zu einem weiteren Aufeinandertreffen der TUREK GRAZ GIANTS vs. Raiffeisen Vikings in der heimischen Meisterschaft kommen.
Erst letztes Wochenende konnten sich die Blau-Gelben – vor einer beeindruckenden Heimkulisse - zum 2. Mal im Laufe der heurigen Meisterschaft erfolgreich gegen die Violetten durchsetzen.
Nach dem erfolgreichen Erreichen des Halbfinales der Eurobowl - mit einem 24:9 Sieg gegen die Stuttgarter Scorpions - können die Blau-Gelben mit einem Sieg gegen die Blue Devils auch in der heimischen Meisterschaft das Playoff der besten 4 Teams erreichen.
Komm´ und unterstütz die TUREK GRAZ GIANTS!


Raiffeisen Vikings News vom 21.05.2008

AFL Crush live
Donnerstag, 22.5.2008, 20:00 Uhr geht AFL Crush wieder online auf Sendung.
Um ein wenig mehr "Schwung" in die Sendung zu bringen, hat sich das Team rund um AFL Crush einen Relaunch überlegt. Man darf gespannt sein, wie sich dieser äußern wird. Fix ist jedenfalls ein Ortswechsel!
Nachdem die AFL heuer derart viel Gesprächsstoff bietet, ist eine spannende Diskussion morgen Abend vorprogrammiert:
AFL Crush live
Do, 22.5.2008, 20:00 Uhr
www.aflcrush.dreamhosters.com/blog/afl-crush-live/

Dabei sein bringt´s!


Kiel Baltic Hurricanes News vom 21.05.2008

Countdown auf das Spitzenspiel läuft
Von: Webteam
Noch drei Tage und die Canes empfangen zum GFL-Spitzenspiel die Dresden Monarchs. Vor der Saison hätte wahrscheinlich jeder neutrale Zuschauer auf die Paarung Braunschweig Lions gegen die Berlin Adler geschaut, die zeitgleich am Samstag in Braunschweig stattfindet. Die Realität ist aber, dass die einzigen ungeschlagenen Teams in der GFL aus Dresden und Kiel kommen. Dies wird sich Samstag gegen 22.00 Uhr auch erledigt haben. Dann wird nur noch ein Team eine weiße Weste haben. Hoffen wir, dass es unser Team ist.
Nach dem ersten Auswärtssieg in der Geschichte der Canes bei den Blue Devils am letzten Sonntag, ist man sehr schnell zum Alltag übergegangen. Schon auf der Rückfahrt nach Kiel hat der HC angefangen, das Spiel gegen Hamburg auf Video zu analysieren. Keine Sekunde wurde verschwendet, um nicht optimal auf den kommenden Gegner vorbereitet zu sein. Das ist auch dringend notwendig, denn mit den Monarchs kommt ein Team nach Kiel, dass sowohl dem Deutschen Meister – den Braunschweig Lions – als auch den hochgehandelten Berlin Adler eine überraschende Heimniederlage beibrachte. Wer diesen Gegner noch unterschätzt, der kann sich die letzten Wochen nicht mit Football beschäftigt haben.
Das aktuelle Team der Monarchs ist nicht mehr zu vergleichen mit den Monarchs 2007. Viele neue Spieler sind in Dresden zusammen gekommen. Herausragend dabei sind sicherlich drei Spieler, auf die die Canes und ihre Fans besonders achten sollten.
Zum einen ist dies auf der Offenseseite der ehemalige NFL-RB Tony Hollings und der ehemalige Collegestar der Kansas State Wildcats Dylan Meier, der als QB für die Monarchs aufläuft. Beide sind sicherlich absolute Ausnahmespieler in der GFL. Hauptaugenmerk der Canes-Defense muss es sein, die beiden Spieler zu kontrollieren und ihnen nur wenig Möglichkeit zu geben, ihr Können zu zeigen.
Die Defense der Monarchs ist sehr ausgeglichen besetzt, hat aber auch mit Jag Bal einen Ausnahmespieler in ihren Reihen. Bal kommt meistens als Defensive End zum Einsatz und hat im letzten Spiel der Monarchs die Offense Line der Berlin Adler geradezu terrorisiert. Es gab kaum ein Play, in dem Bal nicht im Backfield der Adler auftauchte um den Quarterback zu jagen. Hier kommt Schwerstarbeit auf unsere Offense Line zu.
Dies alles wäre aber sicherlich nur halb soviel wert für die Monarchs, wenn die Monarchs nicht auch im Trainerstab gravierende Veränderungen vorgenommen hätten. Mit Lee Rowland und Headcoach Shuan Fatah wurden hier echte Kenner der Szene verpflichtet und die Ergebnisse sprechen für eine ausgezeichnete Offseasonarbeit und exzellentes Coaching.
Trotz der Stärke des Gegners gehen die Canes natürlich mit Selbstbewußtsein in die Partie und sind bereit auf dem Feld alles zu geben, um die eigene Siegesserie weiter auszubauen. Wie immer bauen wir auch auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans. Den Fans wird ab 17.00 Uhr wieder ein umfangreiches Vorprogramm geboten. Das Motto der Tailgateparty ist diesmal „Comedy“ und alle Fans können im Vorfeld des Spiels mit abwechslungsreicher Unterhaltung rechnen. Im Rahmen einer amerikanischen Versteigerung haben die Fans u.a. Gelegenheit einen Hubschrauberflug zu ersteigern und sich mit eben diesem Hubschrauber in das Stadion fliegen zu lassen.


Dresden Monarchs News vom 21.05.2008

Ein stürmischer Titelfavorit wartet auf die Monarchs
Doch schon in diesem Jahr will gefürchtete Spitzentrainer mehr. Ein Kader entstand, der selbst gestanden Teams wie Braunschweig und Hamburg mehr als nur das Wasser reichen kann.
Monarchs-Cheftrainer Shuan Fatah ist also gewarnt. Am Sonnabend weht im Kieler Holstein-Stadion (Kickoff: 19 Uhr) ein mächtiger Wind.
Die Baltic Hurricanes wollen auch im dritten Liga-Aufeinandertreffen (in Dresden: 13:20; in Kiel: 19:13) mit den Monarchs die Oberhand behalten. Ist ein Sieg für Dresden möglich?
Mit seinen 70 erkämpften Offensiv-Punkten in drei Spielen baut Kiel auf einen der stärksten Angriffskader der Liga Nord. Nur Braunschweig war bislang erfolgreicher, erzielte in drei Partien ganze 99 Zähler.
Der gnadenlos gute Angriffsfootball von Meistertrainer Kent Anderson zahlt sich aus. Blickt man auf Kiels Offensiv-Personal, offenbart sich das „Geheimnis“ des Erfolges. Schon im vergangenen Jahr verpflichtete Anderson mit Adrian Rainbow den wohl besten GFL-Quarterback der vergangenen Jahre für sein neues Team. Nur ein erster Schritt auf dem präzise geplanten Weg zum Titel. Schon in dieser Spielzeit legte der Kieler-Headcoach nach. Estrus Crayton, einem der am meisten gefürchteten Passempfänger der Liga, folgten die Widereceiver Brandon Langston (ehemals Hamburg Blue Devils) und Dominic Hanselmann (Dresden Monarchs, Cologne Falcons). Ein Angriffskader entstand, der ebenso hochklassig wie unberechenbar scheint. Eine perfekte Ausgangslage, belegt doch auch die Kieler Defensive, nach den Berlin Adler, Platz Zwei in der Statistik der Staffel Nord.
Es stellt sich demnach die Frage: „Wie soll Dresden gegen ein derart unberechenbares und ausgewogenes Team gewinnen?“ Die Antwort scheint einfach. „Wir müssen furchtlos kämpfen, uns Chancen erarbeiten und diese endlich konsequent nutzen. Wenn wir uns auf unsere Tugenden verlassen, Fehler vermeiden und das nötige Quäntchen Glück an diesem Tag besitzen, ist ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen“, mutmaßt Monarchs-Trainer Shuan Fatah. Auch wenn beide Mannschaften bislang ungeschlagen an der Spitze der Staffel Nord thronen, ist die Favoritenrolle dennoch schnell verteilt. Kent Anderson und seine Kiel Baltic Hurricanes wollen in diesem Jahr den Titel. Shuan Fatah und seine Dresden Monarchs streben nach dem Klassenerhalt und den ersten starken Schritten in eine sichere sowie erfolgreiche Zukunft des Vereins. Erneut überträgt das Monarchs-Radio (www.radio.monarchs.de) die Partie live ins WorldWideWeb. Ein weiterer Starbesetzter Spitzenkader wartet auf die Dresden Monarchs. Erneut sind Dresdens Königliche der Außenseiter. Ein weiterer Sieg, wäre eine weitere Überraschung.


Munich Cowboys News vom 21.05.2008

Amtierender Vizemeister zu Gast in München
Am Samstag, den 24.05.2008, erwartet das GFL-Team der Munich Cowboys um 16.00 Uhr im Münchner Dantestadion keinen Geringeren als den Vizemeister des vergangenen Jahres und heißen Titelaspirant in dieser Spielzeit: die Stuttgart Scorpions.
Die Schwaben konnten ihren bereits qualitativ hochwertigen Kader für die Saison 2008 nochmals verstärken und dürfen mit diesem Spitzenteam zurecht den German Bowl anvisieren.
Munich Cowboys Head Coach John Rosenberg wird alles daran setzen, um der Mannschaft seines Gegenübers Gary Spielbuehler große Hürden in den Weg zu stellen. Die Aufgabe für das Münchner Team ist nicht einfach: neben ihrem überzeugenden Laufspiel verfügt die Offense der Scorpions durch die herausragenden Wurffähigkeiten des Quarterbacks Ira Vandever über ein punktgenaues Pass-Spiel. Dieses weite Spektrum an Optionen gilt es für die Defense der Munich Cowboys in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig bietet sich für Linebacker Oliver Schober die Chance, den vierten Touchdown im vierten Spiel hintereinander zu erzielen und so die Stärke der diesjährigen Defense-Formation erneut zu dokumentieren.
Die Offense der Munich Cowboys hat bereits im Heimspiel gegen die Schwäbisch Hall Unicorns ihre Gefährlichkeit gezeigt. Quarterback Gary Lautenschlager überzeugte nicht nur in dieser Partie durch variables Spiel und Erfolgswille. Auch gegen Stuttgart wird er die taktischen Maßgaben des Trainerstabs auf dem Feld optimal umsetzen und so sein Team vorbildlich führen.
Gemessen an der Erfahrung der einzelnen Spieler und an der Qualität in der Breite geht der Aufsteiger aus München als klarer Außenseiter in dieses Duell. Dennoch braucht man sich aufgrund des Teamgeists und der stark ausgeprägten mannschaftlichen Geschlossenheit vor keinem Gegner zu verstecken. Fehler Einzelner wurden bisher von der Gruppe kompensiert. Und dies war die herausragende Stärke in der vergangenen Saison und ist es auch in diesem Jahr. Munich Cowboys – ein Team will den Erfolg! Und vielleicht ist mit der zahlreichen und tatkräftigen Unterstützung des Münchner Publikums auch eine Überraschung möglich.


Düsseldorf Panther News vom 20.05.2008

Spiele ohne Grenzen bei den Panthern
Von: MB
Die älteren Zuschauer werden sich an das „Spiel ohne Grenzen“ erinnern: Bis 1980 lief im deutschen Fernsehen ein Wettkampf zwischen Nationen, die sich in unterschiedlichen Wettkämpfen duellierten. Damals ging es manchmal recht lustig zu, wenn man zum Beispiel einen vollen Wassereimer eine Anhöhe hochbringen musste, die voller Schmierseife war. Lustig wird es demnächst auch bei den Panthern in der Halbzeitpause zugehen, wenn sich freiwillige Fans an vier Stationen schneller als ihre Gegner eine Footballausrüstung anziehen müssen. Gewinnen kann man natürlich auch was: „Der Sieger eines Spieltages gewinnt einen signierten Football der Ersten Mannschaft,“ erklärt Teammanagerin Iris Bohle,“ und der Gewinner der Gewinner gewinnt am Ende der Saison eine Dauerkarte für die Saison 2009!“
Drei Panther Fans werden jede Halbzeit ab sofort die Gelegenheit bekommen bei diesem Spiel mitzumachen. Was man machen muss? Mit Schmierseife haben die Panther natürlich nichts zu tun sondern mit Football, deshalb müssen sich die Mitspieler an 4 Stationen nur so schnell wie möglich Footballausrüstung anziehen. Schon die erste Station hat es in sich: Dort wartet ein Pad zum Anziehen auf die Drei, weiter geht es zur Station 2 zum Trikot. Die beiden letzten Stationen mit einem Helm und Handschuhen sollten dann ein Kinderspiel darstellen. Der Sieger des jeweiligen Spieltages gewinnt einen signierten Football der Ersten Mannschaft und trifft am letzten Spieltag auf die anderen Gewinner. Der „Gewinner der Gewinner“ kann sich über eine Dauerkarte für die nächste Panther Saison freuen. Panther Fans, die sich im Ankleiden messen lassen wollen, melden sich bitte über das Kontaktformular oder per Öffnet ein Fenster zum Versenden einer mail. Das erste Spiel startet schon am kommenden Sonntag in der Halbzeit bei der Partie der Düsseldorf Panther gegen die Lübeck Cougars.


Raiffeisen Vikings News vom 20.05.2008

Pfizer Charity Bowl präsentiert von Transdanubia
Wieder einmal ist es soweit! Bereits zum 10.Mal tun die Vikings Gutes und spielen am 24.Mai um 16.00 Uhr zu Gunsten der Kinder und Jugendanwaltschaft gegen die American Eagles (eine Auswahl von US Collegespielern).
Der Scheck an die Kinder und Jugendanwaltschaft (Frau Pinterits) übergibt neben Vikings Präsident Karl Wurm: Frau Dir. Theresa Firestone (Pfizer Österreich), Sabine Oberhauser (Nat.Rat Abgeordnete und Gesundheitssprecherin der Spö) und Frau Stadträtin Mag. Somja Wehsely (Gesundheit und Soziales).
Action für Jung und Alt gibt es natürlich auch: die Cheerleader werden schon wie in den letzten Jahren vom Harley Chapter Wien ins Stadion gefahren, alle Cheer Squads der Vikings zeigen vor Spielbeginn ihre Show, das Stadion wird durch die Pyroshow in purple und yellow Rauch gehüllt und last but not least wollen auch die Spieler der Raiffeisen Vikings mit einem guten Spiel, die ca. 800 eingeladenen Gäste (in 8 Firmenlogen auf der Tribüne und 8 Executive Lounge Zelten) zu neuen Fans des American Football Sports machen. Leicht wird dieses Unterfangen nicht werden, da das “Vikings Hospital” nach dem Graz Spiel wieder gut gefüllt ist! Daher werden aber auch viele Spieler der Vikings II zum Einsatz kommen.
Damit die Vikingsfans nicht verhungern müssen gibt es ab 19.00 Uhr in der Party Zone einen gegrillten Ochsen (so lange der Vorrat reicht).
Kartenvorverkauf bei Raiffeisen und Ticketcorner und natürlich bei der Tageskasse.
Infos unter:
www.charitybowl.at

Players, Cheerleader & Fans Party im Volksgarten in der “Banane”
Im Anschluss steigt ab 22.00 Uhr im Volksgarten (in der “Banane”) die grosse Players & Cheerleader Party mit den Spielern beider Mannschaften und den Vikingsfans. Wie schon in den letzten Jahren hat man die Möglichkeit, sich mit den Spielern beider Teams, Party zu machen und Kontakte zu knüpfen.

freier eintritt für die spieler der kampfmannschaft der beiden teams.
freier eintritt für die cheerleaders der Vikings
von 22-24 bekommt jeder gast ein begrüßungsshot
von 22-24 kostet das bier nur 2,80
cuba libre vergünstigt, die ganze nacht.

für alle anderen:
mit der charity bowl eintrittskarte gibt es einen reduzierten eintritt
statt € 8.- nur € 5.-
normal : 8.-

Die Yearbooks 2008 sind da!
Bei der Pfizer Charity Bowl beim Fanstand und im Fanshop Ravelinstrasse bekommt man das neue Yearbook um € 20.-.
Saisonkarten Besitzer bekommen mit ihrem Gutschein das Jahrbuch NUR an der Vip Kasse zwischen 14.30 und 16.00 Uhr.


Danube Dragons News vom 20.05.2008

Danube Dragons auswärts gegen Kärntner Löwen
In der letzten Runde des Grunddurchganges der Austrian Football League (AFL) müssen die Danube Dragons zu den Carinthian Black Lions reisen. Schauplatz der Begegnung ist diesmal Villach, Spielbeginn im dortigen Admira-Stadion um 15 Uhr.
Die Niederösterreicher, derzeit Tabellenzweiter, müssen die Auswärtspartie gewinnen, um sicher zu gehen, diese Platzierung zu behalten und damit Heimrecht im Playoff um den Einzug in die Austrian Bowl XXIV zu genießen. Das Endspiel um die Meisterschaft findet heuer erstmals in der Geschichte des österreichischen American Football in Kärnten (und zwar am 27.6.2008 in Wolfsberg) statt, allerdings ohne Kärntner Beteiligung.
Denn die Lions haben alle ihre bisherigen AFL-Spiele verloren und können keinen Playoff-Platz mehr ergattern. Ein Schicksal, das auch den Dragons droht, sollten sie das Spiel gegen die Löwen verlieren und gleichzeitig die Blue Devils die Giants (Kickoff in Graz: 16 Uhr) besiegen.
„Niemand hat mehr Verständnis als wir, dass die Lions im wahrsten Sinne des Wortes wie die Löwen kämpfen werden, die Saison nicht mit einem 0:6-Rekord zu beenden. Schließlich kennen wir das aus eigener leidvoller Erfahrung“, erinnert sich der Sportliche Leiter Anton Pokorny an die AFL-Saison 2005 der Danube Dragons. „Aber unsere Kärntner Sportfreunde müssen verstehen, das auch wir alles versuchen werden, den Einzug ins Halbfinale aus eigener Kraft zu schaffen, um nicht bangen zu müssen, wie die Partie in Graz endet.“
Um eine optimale Spielvorbereitung zu gewährleisten, wird das AFL-Team der Drachen diesmal schon am Freitag nach Kärnten anreisen und am Vormittag des Spieltages noch eine Trainingseinheit für die letzte Abstimmung einschieben. Insbesondere die Defense der Drachen, die in den beiden letzten Begegnungen ungewohnt viele Touchdowns hinnehmen musste, brennt darauf, sich zu rehabilitieren und an ihre starke Leistungen gegen Vikings und Giants anzuschließen.
Natürlich hoffen Coaches wie Spieler, dass wieder möglichst viele Dragons-Fans ihr Team beim Auswärtsmatch kräftig unterstützen. Der Dragons-Fan-Club (D-F-C) ist jedenfalls wieder on Tour und führt einen Fan-Bus nach Villach. Und wie bei allen Auswärtsspielen der Drachen werden auch diesmal die Cheerleader der Danube Dragons, die Flames, die mitgereisten Fans für eine möglichst lautstarke Unterstützung ihres AFL-Teams entflammen.


Braunschweig Lions Newsletter vom 20.05.2008

Reihenweise Rekorde am Rhein
Von: René Stammer
Nach einer durchwachsenen Leistung im letzten Heimspiel gegen die Dresden Monarchs kehrte der Angriff der Braunschweig Lions beim Auswärtsspiel gegen die Cologne Falcons wieder in die Erfolgsspur zurück. Und das gleich mit einer Reihen von Bestmarken.
Denn am Ende eines kurzweiligen und unterhaltsamen Spieles hatte Lions-Quarterback Dennis Zimmermann nicht weniger als acht Touchdownpässe auf seinem Konto stehen. Eine vorher noch nie erreichte Leistung eines Löwen-Spielmachers.
Den bisherigen Rekord von Adrian Rainbow, der sowohl 1997 gegen die Munich Cowboys wie auch 2003 gegen die Dresden Monarchs jeweils sechs Touchdownpässe warf, wurde damit regelrecht pulverisiert.
Und dabei hatte es zu Spielbeginn in der Domstadt noch gar nicht nach dieser Rekordjagd ausgesehen. Denn von Beginn an waren es die Gastgeber, die stark auf das Pass-Spiel um ihren neuen Quarterback Toby Henry setzten.
Doch seinem Gegenpart auf Kölner Seite wollte die Braunschweiger Nummer 9 an diesem Tag nicht nachstehen, und verlegte sich mit zunehmender Spieldauer auch immer stärker auf das Pass-Spiel. Nach der historischen Begegnung, die insgesamt 90 Punkte und 13 Touchdowns hervor brachte, standen in der Statistik 19 vollständige Pässe bei 25 Passversuchen für Dennis Zimmermann. Damit erzielte er insgesamt 398 Yards Raumgewinn, ebenfalls eine neue Bestmarke für einen Lions-Quarterback in einem Spiel.
Bisher gehörte auch dieser Rekord natürlich Adrian Rainbow, der 1998 im Eurobowl-Spiel gegen die Graz Giants insgesamt 369 Yards Raumgewinn erwarf.
Ebenfalls sehr ungewöhnlich war in Köln nun auch die Tatsache, dass sich gleich sechs verschiedene Passempfänger in die Scorerliste des Tages eintragen durften.
Neben Oliver Krahn und Jabari Johnson, die gleich über jeweils zwei Touchdowns jubeln konnten, waren auch Kelvin Love, Yoan Schnee, Simon Haubold und Christian Bollmann erfolgreich.
Auch das war zugleich eine vorher noch nie erreichte Tatsache, denn bei den beiden bisherigen Rekordspielen von Adrian Rainbow gegen München und Dresden durften sich jeweils nur zwei Akteure über ein Zuspiel zum Touchdown freuen. Denn in beiden Partien standen mit Jon Horton und Matt Riazzi (1997) sowie Kelvin Love (2003) Spieler, die gleich mehrere Male in der gegnerischen Endzone auftauchten.
Man wird also ohne Zweifel noch lange an diese Partie im Kölner Südstadion zurück denken, denn ein Spiel mit acht Touchdownpässen abzuschließen, kommt wohl sicher nicht allzu oft in einer Quarterback-Karriere vor. Das weiß auch der neue Rekordhalter.
„Das ist absoluter Wahnsinn! Nie im Leben hätte ich vor dem Spiel damit gerechnet, acht Touchdowns werfen zu können. Doch dann ergab sich das so im Laufe des Spieles und die Jungs um mich herum haben das alles ermöglicht. Ich bin stolz auf diese Leistung und den Sieg, den wir dadurch errungen haben. Es wird sicher eine unvergessliche Partie bleiben, die uns nun für den weiteren Saisonverlauf weiterhin Auftrieb geben sollte“, erklärt Dennis Zimmermann.
Und wenn durch weitere Bestleistungen von ihm und dem gesamten Lions-Angriff noch möglichst viele weitere Siege eingefahren werden können, hätten sicherlich nur die wenigsten Fans etwas dagegen einzuwenden.


News der HTHC Hamburg Eagles vom 20.05.2008

Dritter Sieg in Folge – Headcoach Lutzke sauer
Headcoach Martin „Bobo“ Lutze hätte eigentlich zufrieden mit dem Endergebnis seines Teams sein können. Doch dem Berliner in Diensten der Hamburg Eagles war am Samstag Abend nach dem 27:00 seiner Mannschaft gegen die Troisdorf Jets so gar nicht nach feiern zumute.
„Der heutige Sieg ist wichtig, aber vielmehr beschäftigt mich diese Überheblichkeit und daraus resultierende Unachtsamkeit meiner Mannschaft. Du kontrollierst das Spiel, liegst in Führung und einige Spieler meinen bereits vorzeitig nicht mehr 100% bei der Sache sein zu müssen. Heute hatten wir Glück, denn Troisdorf hatte genug eigene Schwierigkeiten im Spiel. Aber wollen wir in den nächsten Wochen gegen Teams wie Düsseldorf, Essen oder Lübeck erfolgreich bestehen, will ich so was nicht mehr erleben.“ Vorausgegangen war diesen Äußerungen ein phasenweise unspektakuläres Spiel vor nur knapp 300 Zuschauern im Hammer Sportpark.
Zu Beginn bewegten beide Teams vorwiegend per Lauf gut den Ball, konnten jedoch keine Punkte erzielen. Die Wende läutete eine Verletzung des Troisdorfer QBs Mario Schmitz zum Ende des ersten Quaters ein. Schmitz musste mit einer Gehirnerschütterung das Feld verlassen und wurde durch den etatmäßigen WR Derrick Crowder ersetzt. Schnell zeigte sich, dass Crowder und seine Offense mit deutlichen Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatten. Somit geriet der Troisdorfer Gameplan ins Stocken. Diesen Moment nutzen die Hamburger mit 2 schönen TD-Pässen von Reed Gottula auf WR Hannes Hansen.
Motiviert durch diese Leistung legte Gottula kurz vor der Halbzeit noch einen drauf, zeigte zum ersten Mal seineJust4Fun Radio Crew läuferischen Fähigkeiten und arbeitete sich per QB-Keep aus 13 yards in die Endzone der Jets. Nach der Pause kam Troisdorf trotz Hamburger Überlegenheit und Führung hoch motiviert zurück, und Crowder der in Halbzeit 1 vermehrt auf Laufspiel gesetzt hatte, fand nun ein ums andere mal auch seine Passempfänger. Trotz alledem aber hielt die solide Hamburger Defense und ließ zum zweiten Mal in Folge keine Punkte zu.
Den Schlusspunkt in der mäßigen Begegnung setzte einmal mehr Eagles RB Simon Sommerfeld mit einem seiner gewohnt athletischen Läufe über 32 yards.

Sideline-Notes:
* Die Troisdorfer mussten mit den Trikots der Lübeck Cougars auflaufen, nachdem man versehentlich mit dem falschen Trikotsatz angereist war. Dank an dieser Stelle auch noch mal an die Lübeck Cougars und deren Headcoach Sascha Knappe für die unbürokratische Hilfe
* Back-up QB Theo Klinker bekam wie gewohnt ab dem 4. Quater das Vertrauen der Hamburger Coaches. Auch wenn am Ende 2 Interceptions auf sein Konto gingen, will man diesen Gameplan zukünftig fortführen. Schließlich weiß man um die Qualitäten des erst 20 jährigen Talents und sieht in ihm einen potentiellen Starter für die Zukunft.
* Die Berichterstattung des Eagles Webradio-Partners „Just4Fun Radio“ (Foto links) ist jetzt sogar im Mutterland des Footballs Thema. Neben mehr als 150 deutschen Zuhörer verfolgten 7 User aus den USA die Live Berichterstattung.
* Der schmerzlich vermisste Stadionsprecher Martin Sieg wurde am Samstag gleich durch eine geballte Experten Runde der Hamburger Footballszene ersetzt. Football-Urgestein Volker „Erbse“ Vollmer, Verbandpräsident Didi Stolze und Nordfootball Macher Claus Hinz sprangen in die Bresche und versorgten die Zuschauer mit fachkundigen Kommentaren und Informationen. Dafür 1000 Dank!!!

Scoring:
27:0 (0-0/20-0/0-0/7-0)
7:0 Hansen nach Pass von Reed Gottula (24 Yards, PAT Böhme)
14:0 Hansen nach Pass von Reed Gottula (26 Yards, PAT Böhme)
20:0 Lauf Reed Gottula (13 Yards)
27:0 Lauf Simon Sommerfeld (28 Yards, PAT Böhme)

Max Paatz


Stuttgart Scorpions News vom 20.05.2008

Erfolgreicher Ausflug nach Hall
Erst die Juniors, dann die 1. Mannschaft - beide Teams der Stuttgart Scorpions waren gegen die Einhörner aus Schwäbisch Hall erfolgreich. Nach dem 42:20 der Juniors verteidigte die 1. Mannschaft der Landeshauptstädter mit einem nie gefährdeten 21:0 Sieg die Tabellenführung in der GFL Süd.
Bereits um 12 Uhr begann das Spiel der beiden führenden Jugendteams aus dem Ländle. Die Gäste aus Stuttgart konnten sich dabei nach einem bis zu Beginn des vierten Quarters spannenden Spiel mit einem letztlich klaren 42:20 erneut die Südmeisterschaft in der GFL-Juniors sichern. Die Scorpions haben damit Heimrecht in den Playoffs um die Deutsche Jugendmeisterschaft. Im Viertelfinale am 08.06.08 um 16 Uhr erwarten Sie dabei das Nachwuchsteam der Wiesbaden Phantoms, die sich in der Gruppe Mitte den zweiten Platz hinter Titelverteidiger Düsseldorf Panther sichern konnten.
Beim Spiel der beiden GFL-Teams ließen die Gäste aus der Landeshauptstadt von Anfang keinen Zweifel aufkommen, dass sie als Sieger den Platz verlassen wollten. Insgesamt nur 111 yards Raumgewinn und 5 erspielte neue erste Versuche gelangen den Gastgebern gegen die hervorragend aufgelegte und eingestellte Defense der Skorpione. Vier Sacks und mehrere abgewehrte Passversuche zeigten die gute Arbeit der Defense-Line sowie der Passabwehr. Und wenn die Unicorns tatsächlich versuchten, den Ball per Lauf vorwärts zu bringen, waren die Linebacker zur Stelle, allen voran Nationalspieler Jasson Scott mit insgesamt 10 Tackles. Auf der Gegenseite konnte der Scorpions-Angriff 350 yds Raumgewinn verbuchen. Dabei haben die Scorpions aus der Not (die Receiver Chris Jackson und Tim Schäufelin fehlten verletzungsbedingt) eine Tugend gemacht und wie in alten Zeiten vorwiegend durch Läufe über Nationalspieler Patrick Geiger und Tony Avella den Ball bewegt. Insbesondere nach der Halbzeit hatten die Gastgeber größte Mühe, die körperlich überlegene Offensive Line der Scorpions zu kontrollieren, die immer wieder große Löcher für das Laufspiel freiblocken konnte.
Am kommenden Samstag geht es zum Aufsteiger Munich Cowboys. Das "grand old team of the south" hat ebenfalls bereits einen Sieg gegen die Unicorns zu Buche stehen und ist im heimischen Dante-Stadion sehr stark einzuschätzen. Da man aber auf Stuttgarter Seite die Tabellenführung behaupten will, muss natürlich ein Sieg her.


Düsseldorf Panther News vom 19.05.2008

Schwarze Wolken über Kiel
Von: DK
Mit einem sicherlich für viele überraschenden Ergebnis gegen das Tabellenschlusslicht, die SG Seawitches, kehrten die Ladies der Düsseldorf Panther aus Kiel zurück – im Dauerregen kam man nicht über ein 6:6-Unentschieden hinaus. „Wir haben unser Können nicht genutzt und es den Kielern viel zu leicht gemacht“, so Defense Assistant Kai-Patrick May nach Abpfiff der Partie.
Noch gut gelaunt und motiviert, kamen die Düsseldorferinnen nach 6-stündiger Fahrt in Kiel an. Nach einem ausgiebigen Warm-Up fand man sich zum Huddle in der Endzone ein - denn eins war klar: hier wollte man den Ball sooft wie möglich platzieren. Doch bei diesem Vorhaben blieb es. Hatte man sich fest vorgenommen, den Gegner nicht zu unterschätzen, schien genau dies der Fall zu sein. Direkt beim Kick-off ließen sich die Ladies durch die Kieler Returnerin ca. 18 yards abnehmen. Auch im folgenden Drive wurde der Düsseldorfer Defense Yard um Yard abgerungen, diese jedoch nicht in Punkte verwandelt. Im Gegenzug konnte auf Seiten der Panther kein großer Raumgewinn verbucht werden, so dass man sich nach drei Versuchen per Punt schon wieder vom Angriffsrecht trennen musste, was sich wie ein roter Faden durch die gesamte erste Hälfte ziehen sollte. Vor der Halbzeitpause konnte Runningback Franziska Wichmann die SG Seawitches mit 6:0 in Führung bringen; der Extrapunkt wurde nicht verwandelt. Nach einer deutlichen Ansprache der Coaches in der Halbzeitpause gingen alle Spielerinnen noch einmal in sich und mobilisierten sämtliche Kräfte. Direkt zu Beginn des 3. Quarters wurde sowohl duch Lauf- als auch durch den Dauerregen erschwertes Passspiel immer mehr Boden gut gemacht und der Druck auf den Gegner deutlich erhöht, während die Defense endlich das vor der Halbzeit raumgreifende Laufspiel des Gastgeber unter Kontrolle halten konnte. Es sollte aber bis Mitte des letzten Quarters dauern, bis Greifbares für die Gäste heraussprang: Tight End Sarah Franke konnte nach einem langen Drive mit einem 6-yards-Lauf ausgleichen; die Conversion durch einen Lauf von Sina Streubel konnte einen Yard vor der Endzone gestoppt werden. Da die Düsseldorfer Defense keine größeren Raumgewinne der Gastgeber mehr zuließ und diese wiederholt punten mussten, hatte die Pantherladies noch mehrmals Gelegenheit, das Spiel zu drehen. Aber auch die langen und sicher gefangenen Pässe auf die kurz vor Ende eingewechselte Sandra Liggesmeier (#99) konnten am Endstand von 6:6 nichts mehr ändern, verschenkten die Pantherladies doch in den letzten Spielsekunden durch teils unnötige, teils fragwürdig gepfiffene Fouls wertvolle Yards. „Nie wieder möchte ich ein so schlechtes Spiel von Euch sehen! Ihr könnt viel mehr und genau das will ich von Euch auf dem Spielfeld auch bewiesen bekommen!“, so ein enttäuschter Headcoach Thomas Wolff im Abschlußhuddle.
Gegen 18:30 Uhr trat man mit langen Gesichtern, aber zum Glück ohne schwerwiegende Verletzte, die Heimreise an.

SG Seawitches – Düsseldorf Pantherladies 6:6 (0:0, 6:0, 0:0, 0:6)
6:0 Franziska Wichmann, 10-yards-Lauf (PAT failed)
6:6 Sarah Franke, 6-yards-Lauf (Conversion failed)
Das nächste Spiel findet am 08.Juni auf dem Hamburger Homefield gegen den Tabellenersten Amazons statt, der am vergangenen Samstag mit 27:6 gegen die Mülheim Shamrocks das Spiel um die Tabellenspitze gewonnen hat.


Berlin Adler News vom 19.05.2008

Ein Talent geht seinen Weg
Von: Jörg Hofmann
Als ich den Auftrag erhielt eine Björn Werner Story zu schreiben, musste ich lange überlegen, wie und was ich über ihn zu sagen habe. Lesen und hören kann man bereits viel von ihm und es gibt nicht wenige, die in ihm bereits den nächsten Constantin Ritzmann, Christian Mohr oder Ben Ishola sehen wollen, aber bilden Sie sich selbst ein Urteil. Dabei soll Ihnen dieser Artikel helfen.
Björn ist ohne Frage ein großes Talent. Meiner Meinung nach gibt es zurzeit keinen kompletteren Spieler auf seiner Position im deutschen Jugendfootball. Er ist ein ausgezeichneter Pass-Rusher und in der Lage, gegnerische Blocks hilflos aussehen zu lassen. In den vergangenen beiden Jahren machten einige Offense Tackles, Running Backs und Quarterbacks so ihre Erfahrungen mit ihm.
Aber der Reihe nach. Björn begann seine sportliche Laufbahn beim Fußball und wechselte nach einer Fußverletzung zum American Football. Bis zum Ende der Saison 2004 war er Mitglied unserer Flagfootballmannschaft, bevor es ihn ein Jahr früher als üblich zum Tackle Football in die GFL-Junior Mannschaft zog. Er durfte zwar noch nicht spielen aber er trainierte mit und war bereit dieses Jahr auch ohne Spielpraxis zu verbringen. Auf Grund seiner schon jetzt außergewöhnlichen Fähigkeiten und der Tatsache, dass er im August des Jahres 2005 seinen fünfzehnten Geburtstag feiern würde, entschied ich mich, ihn mit zum Try Out der Jugendnationalmannschaft zu nehmen, um zu sehen, wie die dortigen Trainerkollegen seine Leistungen einschätzen würden. Auch dort fielen vor allem seine Pass-Rush Fähigkeiten auf.
Um die Sache etwas abzukürzen, Björn spielte sein erstes Spiel im Tackle-Football als Mitglied der Jugendnationalmannschaft noch bevor er einen einzigen Spielzug in einem regulären Spiel gemacht hatte. Er war zwar kein Starter, aber schon damals einer der besten acht Defense Line Spieler im Jugendbereich. Während der Saison 2006 war er einer der Eckpfeiler der Adler Jugend Defense und ein wichtiger Faktor für die Juniorbowl Teilnahme in diesem Jahr. Folgerichtig wurde Björn nach der Saison für die Jugendeuropameisterschaft nominiert und wurde dort von den Trainern als Defense End in das All Star Team berufen. Er war also inzwischen einer der beiden besten Defense Ends in Europa.
Nach einer derart erfolgreichen Saison reifte in Björn der Wunsch, sein Talent im Mutterland des Footballs unter Beweis zu stellen. Nach vielen Gesprächen mit seinen Eltern - Björn war damals noch sechzehn Jahre alt - fand sich ein Programm, das talentierte europäische Spieler suchte und für amerikanische High Schools rekrutierte. Björns Wunsch ging in Erfüllungund ein Jahr nach der Europameisterschaft machte er sich auf den Weg nach Connecticut, um an einer dortigen High School Lebenserfahrungen zu sammeln und Football zu spielen.
Inzwischen ist dieses Jahr beinahe um und Björns Fazit fällt eher durchwachsen aus. In ihm ist die Erkenntnis gereift, dass nicht alles was glänzt auch Gold ist und ob Football in seinen Zukunftsplänen noch eine so große Rolle spielt wie vor einem Jahr wird sich zeigen wenn er wieder hier ist. Ich denke, Björn ist ein sehr talentierter Nachwuchsspieler, der sehr wohl in der Lage ist, sich und sein Können realistisch einzuschätzen, der sein Herz auf dem richtigen Fleck hat und der nach wie vor am liebsten für die Adler auf Quartebackjagd gehen würde. Wenn Sie mich fragen, ob Björn ein besonderer Mensch ist, sage ich ohne zu zögern, ja. Wenn sie mich fragen, ob Björn die Football-Hoffnung für Berlin und die Adler ist, sage ich ohne zu zögern, keine Ahnung. Denn das ist zurzeit von zu vielen Variablen abhängig und diese Entscheidung trifft er ganz allein.
Jörg Hofmann
Jugenkoordinator &
Head Coach GFL-J Team


Berlin Adler News vom 19.05.2008

Adler unterliegen im Rivalenderby
Von: Tim Friedrich
Die Berlin Adler unterliegen den Dresden Monarchs vor 2000 Zuschauern im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion mit 7:14. Im Rivalenderby dominierten vor allem die beiden Verteidigungsreihen der Teams.
Bereits im ersten Viertel fielen die ersten Punkte für die Sachsen. Ein kurzer Pass von Dylan Meyer wurde von Radko Zoller über 35-Yards in die Endzone getragen (PAT #7 Holger Hempel). Die Adler glichen im zweiten Viertel mit einem kurzen Pass von Brett Hall auf Thomas Emslander auf 7:7 aus (PAT #69 Thomas Schwambach). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erhöhten die Monarchs mit einem kurzen Lauf von Meier auf 14:7 aus Sicht der Monarchs (PAT #7 Holger Hempel).
In der zweiten Halbzeit dominierten die Verteidigungen beider Teams und ließen keine Punkte mehr zu. Die Adler verpassten mehrmals die Chance Punkte zu erzielen. Kurz vor der Endzone machte sich das Team durch Strafen das Leben selbst schwer. „Die Monarchs hatten heute mehr Biss als wir und haben cleverer gespielt. Es hat uns gezeigt, dass wir noch mehr trainieren müssen um weiterhin erfolgreich zu sein.“ so der Head Coach der Adler Dogan Özdicner.
In der Offensive der Berliner erwischte Quarterback Brett Hall nicht den besten Tag. Obwohl die Adler den Ball gut bewegten und den Ausfall von Runningback Björn Dreier durch Björn Warnstedt kompensierten, war der Angriff nicht in der Lage in entscheidenden Momenten zu punkten. „Wir haben heute als Team verloren. Wir können jetzt nach Ausreden suchen oder uns auf den nächsten Gegner, die Braunschweig Lions, konzentrieren. Wir als Team haben uns für die zweite Variante entschieden. Die Saison ist noch lang und man sieht sich immer zwei Mal im Leben.“ so Adler Safety Oliver Flemming.
Am kommenden Samstag steht also die nächste große Aufgabe für die Berlin Adler an. In Braunschweig geht es in der Höhle der Löwen zur Sache. Gegen die Lions wollen die Berlin Adler unbedingt wieder einen Sieg einfahren.


Braunschweig Lions Newsletter vom 19.05.2008

JV Automobile fördert Nachwuchsarbeit
Von: René Stammer
Wieder eine tolle Aktion hat sich der Premium Partner der Lions, die Firma JV Automobile aus Gifhorn, für den nächsten Spieltag am kommenden Samstag (24. Mai) gegen die Berlin Adler ausgedacht. Denn dann startet der Verkauf von exklusiven Mousepads im Fan-Shop im Stadion. Das Schöne für die Footballer aus der Löwenstadt: die Verkaufserlöse werden von JV Automobile gespendet und kommen direkt der Nachwuchsabteilung zugute.
„Wir sind begeistert“, so Lions-Sportdirektor Dirk Miehe. „Das passt hervorragend in unser langfristiges Konzept, den Nachwuchs zu fördern und unsere Talente konsequent weiter zu entwickeln. Da können wir das Geld natürlich prima gebrauchen und danken unserem Partner in Gifhorn für diese tolle Idee und die erneute Unterstützung des Vereins.“
Die Mousepads wurden extra für diese Aktion produziert. „Die konzeptionelle Ausrichtung des Vereins in Sachen Nachwuchsförderung hat uns überzeugt und hier wollten wir unterstützen. Wir haben nach etwas gesucht, was noch nicht im Merchandising-Programm der Lions vertrieben wird und kamen dann auf ein originelles Mousepad, was in diesem tollen Design ein super Accessoire für jeden Football-Fan ist“, so Wolfgang Dzuga von JV Automobile.
„Das Pad wird 4,- Euro kosten, sicherlich ein fairer Preis, wenn man den guten Zweck auch noch berücksichtigt. Es wäre toll, wenn die Fans reichlich zugreifen und die limitierte Auflage schnell ausverkauft wäre. Wir wollen schließlich beim Heimspiel gegen die Hamburg Blue Devils der Jugendabteilung einen ordentlichen Scheck überreichen“, ergänzt Wolfgang Dzuga.
Vor dem Spiel gegen Berlin stehen die Mousepads bereits am Stadioneingang im Blickpunkt. Im Zuge eines Tipp-Spiels werden viele von ihnen in einem Fahrzeug von JV Automobile liegen und alle Spielwütigen können tippen, wie viele es wohl sind. Die drei Teilnehmer, die am dichtesten an der tatsächlichen Anzahl dran sind, können in der Halbzeitpause je ein Gutscheinheft von JV Automobile im Wert von ca. 400,- Euro sowie je drei Lions Fan-Packages gewinnen.
Also, Augen auf beim Betreten des Stadions, JV Fahrzeug suchen und beim Tipp-Spiel mitmachen!
Foto: Braunschweig Lions


Kiel Baltic Hurricanes News vom 19.05.2008

Kiel Baltic Hurricanes gelingt historischer Sieg
Von: Jan Weber
Der 18. Mai 2008 wird in der nunmehr fast zwanzigjährigen Geschichte der Kiel Baltic Hurricanes einen besonderen Platz einnehmen. Zum ersten Mal in der Vereingeschichte gelang dem Team aus dem hohen Norden ein Auswärtssieg bei den Hamburg Blue Devils.
Im Vorwege des 23:16 Erfolges der Canes wurde das Nordderby insbesondere von Hamburger Seite ordentlich angeheizt. Während sich die Canes selbst in erster Linie auf die Spielvorbereitungen konzentrierten, wurden die in dieser Saison von Hamburg nach Kiel gewechselten Spieler Robert Koster, Sascha Gerasimov und Brandon Langston als "Überläufer" gebrandmarkt und die Mitglieder einer weitgehend unbekannten Schülerband aus Kiel, die den neuen Devils-Song performen sollte, durften sich als glühende Devils-Fans outen.
Die Spieler der Canes waren vom Coaching Staff auf ein schweres Spiel eingestellt worden. Schließlich war man sich bewusst, dass die vorausgegangene Niederlage der Hamburger in Berlin sicher nicht wegweisend sein würde. Entsprechend konzentriert ging es zu Werke und bereits im ersten Spielzug konnte ein erster Erfolg erzielt werden, als die Canes den Kick Off-Returner der Blue Devils nicht nur tackeln, sondern ihm auch den Ball, den Defense End Christopher Rieck eroberte, entreißen konnten. Resultat war ein erster Ballbesitz der Kieler an der Hamburger 10 Yard Line. Der Offense um Quarterback Adrian Rainbow gelang es in den ersten drei Versuchen nicht, den Ball in die Hamburger Endzone zu befördern, so dass Kicker Sven Linn den Platz betrat und mit einem 17 Yard Field Goal die 3:0 Führung aus Sicht des Gastes erzielte.
Aus Sicht der Canes war der Anfang gemacht und für die Gastgeber sah es zunächst so aus, als ob der Fumble beim Kick Off-Return symptomatisch für den Rest des Tages sein sollte. Im ersten Quarter konnten die Canes durch Matthias Eck und Max Grewe, über den an späterer Stelle noch zu sprechen sein wird, zwei weitere Fumbles erobern. Ein Fumble führte zu einem weiteren erfolgreichen Drive der Canes Offense. Quarterback Adrian Rainbow fand seinen Wide Receiver Timo Gross über 10 Yard zu einem Touchdown Pass (PAT Linn) und der damit verbundenen 10:0 Führung für die Canes.
Am gesamten Tag dominierten die Verteidigungen beider Teams das Geschehen. Im zweiten Quarter versuchten beide Teams, einen vierten Versuch auszuspielen und scheiterten jeweils an der gegnerischen Defense. Hierbei taten sich auf Kieler Seite vor allem die Defense Line-Spieler Christopher Rieck, Max Grewe, Tim Egdmann, Jeffrey Amaning und Robert Flickinger hervor. Grewe und Egdmann stoppten gemeinsam Hamburgs Running Back Waldemar Weizel bei einem wichtigen vierten Versuch und Robert Flickinger steuerte einen Quarterback Sack gegen den Devils Quarterback Josh Brehm bei. Zwischendurch gelang den Blue Devils zwar ein eindrucksvoller Drive der Offense über nahezu das gesamte Feld, aber die Kieler Defense stand an der eigenen Goal Line hervorragend und verhinderte in drei Versuchen aus kürzester Distanz einen Touchdown der Gastgeber, die sich mit einem Field Goal zum 10:3 zufrieden geben mussten. Auch die Canes ihrerseits kamen erneut zu Punkten. Dieses Mal fand Adrian Rainbow in Dominic Hanselmann seine Anspielstation mit einem 5 Yard Pass zum 17:3 (PAT Linn). Wer nun gedacht hatte, dieser zweite Touchdown kurz vor der Halbzeit würde reichen, um die Canes mit einem beruhigenden Polster in die Halbzeitpause gehen zu lassen, wurde innerhalb von zwei Spielzügen eines Besseren belehrt. Länger nämlich brauchte Hamburgs Quarterback nicht, um den an diesem Tag in Hamburger Reihen herausragenden Wide Receiver Philipp Heider zu einem Touchdown kommen zu lassen (PAT Stieff).
Auch in der zweiten Halbzeit spielten die Verteidigungsreihen beider Teams eine wichtige Rolle. Gleich mehrfach versuchten beide Teams, vierte Versuche auszuspielen, aber den Kielern gelang dies nur in einem von vier Fällen, den Hamburgern in einem von drei Versuchen. Während die Hamburger auch in der Halbzeit weiter Probleme mit der Ballkontrolle hatten und Kiels Linebacker Robert Koster einen von insgesamt sechs Hamburger Fumbles an diesem Tage erobern konnten, brachten sich die Canes selbst die zu viele Strafen um aussichtreiche Feldpositionen und den Gegner immer wieder ins Spiel. Zunächst warf Kiels Quarterback Adrian Rainbow jedoch seinen dritten Touchdown-Pass des Tages, dieses Mal auf Neuzugang Brandon Langston, der einen 40 Yard Pass von Rainbow mustergültig in der Hamburger Endzone sichern konnte. Viel Zeit bekam Rainbow hierbei von der Kieler Offense Line, die sich gegenüber den ersten Spielen stark verbessert zeigte. Allerdings ging der anschließende Extrapunkt von Kicker Sven Linn daneben. Ein bereits so gut wie gestoppter Drive der Hamburger bekam neuen Schwung, als die Hamburger einen dritten Versuch in der Nähe der Mittellinie zwar nicht zu einem neuen First Down ummünzen konnten, ihnen dieses jedoch durch ein überflüssiges Personal Foul der Kieler Defense geschenkt wurde. Quarterback Brehm führte seine Mannen erneut an die Kieler Endzone und Wide Receiver Max von Garnier nutzte einen Fehler im Kieler Defense Backfield zum 23:16.
Dieses vierte Viertel wurde nun auch zur Highlight Show des Max Grewe. Der Kieler Defense Line-Spieler konnte zunächst, gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jeffrey Amaning, Hamburgs Quarterback Brehm sacken. Nach dem Touchdown-Fang von Max von Garnier gelang es ihm dann auch noch, den anschließenden Extrapunkt der Blue Devils zu blocken. Die Hausherren spielten anschließend einen erfolgreichen Onside Kick und kamen in Höhe der Mittellinie erneut in Ballbesitz. Die Defense der Canes stand jedoch nun felsenfest und erlaubte es den Hamburgern nicht, sich weiter in Richtung der Kieler Endzone zu bewegen. Wiederum Max Grewe blieb es vorbehalten, im entscheidenden vierten Versuch den Pass von Josh Brehm bereits an der Line of Scrimmage abzublocken, so dass die Kieler Offense die Zeit nahezu auslaufen lassen konnte und nach einem letzten Punt von Timo Gross den Hamburgern keine Möglichkeit mehr ließ, ins Spiel zu kommen.
Nach dem Abpfiff war der Jubel beim Team von Head Coach Kent Anderson und den mitgereisten ca. 500 Kieler Fans unter den 3.150 Zuschauern in der Arena an der Memellandallee natürlich groß. Insbesondere alte Recken wie Offense Line-Spieler Markus Schneider oder Defense Coordinator Andre Schleemann, die lange auf einen solchen Erfolg warten mussten, lagen sich jubelnd in den Armen. "Das ist ein toller Erfolg", so Schleemann, der als Coach und Spieler bereits an vielen Duellen mit den Blue Devils beteiligt war. "Das Team kann darauf sehr stolz sein und wir Alten sind natürlich mehr als froh, dass diese Hürde nun endlich überwunden ist."
Kiels Head Coach Kent Anderson beglückwünschte sein siegreiches Team, wusste jedoch auch einige mahnende Worte zu wählen. "Ein großartiger Erfolg und ein historischer Tag. Für den weiteren Verlauf der Saison müssen wir aus diesem Spiel jedoch lernen, dass wir unsere Chancen noch konsequenter nutzen müssen. Wenn man die Chance hat, muss man den Sack zumachen und darf den Gegner nicht wieder ins Spiel kommen lassen." Besonders verärgert zeigte sich Anderson über die vielen Fouls der Canes. "Wir haben heute viel zu viele Fouls begangen. Das gilt insbesondere für die zahlreichen Personal Fouls. Das sind Undiszipliniertheiten, die ich nicht dulde und über die wir intern reden werden. Schließlich haben einige dieser Fouls maßgeblich dazu beigetragen, die Blue Devils im Spiel zu halten."
Trotz dieser ernsten Worte herrschte nach Spielende natürlich eine losgelöste Stimmung in den Kieler Reihen. Allzu lange jedoch dürfen sich die heutigen Sieger nicht über den Erfolg freuen. Schließlich steht in nur sechs Tagen bereits das nächste Spiel auf dem Programm. Am 24. Mai kommt es dann im Kieler Holsteinstadion zum Aufeinandertreffen der beiden noch ungeschlagenen Teams in der GFL, wenn die Canes die Monarchs aus Dresden begrüßen.


Swarco Raiders News vom 19.05.2008

Swarco Raiders besiegen Danube Dragons 58:44
Mit einem punktereichen 58:44 (2:6; 21:0; 28:12; 6:26) Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten Danube Dragons sicherten sich die Swarco Raiders Tirol erstmals in der Geschichte die Tabellenführung nach dem Grunddurchgang. Damit haben die Swarco Raiders Heimrecht im Playoff-Halbfinale und spielen am Sonntag, 15.06.08, um 17:00 Uhr im Wattener Alpenstadion gegen den viertplatzierten Raiffeisen Vikings um den Einzug in die Austrian Bowl.
Das Spiel gegen die Dragons im Korneuburger Rattenfängerstadion begann ganz nach dem Geschmack der bis dahin ungeschlagenen Drachen. Im Eröffnungsdrive nahm man 10 Minuten von der Spieluhr herunter und schloss ihn mit einem Touchdown ab. Doch den Extrapunkt konnte die Swarco Raiders Defense durch einen spektakülären Block von Will Galusha vereiteln, mehr noch, LB Michael Süß eroberte den Ball und trug ihn das gesamte Feld hinunter und brachte die Gäste aus Tirol mit 2 Punkten aufs Scoreboard.
In Summe achtmal hintereinander konnte die Offense ihren Angriff mit einem Touchdown abschießen, Top Scorer war wieder einmal RB Florian Grein mit 3 Touchdowns. Bis zum Beginn des vierten Viertels erspielten sich die Mannen rund um HC Geoff Buffum eine komfortable 51:18 Führung. Ab diesem Zeitpunkt bekamen die jungen Spieler bereits Spielpraxis, die Dragons hingegen gaben nicht auf und konnten das Ergebnis noch verbessern. Am Schluss stand es 58:44 für die Swarco Raiders und die Siegesserie der Dragons im Rattenfängerstadion war gebrochen.

Playoffs praktisch fix
Nachdem die Graz Giants das Duell mit den Raiffeisen Vikings mit 42:35 gewonnen haben und davon aus zu gehen ist, dass die Dragons ihr letztes Spiel gegen die Carinthian Black Lions gewinnen werden, werden die AFL-Playoffs wie folgt aussehen:
Swarco Raiders Tirol (1) vs. Raiffeisen Vikings Vienna (4) - Sa 15.06.2008, 17:00 Uhr, Alpenstadion Wattens
Danube Dragons (2) vs. Turek Graz Giants (3)


Braunschweig Lions Newsletter vom 18.05.2008

Erfolgreiches Passfeuerwerk am Rhein
Von: René Stammer
Mit einem deutlichen 55:35 (6:7, 21:14, 14:0, 14:14) - Auswärtssieg bei den Cologne Falcons kehrten die Braunschweig Lions zwei Wochen nach der Heimniederlage gegen die Dresden Monarchs wieder in die Erfolgsspur zurück.
Vor knapp 1.000 Zuschauern im Kölner Südstadion entwickelte sich ein wahres Passfeuerwerk, an dessen Ende insgesamt 90 Punkte und 13 Touchdowns zu Buche standen. Mit gleich acht Touchdownpässen führte Lions-Quarterback Dennis Zimmermann seine Farben nicht nur zum verdienten Erfolg, sondern sicherte sich zugleich auch seinen persönlichen Platz in den Rekordbüchern der Niedersachsen. Denn mit acht Touchdown-Pässen stellte er einen neuen Vereinsrekord auf. Dazu fand er auch gleich sechs verschiedene Passempfänger in der Endzone der Kölner Gastgeber.
Diese kamen allerdings auch ohne ihren etatmäßigen Runningback Luon Spearman von Beginn an besser ins Spiel. Der US-Amerikaner wird wohl in dieser Saison nicht mehr für die Falcons auflaufen.
Dafür überraschte besonders in der ersten Spielhälfte der neue Spielmacher Toby Henry die Löwenstädter doch das eine oder andere Mal und erzielte so im Zusammenspiel mit seinen jungen deutschen Wide Receivern folgerichtig drei Touchdowns. Dabei war der Anfang dieses Passgewitters aus Sicht der Norddeutschen noch recht ruhig verlaufen, denn gleich einen der ersten Pässe konnte Defensive Back Christian Petersen zur Interception abfangen.
Der amtierende Deutsche Meister, der auf mehr als ein halbes Dutzend Spieler verzichten musste, lief fortan aber fast die gesamte erste Halbzeit einer Führung der Gastgeber hinterher. Doch angeführt von Dennis Zimmermann, dem seine Offensive Line stets genügend Zeit zum Werfen gab, blieben die Lions immer in Schlagdistanz zu den locker aufspielenden Falcons.
Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gingen die Braunschweiger durch Jabari Johnson erstmals in Führung.
Diese konnte mit dem ersten Drive im zweiten Durchgang durch den gleichen Akteur noch ausgebaut werden und rückblickend fiel in diesen Momenten wohl die Vorentscheidung der kurzweiligen und unterhaltsamen Partie. Denn auch wenn die Kölner Offense um Toby Henry weiterhin aufopferungsvoll kämpfte, und sich dem großen Druck der Lions-Defense um Patrick Finke und Ryan Davis tapfer stellte, die Verteidigung der Falken fand zu keiner Zeit des Spiel mehr eine richtige Antwort auf die Pässe, die nun auch die Lions ein ums andere Mal über das Spielfeld feuerten. Die Ballträger auf beiden Seiten waren somit fast beschäftigungslos, da beide Teams fast ausschließlich auf die Karte Pass-Spiel setzten.
Bei den Lions stach dieser Trumpf auch immer besser und am Ende des Spieles konnten sich alle Passempfänger auch in der Scorerliste eintragen.
Kelvin Love gelang dies zwar nur einmal, dafür erreichte die Nummer 4 der Lions mit seinem einzigen Touchdown des Tages allerdings als erster Spieler in der Vereinsgeschichte die 900 Punkte-Marke.
Mit dieser Punkteflut am Rhein haben sich die Lions den Frust der Heimniederlage etwas von der Seele spielen können. Nun wartet mit dem Heimspiel gegen die Berlin Adler das nächste Spitzenspiel auf den Titelverteidiger.
Vielleicht würde da die halbe Ausbeute an Touchdownpässen schon zum Erfolg ausreichen, doch ganz sicher müssen auf Seiten der Lions die Raumverluste durch die Strafen bis dahin noch minimiert werden, denn auch in Köln lagen die Löwen in dieser Kategorie mit über 200 Yards auch wieder weit vor dem Gegner.

Scoreboard:
7:0 Niklas Römer 15 Yard-Pass von Toby Henry (PAT Carsten Zebralla)
7:6 Oliver Krahn 20 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (Kein PAT)
14:6 Niklas Römer 2 Yard-Pass von Toby Henry (PAT Carsten Zebralla)
14:13 Oliver Krahn 12 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (PAT Steffen Dölger)
21:13 Phillip Stenzel 20 Yard-Pass von Toby Henry (PAT Carsten Zebralla)
21:20 Kelvin Love 40 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (PAT Steffen Dölger)
21:27 Jabari Johnson 55 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (PAT Steffen Dölger)
21:34 Jabari Johnson 47 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (PAT Steffen Dölger)
21:41 Yoan Schnee 15 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (PAT Steffen Dölger)
21:48 Simon Haubold 8 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (PAT Steffen Dölger)
21:55 Christian Bollmann 15 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (PAT Steffen Dölger)
28:55 Stephan Schürmaier 32 Yard-Pass von Toby Henry (PAT Carsten Zebralla)
35:55 Stephan Schürmaier 35 Yard-Pass von Toby Henry (PAT Carsten Zebralla)


Weinheim Longhorns News vom 18.05.2008

Longhorns Seniors gewinnen 15:29
Longhorns Seniors erzielen wichtige Punkte in Darmstadt

Am vergangenen Samstag gewannen die Weinheim Longhorns Seniors mit 15:29 gegen die Darmstadt Diamonds. In einem spannenden Spiel zeigte das Team, dass man die Hoffnungen um die Play-Offs nicht aufgeben möchte.
Es war das Lokalderby in der GFL Süd. Und schon vor dem Spiel war allen Longhorns bewusst, dass die Diamonds nichts unversucht lassen würden, um die TSG 1862 Weinheim Longhorns zu schlagen, denn Darmstadt befindet sich derzeit in der GFL Süd auf dem letzten Tabellenplatz. Und so konnten die ca. 500 Zuschauer im Böllenfalltor ein spannendes Spiel verfolgen.
Im ersten Quarter machten die Longhorns wie erwartet Druck. Bis an die 15-Yard-Line der Darmstädter konnte man sich vorkämpfen. Doch leider missglückte der Fieldgoalversuch, um die ersten Punkte zu erzielen. Doch auch die Diamonds konnten ihr Ballrecht nicht in Punkte verwandeln. Die Darmstädter Offense war teilweise so unter Druck, dass ihr Quarterback Darius Outlaw selbst versuchte, mit dem Ball Yards gut zu machen – und wurde dann von der Defense der Longhorns frühzeitig auf die Außenlinie gedrängt. Kevin Moore, Robert Majewski und Oliver Renck zeigten auch in diesem Spiel, dass sie es den Gegnern so schwer wie möglich machen, die Weinheimer Goalline zu erreichen.
Kurz vor Ende des ersten Quarters gelang es dann den Longhorns die ersten Punkte auf ihr Konto zu buchen. Longhorns Quarterback Antwan Smith warf einen kurzen Pass auf Danny Washington, der dann mit einem Lauf über 40 Yard die ersehnten ersten Punkte erzielte. Somit war Weinheim zu Beginn des 2. Quarters mit 6:0 in Führung.
Und gleich zu Beginn des 2. Quarters gelang es den Longhorns erneut mit einem ähnlichen Spielzug, die Goalline der Diamanten zu durchbrechen – kurzer Pass von Antwan Smith auf Danny Washington, der dann nach einem 80-Yard-Lauf die Endzone der Darmstädter erreichte. Für die Zusatzpunkte warf sich der Weinheimer Quarterback Antwan Smith selbst über die Goalline – Spielstand 14:0 für Weinheim.
Doch wie in der Vergangenheit schon öfter erlebt, bekam den Longhorns und ihrer Konzentration die Halbzeitpause schlecht. Das 3. Quarter begann verfahren. Die Longhorns mussten gleich zu Beginn wegen zwei unnötiger Fouls mehrere Yards zurück. Erst im zweiten Drive konnten die Longhorns erneut durch einen Touchdown von Hakan Kilic punkten und erweiterten ihr Punktekonto nach dem gültigen Kick von Kevin Killich auf 21:0.
So viel Führung war offensichtlich noch ungesünder als die Halbzeitpause, denn was dann geschah, wurde zum Krimi für Trainer und Zuschauer. Nur kurze Zeit später gelang es den Darmstädtern mit einem Pass von Darius Outlaw auf Barry Bradshaw den Punkteabstand auf 7:21 zu verkürzen.
Zu Beginn des 4. Quarters konnten sich die Diamonds wieder bis auf 3 Yards an die Goalline der Longhorns vorkämpfen. Darmstadts Quarterback Darius Outlaw ging beherzt selbst ans Werk und überquerte die Weinheimer Goalline – 13:21. Und auch Barry Bradshaw trug sich durch einen Pass beim Zusatzpunkt nochmals auf der Scorerliste der Diamonds ein – 15:21. Und der Druck der Darmstädter stieg, denn nun hätte ein Touchdown für ein Unentschieden genügt. Und es waren noch über 7 Minuten Spielzeit zur Verfügung. Genug Zeit für mindestens 1 Touchdown.
Die Diamonds arbeiteten sich erneut bis an die 15 Yard Line der Longhorns heran. Doch dank der guten Passverteidigung von Markus und Andreas Zidek blieb die Endzone der Longhorns sauber. Die Weinheim Longhorns nutzten den nächsten Ballbesitz, um mit Danny Washington erneut zu punkten. Nach dem Run von Hakan Kilic beim Zusatzpunkt stand es somit 15:29 für Weinheim.
Danach gab es keine weiteren Punkte mehr im Böllenfalltor, doch die Partie blieb weiterhin spannend, da beide Teams bis zur letzten Minute kämpften. Darmstadts Quarterback Darius Outlaw wurde noch zwei Mal gesackt – Lars Imberg und Robert Majewski zeigten hier ihr sportliches Können.
Nach dem Spiel waren jedoch die Worte von Headcoach Marvin Washington zum Team sehr deutlich. Viele eigene Fehler, Fumbles und Fouls hatten es zugelassen, dass sich Darmstadt nochmals gefährlich an den Punktestand von Weinheim nähern konnte. Das war nicht im Sinne des Teams. Bis zum Rückspiel, das bereits am 1. Juni in Weinheim stattfinden wird, will Marvin Washington diese Fehler ausgemerzt wissen.


Düsseldorf Panther News vom 18.05.2008

„Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen“
Von: MB
Die Nachbarstadt Langenfeld ist einfach kein gutes Pflaster für die Erste Mannschaft der Düsseldorf Panther. In einem hart umkämpften Spiel unterlagen die Panther am Ende völlig verdient dem erfahrenden Team der Langenfeld Longhorns. Mit 8:28 (0:0,8:8,0:6,0:14) fiel das Ergebnis aus Düsseldorfer Sicht vielleicht ein wenig zu hoch aus, aber der Sieg der Hausherren war natürlich völlig ok. „Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Was meiner Mannschaft fehlt ist einfach Erfahrung, die hat man heute auf der Langenfelder Seite gesehen“ erklärte ein enttäuschter Martin Hanselmann nach dem Spiel. Longhorns Headcoach DJ Anderson komplettierte Hanselmanns Aussage: “Die Panther haben viele unerfahrene Spieler im Team, deswegen wollten wir direkt mit Conversions Druck bei ihnen aufbauen.“ Was scheinbar gelang. Die Panther hatten während des ganzes Spiels Probleme ins Spiel zu kommen.
Im Jahnstadion hatten die Panther reichlich Unterstützung mitgebracht. Mehr als 300 der 600 Zuschauer kamen aus dem Panther Lager und bevölkerten die kleine „Tribüne“ hinter der Teamzone der Panther mit reichlich Leben. Unterstützung, die die Panther dringend nötig hatten. Nach erfolgtem Kickoff entwickelte sich ein hart umkämpftes Lokalderby, in dem sich zunächst keine Mannschaft einen Vorteil erspielen konnte. Nur jeweils einmal kamen beide Mannschaften gefährlich in die Hälfte des Gegners. Zuerst leistete sich Longhorns Quarterback Rick Webster eine Interception auf Panther LB Sami Chourbai, dann machten es die Panther nicht besser: Markus de Haer kickte ein Fieldgoal aus 32 Yards neben den rechten Pfosten. Anfang des zweiten Quarters trat dann ein Spieler der Longhorns zum ersten Mal richtig in Erscheinung, den die Düsseldorfer während des ganzen Spiels nicht mehr in den Griff bekommen würden: Longhorns RB Daniel Berg legte seinem Quarterback Rick Webster den Ball an die Goalline, nachdem er seinen eigenen Touchdown durch seinen rechten Fuß, der knapp die Außenlinie berührt hatte bevor er das Ei in die Endzone hielt, selbst verhindert hatte. Webster hatte keine Probleme den Ball in die Panther Endzone zu tragen. Ein Trickspielzug beim Zusatzpunkt brachte die Longhorns mit 8:0 nach vorne. Es brauchte dann bis kurz vor die Halbzeit bis die Panther ausgleichen konnten. WR Marcus Jaeger läutete den Ausgleich mit einem langen Lauf fast über das ganze Spielfeld ein. Angekommen an der 1 Yard Linie brauchten die Panther gefühlte 15 Minuten bis sie das Ei in die Endzone brachten. Durchaus bewusst, dass der Abstand des Footballs zur Endzone von den Schiedsrichtern nicht mehr verkürzt werden konnte, „leistete“ sich die Longhorns Defense einige Strafen um die Panther beim Versuch Ihre Endzone zu besuchen schon frühzeitig zu erwischen. Was fast gelang: Fabian Schorn schaffte es erst im vierten Versuch den Ball zum 6:8 in die Endzone der Longhorns zu bringen. Der anschließende Pass von Schorn auf Baumbach brachte den verdienten 8:8 Pausenstand auf das Scoreboard.
„In der ersten Hälfte haben wir noch auf Augenhöhe mit den Longhorns gespielt, in der zweiten Halbzeit haben wir es am Anfang nicht verstanden, Punkte zu machen. Vielleicht war das der Knackpunkt im Spiel“ so Panther WR Mathis Baumbach. Baumbach bezog sich auf einen vierten Versuch der Düsseldorfer, den Headcoach Martin Hanselmann an der 18 Yard Linie der Longhorns ausspielen ließ. Leider ohne Erfolg. Panther QB Fabian Schorn wurde von der Longhorns Defense vor Erreichen des Firstdowns gestoppt. Nachdem die Panther kurz darauf in Rückstand gerieten, kamen die Düsseldorfer einfach nicht mehr zurück ins Spiel. Zu viele Fehler verhinderten weitere Punkte der Panther: RB Marcel van Eck verlor den Ball an der Longhorns 35 Yard Linie und QB Fabian Schorn, unter Druck weite Raumgewinne zu erzeugen leistete sich eine Interception, und auch die Defense ließ immer wieder Pässe über die Mitte zu. Kurz vor Ende der Begegnung, die Panther waren aussichtslos durch zwei weitere Touchdowns von Berg in Rückstand geraten, verloren die Panther erneut den Ball kurz vor der Endzone der Langenfelder. „Wir sind diese Saison zu einem richtigen Team geworden, deswegen wird uns diese Niederlage nicht umwerfen“ ist sich Panther WR Mathis Baumbach sicher.
Schon nächste Woche können die Panther direkt den Schalter wieder umlegen. Im Stadion des VFL Benrath empfangen sie die Lübeck Cougars, die vor einer Woche in Langenfeld mit 22:20 gewinnen konnten und 4:2 Punkte auf dem Konto haben. In einer verrückten GFL2 Nord belegen die Cougars damit nur den 6.Platz von 8 Teams während die Panther mit 6:2 Punkten nun den zweiten Platz belegen. Neuer Spitzenreiter sind die Langenfeld Longhorns mit 8:4 Punkten.

Langenfeld Longhorns – Düsseldorf Panther 28:8 (0:0,8:8,6:0,14:0)
600 Zuschauer
8:0 Rick Webster 1 Yard Lauf, Conversion Genrich auf Richter
8:8 Fabian Schorn 1 Yard Lauf, Conversion Schorn auf Baumbach
14:8 Nico Hecker 20 Yard Lauf
21:8 Daniel Berg 8 Yard Lauf, Pat Tim Issig
28:8 Daniel Berg 20 Yard Lauf, Pat Tim Issig

Rund ums Spiel:
• Der verletzte Running Back Christian Poschmann drückte in der Teamzone der Panther die Daumen. Leider vergeblich.
• Seine einzige Interception warf QB Fabian Schorn auf einen ehemaligen Panther: DB Bastian Hensel war vor 3 Jahren noch für die Panther unterwegs. Bei den Panthern spielte Hensel allerdings Wide Receiver.
• LB Sami Chourbai fing die einzige Interception von Longhorns QB Rick Webster ab.
• LB Richard Adjei und DL Gerald Breymann erwischten Rick Webster und verbuchten einen Sack.


Wiesbaden Phantoms News vom 18.05.2008

Auswärtssieg bei den Wildcats
Phantoms feiern dritten Saisonsieg und bleiben nach vier Spielen ungeschlagen!

Mit einem deutlichen und verdienten Erfolg kehrten die Phantoms in der Nacht zum Sonntag von ihrer Dienstreise aus Kirchdorf zurück. Mit dem 35:15 Sieg im zehnten Duell gegen die Südbayern feierte Michael Trebers Team nun schon den dritten Erfolg in Serie und setzt sich vorerst mit den punktgleichen Plattling Black Hawks (42:32 Sieger über die Franken Knights) an der Tabellenspitze der GFL 2 Süd fest.
Guido Reuels lieferte als Spielmacher ein überragendes Spiel und vervollständigte, nicht weniger gut beschützt von seiner Offense Line, mehr als 80 Prozent seiner Pässe. Unter anderem auch die beiden Touchdown-Pässe auf Patrick Ihl und Robin Bräuer. „Unsere Offense hat heute wirklich ein beeindruckendes Spiel geliefert. Wir haben kaum Fehler gemacht und in regelmäßigen Abständen wichtige Punkte erzielt“, befand auch Michael Treber. Vor allem, als die gastgebenden Wildcats nach dem 15:28 Anschluss und einem eroberten Onside Kick kurzzeitig Oberwasser hatten, beendeten Guido Reuels und Robin Bräuer mit dem fünften Phantoms-Touchdown jegliches Aufbäumen Kirchdorfs.
Gewohnt gut in Form präsentierte sich auch die Phantoms Defense, die sich nur zwei Mal überlisten ließ, ansonsten eine sehr solide Leistung ablieferte und den kaum gefährdeten, souverän herausgespielten Sieg in einem von beiden Teams äußerst fair geführten Spiel sicherte. So glänzte unter anderem Youngster Malte Hennings mit gleich zwei abgefangenen Pässen.
Davis Matz eröffnete den Punktereigen im ersten Spielviertel und erzielte nach dem zweiten Touchdown durch Patrick Ihl gleich noch zwei Zusatzpunkte zur 14:0 Halbzeitführung. Im weiteren Verlauf trugen sich Kelly Perrier, Tim Mathießen und Robin Bräuer in die Scorer-Liste ein, während auf der Seite der Wildcats Justin McKenzie und Christoph Simmeit die Punkte erzielten.
„Es war ein sehr gutes Spiel mit einer sehr guten Leitung durch die Unparteiischen. Ein rundum gelungener Sportnachmittag wohl sicher auch für die Gastgeber, die trotz der sportlichen Niederlage gezeigt haben, dass sie nach ihrem Verjüngungsprozess nicht nur auf dem richtigen Weg sind, sondern in absehbarer Zeit wieder eine äußerst schlagkräftige Mannschaft für die oberen Tabellenregionen zusammenhaben werden. Das Spiel hat Spaß gemacht“, lautete das abschließende Fazit eines sichtlich zufriedenen Michael Treber, der seinen Akteuren aufgrund der zweiwöchigen Spielpause nun zunächst einen Tag trainingsfrei gewährt, um dann in die Vorbereitung auf das nächste Spiel zu starten.
Am 31. Mai gastieren dann die schon jetzt akut abstiegsgefährdeten Königsbrunn Ants im Europaviertel.
von: twe


Danube Dragons News vom 18.05.2008

Dragons unterliegen Raiders mit 44:58
(Viertelergebnisse: 06:02, 00:21, 12:28, 26:07)
Der Heimrekord der Danube Dragons ist Geschichte: Zum ersten Mal seit Übersiedlung ins Rattenfängerstadion in Korneuburg gingen die Drachen nicht als Sieger vom Platz. Sie mussten sich – wie schon beim Hinspiel – den Swarco Raiders Tirol geschlagen geben. Die Tiroler beenden damit den Grunddurchgang der Austrian Football League (AFL) an erster Stelle, die Dragons können sich mit einem Sieg gegen die Black Lions nächste Woche in Kärnten Platz zwei und damit das Heimrecht im Playoff sichern.
Das erste Viertel können die Gastgeber für sich entscheiden, ihren ersten – von Laufspiel geprägten – Drive schließt Stefan Scharinger zur 06:00 Führung ab. Der PAT-Kick der Neo-Korneuburger konnte von den Gästen geblockt werden, den abspringenden Ball schnappte sich Michael Süß und trug ihn in die Endzone der Drachen, Spielstand somit 06:02.
Begünstigt durch einen langen Return und eine 15-Yards-Strafe gegen die Dragons konnten sich die Tiroler eine gute Ausgangsposition für ihren darauffolgenden Ausgleich sichern. Kurz nach dem ersten Seitenwechsel konnte Florian Grein mittels Sprung in die Endzone das 06:08 erzielen. Den Innsbruckern gelang im Gegensatz zu den Dragons der PAT-Kick, somit stand es gleich nach Beginn des zweiten Viertels 06:09.
Die stark agierende Defense der Raiders hatte sich nun auf das Spiel der Hausherren eingestellt und zwang die Dragons zum Punten. Umgekehrt hatte die Drachen-Defense aber zunehmend Probleme, das Lauf- und Kurzpassspiel der Freibeuter zu kontrollieren. Im zweiten Viertel kamen die Raiders dadurch noch zu zwei Touchdowns (abermals durch Grein bzw. durch Andreas Pröller), die von den Drachen-Offense nicht beantwortet werden konnten. Pausenstand daher 06:23.
Nach Wiederbeginn hatten die Raiders Ballrecht und nutzten es umgehend zum Ausbau ihrer Führung, lagen nun also mit 06:30 voran. Die Dragons-Offense konnte sich jetzt besser durchsetzen und durch einen von Thomas Haider in der Endzone gefangenen Pass auf 12:30 verkürzen.
Nun setzte Headcoach Ivan Zivko alles auf eine Karte und ließ einen Onside-Kick versuchen, der jedoch eine Beute der Freibeuter wurde. Begünstigt durch die damit gegebene ausgezeichnete Feldposition zogen die Tiroler durch einen Touchdown von Ryan Voss auf 12:37 davon.
Die Antwort der Danube Dragons ließ aber nicht lange auf sich warten, Dragons-Quarterback Tom Marsan bracht seine Truppe auf 18:37 heran (die Two-Point-Conversion misslang ebenso wie beim vorigen Versuch).
Die Raiders setzten nun ihren zweiten starken Runningback Lukas Miribung ein, der immer wieder First-Downs erzielte und sehr viel Zeit von der Spieluhr nahm. Die letzten Yards ließ Raiders-Headcoach Geoff Buffum jedoch Bernhard Wohlfart zurücklegen. Er baute damit die Führung der Gäste auf 18:44 aus.
Die Drachen versuchten zu kontern, wenige Yards vor der eigenen Goalline wurde jedoch Tom Marsan gesackt, wobei er den Ball verlor. Somit stand für Mario Rinner der Weg zum Fumble-Return-Touchdown frei. Statt Punktezuwachs für die Hausherren gab es somit einen aussichtslosen Rückstand von 18:51.
Doch trotz dieses Zwischenergebnisses beim letzten Seitenwechsel ließen die Danube Dragons den Kopf nicht hängen. Angetrieben vom wieder fantastischen Publikum im Rattenfängerstadion zu Korneuburg, gelang Andrej Kliman das 24:51. Im Gegenzug kam Lukas Miribung doch noch zu seinem Touchdown, er erzielte das 24:57. Dieses eine Mal klappte der Versuch der Tiroler, Zusatzpunkte zu ergattern nicht. Sie versuchten eine Two-Point-Conversion, die von einem Dragons-Verteidiger abgefangen werden konnte. Da dieser den Ball aber wieder gleich per Vorwärtspass aus der eigenen Endzone beförderte, was verboten ist, kamen die Raiders zu einem One-Point-Safety und zum neuen Spielstand von 24:58.
Die letzten Minuten gehörten dann aber den Drachen: Wie in den Spielen davor bewiesen sie eine tolle Moral und legten ein sehenswertes Finish hin. Zuerst wurde Michael Janik von Tom Marsan in der Endzone der Tiroler bedient, der damit auf 30:58 verkürzte. Nun gelang erstmals auch ein Zusatzversuch, eine Two-Point-Conversion durch Pass auf Brandon McDowell, der damit weitere zwei Punkte für die Dragons auf das Scoreboard brachte.
Ebenfalls zum ersten Mal gelang es nun der Drachen-Defense einen Raiders-Drive zu halten und sie zum Punten zu zwingen. Die Dragons kamen mit Reverse-Lauf von McDowell gleich zu viel Raumgewinn und durch Thomas Haider zu einem sofortigen weiteren Firstdown. Wieder schlug die Combo Marsan-Janik zu, der Youngster setzte sich sehenswert gegen zwei Verteidiger zum Touchdown zum 38:58 durch.
Der darauffolgende Onside-Kick von Gabor Sviatko konnte von der eigenen Mannschaft erobert werden. Im Abschluss-Drive der Danube Dragons krönte Thomas Haider seine Leistung mit einem Catch zum 44:58-Endstand.


Kiel Baltic Hurricanes News vom 18.05.2008

Canes gewinnen das Nord-Dery
Von: Dietmar Reichow
Die Kiel Baltic Hurricanes können zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Auswärtsspiel bei den Hamburg Blue Devils gewinnen und entscheiden das erste der beiden Nord-Derbys gegen den großen Rivalen von der Elbe für sich.
Mit 23:16 (10:0/7:10//6:0/0:6) behielten die Canes die Oberhand und erringen damit den dritten Sieg im dritten Spiel in der Saison 2008.


Dresden Monarchs News vom 18.05.2008

Monarchs gewinnen beim Tabellenführer
Und die Monarchs setzten gleich im ersten Viertel vor gut 2000 Zuschauern die entscheidenden Akzente. 1.: Super Return Bingham. 2.: Touchdown Zoller. 3.: Interception Betka! Der Reihe nach: Dresden begann stark. Anthony Bingham konnte den Kick Off zum Beginn der Partie weit in die Hälfte der Gastgeber zurücktragen. Die Monarchs Offense allerdings nutzte diesen Vorteil nicht für die fällige Führung. Glück für sie, dass es Berlin ähnlich schlecht machte. Kurze Zeit später stand man wieder mit Ballbesitz auf dem Feld. Und nun rollte der Sachsen-Angriff! Quarterback Dylan Meier dirigierte mit Übersicht, Runningback Tony Hollings sorgte für nötigen Raumgwinn. Die ersten Punkte erzielte dann Radko Zoller nach einem 35 Yard Pass von Meier (Extrapunkt Hempel 0:7). Im Gegenzug zeigte dann auch Berlin, dass sie marschieren können. In einem langen, flüssigen Drive zogen die Adler bis kurz vor die Monarchs Endzone. Der Ex-Dresdner Thomas Emslander fing einen langen Pass von seinem Quarterback Brett Hall an der 3 Yard Linie. Doch der fast schon sichere Ausgleich blieb den Gastgebern verwehrt. Einen verunglückten Pass von Hall konnte Elias Betka abfangen, so dass Dresden erneut an den Ball kam. Dennoch war es fast nur eine Frage der Zeit, dass Berlin zu Punkten kam. Eine Frage von viel Zeit! Erst kurz vor der Halbzeit gelang Hall der Touchdown Pass auf Thomas Emslander. Im direkten Gegenzug profitierten die Monarchs wenige Sekunden vor der Pause zum Einen von Berliner Fouls und zum Anderen von einer bewundernswerten Konzentration. Fast schon zu schnell eroberten sie sich im mittlerweile dichtem Regen die Führung zurück: Dylan Meier selbst lief über 3Yard zum erneuten Touchdown (PAT Hempel 7:14). Was folgte war eine zähe, von beiden Verteidigungsreihen dominierte 2. Halbzeit. Berlin begann mit Schwung, konnte aber einen fälligen Fieldgalversuch nicht verwandeln. Bei beiden Teams stockte in der Folge der Angriff. Beide machten sich auch immer wieder durch eigene Fouls sauber erkämpften Raumgewinn zu Nichte. Die Folge: viele Strafen, wenige Firstdowns und keine wirklich nennenswerten Chancen mehr, Punkte aufs Board zu bringen. Erst wenige Sekunden vor Schluss stand Berlin wieder aussichtsreich vor der Monarchs Endzone. Doch auch hier hielt die Defense. Es blieb beim schwer erkämpften und mehr als verdientem 7:14. Hut ab vor der Leistung der Monarchs Defense, die in der 2. Halbzeit u.a. auf Routinier Rony Freudenberg verzichten musste, der sich an der Schulter verletzt hatte. Da von der Dresdner Offense im zweiten Durchgang kaum noch Unterstützung kam, waren die Verteidiger ganz auf sich allein gestellt. Und sie machten ihren Job mehr als gut. Zwar gaben sie immer wieder Yards und Downs ab. Sie verhinderten aber Punkte! Am kommenden Samstag wartet dann schon die nächste Auswärtsprüfung. Die Dresden Monarchs fahren dann zum Team von Deutschlands Meister-Coach Kent Andersson: zu den Kiel Baltic Hurricanes! (24.05. Kick Off 19:00 Uhr)


Cologne Falcons News vom 18.05.2008

Falcons verlieren Passfeuerwerk
In einer besonders in der ersten Halbzeit offenen Partie haben die Cologne Falcons das dritte Spiel der Mai Serie gegen die Braunschweig Lions verloren. In der insbesondere durch spektakuläre Pässe glänzenden Partie sahen die 1.098 Zuschauer insgesamt 13 Touchdowns zum 35 : 55 Endstand. Kurzes Gesprächsthema war das „Nichtvorhandensein“ von RB Luon Spearman, der aus disziplinarischen Gründen das Team verlassen musste, da er versucht hatte, dem Verein ultimative, nicht akzeptierbare Forderungen zu stellen.
Im Lokalderby Jugend gegen Crocodiles siegten die jungen Wilden 48 : 21 und sind damit unangefochtener Tabellerführer. Genauer Spielbericht folgt.
Doch zurück zur Ersten und von Anfang an. Nachdem Braunschweig den Coin Toss gewonnen hatte, begann der Kölner Angriff fast furios. Gleich der zweite Pass wurde intercepted und die Löwen waren gefährlich nah zu punkten. Doch die Kölner Defense zeigt in ihrem fünften Spiel die gewohnte Stärke und die Lions mussten punten. Nun aufmerksamer, kämpften sich die Domstädter langsam an die Brauschweiger Endzone und begannen den Punktereigen mit einem 17 Yard Pass von Toby Henry auf Niklas Römer. Für den verletzten Marius Klostermann kickte Falcons Urgestein Carsten Zebralla das Ei sicher durch die Torstangen. Gleich im Gegendrive machte der Amtierende Deutsche Meister es den Kölner nach, mit dem Unterschied, dass Braunschweigs Starkicker Steffen Dölger das Ei „versemmelte“. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit wiederholte sich das abwechselnde Punkten dreimal, so dass Köln 21 : 20 führte, bevor ein 55 Yard Pass von Dennis Zimmermann auf Jabari Johnson und der anschließende PAT die Mannschaften bei 21 : 27 in die wohlverdiente Pause schickte. Witterten einige schon eine Sensation, sollten sie aber schnell eines Besseren belehrt werden. Die nächsten eineinhalb Quarter standen ganz im Zeichen des Braunschweiger Angriffs und zeigte eine Defense Leistung der Kölner, wie sie in der laufenden Saison noch nicht zu sehen war. Insgesamt vier Touchdowns in Folge kassierten die Falken und hatten Glück, dass er nicht noch mehr waren. Die vorher so gut aufgelegte Defense fand keinen Weg die Löwenstädter zu stoppen. Hinzu kam natürlich auch, dass die Kölner nunmehr keine Punkte produzierten. Erst sieben Minuten vor Schluss wurden das immer währende Vorantreiben des sehr stark aufspielenden Toby Henry mit einem 33 Yard Pass Touchdown durch Stephan Schürmaier belohnt. Und weil das so schön war, wurde das Gleiche im übernächsten Drive wiederholt und stellte den 35 : 55 Endstand dar.
In der anschließenden Pressekonferenz lobte Braunschweigs Head Coach Xavier Cook dann auch die Kölner, die ihm besonders mit dem Angriff das Leben lange Zeit schwer gemacht haben. Und Kelvin Love fügte hinzu: „Wir sollten hier nun nicht mehr über nicht teilnehmenden Personen spekulieren (gemeint war Luon Spearman), sondern die Akteure auf dem Feld sind die Hauptdarsteller. Und Toby Henry hat sehr gut gespielt heute.“ Natürlich gab Toby das Lob an die Braunschweiger und Love zurück. Und Michael Hap, Head Coach der Falcons ergänzte: „Unser Manko lag heute nicht im Angriff, sondern dass wir verletzungsbedingt in der Defense dezimiert waren. Aber demnächst sind alle an Bord und dann werden wir weiter sehen. Der Passangriff wird von mal zu mal besser. Wir haben ein Wochenende spielfrei. Zum Auskurieren und für konzentrierte Trainingsarbeit ist das ideal.“ Und Alexander Verbeeck, der erste Vorsitzende der Falcons meinte: „Wir haben heute ein wahres Passfeuerwerk auf beiden Seiten gesehen. Und haben dem Deutschen Meister fünfmal das Ei ins Nest gelegt. Und das kann sich sehen lassen. Doch als nächstes kommen die Blue Devils aus Hamburg und das wird bestimmt auch wieder eine hochklassige Partie.“
Das nächste Heimspiel gegen die Devils findet am Samstag, den 31. Mai um 18:00 Uhr statt.

1. Viertel
7 : 0 Niklas Römer 17 Yard Pass von Toby Henry (PAT Zebralla)
7: 6 Oliver Krahn 21Yard Pass von Dennis Zimmermann

2. Viertel
14 : 6 Niklas Römer 3 Yard Pass von Toby Henry (PAT Zebralla)
14 : 13 Oliver Krahn 14Yard Pass von Dennis Zimmermann (PAT Dölger)
21: 13 Philip Stentzel 3 Yard Pass von Toby Henry (PAT Zebralla)
21: 20 Kelvin Love 38Yard Pass von Dennis Zimmermann (PAT Dölger)
21: 27 Jabari Johnson 55 Yard Pass von Dennis Zimmermann (PAT Dölger)

3. Viertel
21 : 34 Kelvin Love 47 Yard Pass von Dennis Zimmermann (PAT Dölger)
21 : 41 Yoan Schnee 12 Yard Pass von Dennis Zimmermann (PAT Dölger)

4. Viertel
21 : 48 Simon Haubold 8 Yard Pass von Dennis Zimmermann (PAT Dölger)
21 : 55 Christian Bollmann 16 Yard Pass von Dennis Zimmermann (PAT Dölger)
28 : 55 Stephan Schürmaier 33 Yard von Toby Henry (PAT Zebralla)
35 : 55 Stephan Schürmaier 35 Yard von Toby Henry (PAT Zebralla)


Dresden Monarchs News vom 18.05.2008

Drittes Spiel, dritter Sieg
In einer von beiden Defensereihen dominierten Party im Berliner Jahn-Sportpark konnten sich Dresden Monarchs verdient mit 14:7 gegen die Berlin Adler durchsetzen und übernehmen damit mit 6:0 Punkten zumindest bis zum morgigen Sonntag die Tabellenführung der GFL Nord.


Newsletter-Service der Schwäbisch Hall UNICORNS vom 17.05.2008

Haller Angriff ist zu schwach
Unicorns unterliegen Scorpions mit 0:21 / in der Haller Offense läuft zu wenig zusammen

Von Axel Streich
Am Samstag war im Haller Hagenbachstadion die aktuelle Schwäche der Schwäbisch Hall Unicorns deutlich zu erkennen: Im Angriff läuft es derzeit alles andere als rund. So musste man vor 900 Zuschauern eine 0:21-Niederlage gegen die Stuttgart Scorpions einstecken.
Obwohl die deutschen Vizemeister aus Stuttgart am Samstag im Haller Hagenbachstadion keine sehr überzeugende Leistung zeigten, gelang es den heimischen Unicorns nicht, den Gästen Paroli zu bieten. Hauptgrund dafür war eine schwache Haller Offense, die das Feld meistens nach vier Versuchen wieder räumen musste. Quarterback Jordan Neuman, der immer noch an einer Zehenverletzung laboriert, blieb unter seinen Möglichkeiten und nur wenige seiner Pässe fanden ihr Ziel in den Händen seiner Receiver.
So waren es die Verteidiger auf beiden Seiten, die an diesem Tag die Glanzpunkte setzen konnten. Die Scorpions-Defense verstand es sehr gut, die Haller Passempfänger zu decken und gleichzeitig Druck auf Jordan Neuman zu machen. Sie trug zweifellos dazu bei, dass dem Haller Angriff nur wenig gelang.
Der Haller Defense war es hingegen zu verdanken, dass sich das Spiel über weite Strecken durchaus ausgeglichen gestaltete. Trotz der 21 Gegenpunkte konnte den Unicorns-Verteidigern kein Vorwurf gemacht werden. Sie trugen die Verantwortung für das Haller Spiel und mussten letztendlich dem zermürbenden und gekonnt vorgetragenen Stuttgarter Laufspiel Tribut zollen.
Brandon Stribling, Pit Reichert und Oliver Radke konnten gleich drei Pässe des Scorpions-Quarterbacks und Ex-Hallers Ira Vandever abfangen. So war es kein Wunder, dass sich die Gäste verstärkt auf Läufe konzentrierten, bei denen sie fast ausschließlich National-Runningback Patrick Geiger in Szene setzten. Dieser konnte sich allerdings erst im dritten Viertel richtig entfalten, als er die Touchdowns zum 14:0 und 21:0 erlief. Vor der Pause waren die Stuttgarter bereits mit 7:0 in Führung gegangen.
Im letzten Viertel sollte sich an dem Ergebnis nichts mehr ändern. Felix Brenner fiel es zu, wenige Minuten vor Spielende für Jordan Neuman als Haller Spielmacher eingewechselt zu werden. Er brachte durchaus noch etwas Schwung in die Unicorns-Offense, die Haller Niederlage konnte er aber auch nicht mehr abwenden.
"In der Offense muss sich einiges ändern", konstatierte Unicorns-Headcoach Siegfried Gehrke am Samstag nach dem Spiel. "Wir haben zur Zeit quasi kein Laufspiel und sind dadurch natürlich leicht auszurechnen. Hinzu kommen Abstimmungsprobleme, die wir endlich in den Griff bekommen müssen." Nach vier Niederlagen in fünf Spielen denkt Gehrke auch laut über Verstärkung nach: "Wir haben Optionen und werden darüber in den kommenden zwei Wochen entscheiden."
So kommt es den Unicorns auch entgegen, dass sie die kommenden drei Wochenenden spielfrei sind. Ihren nächsten Einsatz haben sie erst am 14. Juni beim Auswärtsspiel in Darmstadt.

Viertel-Ergebnisse: 0:0 / 0:7 / 0:14 / 0:0 / Final: 0:21


Turek Giants Graz News vom 17.05.2008

Turek Giants Graz schlagen Raiffeisen Vikings erneut
TUREK GRAZ GIANTS schlagen die RAIFFEISEN VIKINGS VIENNA 42:35

Die Giants dominierten gegen die Vikings 3 Viertel, mussten am Ende jedoch noch um den Sieg zittern: Die Giants sorgten durch einen 9 yards run von QB Chris Gunn für dn einzigen Touchdown im 1.Viertel; Kipperer verwertete - wie auch nach allen anderen TDs den PAT sicher.
Im 2. Viertel bauten die Blau-Gelben durch zwei kurze Läufe von Martin Grassegger und von Moe Muheize die Führung auf 21:0 aus; die Gäste aus Wien verkürzten knapp vor Ende des 2. Viertels durch einen 29 yards pass von QB Steve Levy auf Receiver Dwayne Robinson samt PAT von Peter Kramberger - auch er verwertete alle Versuche - zum Halbzeitstand von 21:7. Im 3. Viertel fing WR Wolfrum Hofbauer von RB Moe Muheize zur 28:7 Führung, die Vikings verkürzten durch einen Lauf von RB Clinton Graham auf 28:14.
Martin Grassegger stellte mit einem kurzen Lauf den alten drei Touchdown Abstand her - 35:14 für die Giants am Ende des 3. Viertels. Im 4. Viertel kamen durch einen weiteren Touchdown von Dwayne Robinson auf 35:21 heran.Wolfrum Hofbauer fing seinen 2. Touchdown in diesem Spiel - diesmal nach Pass von QB Chris Gunn. Die Wikinger gaben jedoch nicht auf: Zunächst verkürzte erneut Dwane Robinson einen tiefen Pass zum 42:28, bevor er 12 Sekunden vor Ende noch das Ergebnis auf 42:35 korrigierte. Die Blau-Gelben gewannen ein dramatisches Spiel vor 2.100 Zusehern verdient und letztlich klarer als es der Score vermuten ließ; es könnte jedoch noch nicht das letzet Aufeinandertreffen dieser Teams gewesen sein, stehen doch beide Mannschaften im Halbfinale der EuroBowl und wahrscheinlich auch der österreichischen Meisterschaft.


Darmstadt Diamonds News vom 17.05.2008

Aufholjagd gegen Weinheim wird nicht belohnt
Trotz einer tollen Aufholjagd werden die Darmstadt Diamonds nicht belohnt und ziehen gegen die Weinheim Longhorns mit 15:29 (0:6, 0:8, 7:7, 8:8) den Kürzeren. Die Punkte für die Diamonds erzielten Barry Bradshaw (9) und Darius Outlaw (6).


Raiffeisen Vikings News vom 17.05.2008

Raiffeisen Vikings verlieren in Graz 42:35
Am Samstag, 17.5.2008, ziehen die Raiffeisen Vikings nach Graz, um dort in Eggenberg das Heimspiel auf der Hohen Warte vom 29.3.2008 wieder vergessen zu machen (20:33 für die Giants).
Die Sterne stehen aber auch dieses Mal nicht besonders günstig für die violetten Mannen:
Sie finden von Anfang nicht in ihr Spiel, ein Umstand, den die starken Turek Graz Giants ausnützen und den Ablauf dominieren.
Immer wieder finden die Grazer Löcher, die ihnen die D-Line offeriert.
Die Offense der Raiffeisen Vikings hingegen kommt gegen Ende des 2.Viertels in Fahrt und kann zumindest ein Mal scoren - Stephone Robinson,#9; auf Peter Kramberger ist mal wieder Verlass: PAT ist gut. (Halbzeitstand: 21:7)
Das 3.Viertel eröffnen die Grazer sogleich mit einem weiteren Touchdown und erhöhen ihren Vorsprung auf 28:7. Jedoch kämpfen die Vikings weiterhin, und Clinton Graham, # 1 erläuft den 2.Touchdown, und somit verkürzen die Violetten nach einem gültigen PAT auf 28:14.
Die Grazer sind aber nicht zu stoppen, und obwohl die Wikinger tapfer kämpfen, scoren die Turek Graz Giants im 3.Viertel ein zweites Mal und erhöhen ihren Vorsprung auf 35:14.
Im 4.Viertel erzielt Mario Floredo,#31, durch eine Interception den ersten Turnover auf Seiten der Vikings.
Die Vikings punkten durch einen TD von Stephone Robinson,#9 und mithilfe eines guten PAT auf 35:21.
Wie schon gewohnt in diesem Spiel ziehen die Turek Graz Giants mit einem 6.TD nach und beweisen ihre Dominanz durch einen Punktestand von 42:21.
Robinson, #9, betreibt weiterhin "Ergebniskosmetik" (laut Christopher D.Ryan, der das auf ORF Sport Plus live übertragene Spiel gemeinsam mit Daniel Fettner kommentiert) und verkürzt mithilfe eines guten PATS von Kramberger, #2, auf 42:28.
Die Wikinger geben nicht auf und können kurz vor Schluss noch ein Mal punkten.
Die Raiffeisen Vikings können noch immer in das AFL Finale kommen, jedoch heißt es bei dem Halbfinal - Spiel am Sa, dem 14.6.2008, in Wattens gegen die Swarco Raiders Tirol: Zähne zusammen beißen und alle Kräfte mobilisieren! Und vor allem: Fans: Seid dabei und unterstützt unsere Mannen!

Turek Graz Giants vs Raiffeisen Vikings
17.Mai 2008
Stadion Eggenberg, Graz
Endstand: 42:35


Kiel Baltic Hurricanes News vom 17.05.2008

Webradio vom Nord-Derby Blue Devils vs. Hurricanes
Von: Dietmar Reichow
Für die Kiel Baltic Hurricanes steht am Sonntag das zweite Auswärtspiel auf dem Kalender und dieses hat ess besonders in Sich. Reisen die Canes doch zu keinem geringeren als den Nordrivalen in der GFL, die Hamburg Blue Devils.
Für die Macher des Kieler Webradio ist die Fahrt nach Hamburg jedesmal noch aus einem speziellen Grund etwas ganz besonderes, da die allerste Sendung, die je übers Netz ging von einem Auswärtspiel eben bei den Blue Devils war. Dies war in der Saison 2001. Das Kieler Web Radio feiert am Sonntag quasi einen weiteren kleinen Geburtstag.
Berichtet wird das gesamte Spiel live von der Memellandallee vom Kieler Moderator Dietmar Reichow sowie Sportdirektor Jan Weber als Gastkommentator.
Beginn der Sendung von der heutigen Begegnung der Kiel Baltic Hurricanes bei den Hamburg Blue Devils ist um 14:45 Uhr, bevor dann um 15:00 Uhr der Kick-Off erfolgt.

Zum Live-Stream gelangt ihr
hier: radio-los.de
oder hier: Baltic-Hurricanes.de

Viel Spaß bei der Übertragung!