News und Pressemitteilungen

Newsletter-Service der Schwäbisch Hall UNICORNS vom 13.07.2008

Erwartete Niederlage in Marburg
Unicorns unterliegen den Merceanries mit 6:49 / Felix Brenner spielt für Jordan Neuman

Von Axel Streich
Bei den Marburg Mercenearies setzte es für die Schwäbisch Hall Unicorns am Sonntag eine erwartete Niederlage, die mit 6:49 deutlich ausfiel. Gegen den Tabellenführer hatten die dezimierten Unicorns keine wirkliche Siegchance.
Es war von vornherein klar, dass die Marburg Mercenaries für die Schwäbisch Hall unicorns in der derzeitigen Konstellation kaum zu knacken sein werden. So fuhren die Unicorns am Sonntag auch als klare Außenseiter nach Marburg. Erschwert wurde die Fahrt noch dadurch, dass der Haler Kader wegen Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen stark dezimiert war.
Acht fehlende Starter, vier in der Offense und vier in der Defense, musste Halls Headcoach Siegfried Gehrke protokollieren. "Dafür haben wir noch recht passabel ausgesehen", meinte Gehrke nach dem Spiel. "Marburg hat uns physisch nicht so dominiert, wie das vielleicht zu befürchten war. Auch konnten wir den Ball einige Male gut übers Feld bewegen, haben unter dem Strich aber zu viele Fehler gemacht, die wir uns selbst zuschreiben müssen."
Den prominentesten Ausfall auf Haller Seite stellte Quarterback Jordan Neuman dar. Seine seit Wochen nicht vollständig auskurierte Zehenverletzung ließ einen Einsatz am Sonntag nicht zu. Sein Ersatzmann Felix Brenner musste das Spiel in Hessen von Anfang an bestreiten. Pech für die Haller, dass Brenner schon bessere Tage auf dem Football-Feld gesehen hatte. Auch ihm unterliefen zu viele Fehler, um gegen den Tabellenführer ungeschoren davon kommen zu können.
Dies lag vielleicht daran, dass Brenner von der Marburger Defense schon extrem früh der Wind aus den Segeln genommen wurde. Bereits im ersten Spielzug wurde er an der eigenen 16-Yard-Linie zu Boden gebracht und verlor dabei den Ball an die Gastgeber. Obwohl die Mercenaries nicht in der Lage waren diese zwingende Chance zu verwerten, gingen sie kurz nach einer Interception im zweiten Haller Angriffszug mit 7:0 in Führung. Bis zur Halbzeit konnten sie diesen Vorsprung auf 21:0 in die Höhe schrauben.
Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit kaum. Marburgs Offense setzte sich klar gegen die Haller Defense durch. Selbst extrem ungünstige Feldpositionen wie ein Firstdown an der eigenen 2-Yard-Linie nach einem Befreiungskick von Felix Brenner, beeindruckten den stark besetzten Mercenaries-Angriff wenig. Spätestens als man beim Stand von 35:0 zum letzten Mal die Seiten wechselte, war das Spiel entschieden und Siegfried Gehrke gab dann auch seinen noch wenigen restlichen Backup-Spielern Spielzeit.
Fast schon paradox, dass ausgerechnet in dieser Spielphase der beste Haller Angriffszug gelang. Nach dem Marburger Touchdown zum 42:0 erhielt man den Ball an der eigenen 40-Yard-Line, überbrückte das Feld bis zur Mercenearies-Endzone mit acht Spielzügen von denen der letzte durch Johannes Brenner mit einem Pass von seinem Bruder Felix zum Haller Ehrentouchdown (6:42) genutzt wurde. Die spätere 6:49 konnte dieser Angriff freilich nicht mehr verhindern.
Der Haller Blick richtet sich jetzt auf den kommenden Samstag. Dann erwartet man die Darmstadt Diamonds zum Kellerduell in der GFL-Süd. Rein rechnerisch können die Unicorns sogar noch in Abstiegsgefahr geraten. Mit einem Sieg gegen Darmstadt kann dieses Schreckgespenst endgültig aus Hall verjagt werden.




Assindia Cardinals News vom 13.07.2008

Cardinals zu Null gegen Troisdorf
Mit einem 24:0 schlugen am Samstag die Assindia Cardinals die Troisdorf Jets und holten so den Pflichtsieg gegen den GFL2 Letztplatzierten.
Während es für die Jets jetzt immer enger wird die Liga zu halten, setzt sich Essen in der Spitzengruppe weiter fest.
„Wir hatten heute einige Ausfälle in der Offense zu kompensieren“, so Headcoach Bernd Janzen. „Quarterback Andreas Trebski konnte die ganze Woche nicht mit trainieren und auch Martin Falkowski konnte heute nicht eingesetzt werden.“ Sebastian Marquard ersetzte Falkowski auf der Runningback-Position und konnte im Angriff die wichtigen Yards für Essen erlaufen, die Punkte jedoch sammelte in diesem Spiel überwiegend die Defense, die somit an diesem Spieltag nicht nur ein "zu Null" erspielte, sondern auch ein wichtigen Beitrag zu diesem Arbeitssieg leisten konnte.
Zu Beginn der Partie hatten beide Teams noch Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Die 400 Zuschauer im Sportpark am Hallo sahen Ballverluste auf beiden Seiten, bedingt durch teilweise starke Regenfälle, aber auch Nervosität auf beiden Seiten. Beide Teams hatten voreinander Respekt und keiner konnte sich keine Niederlage leisten. Für die Cardinals würde eine Niederlage angesichts der Tabellensituation auf wenig Verständnis bei den Fans stoßen und für die Jets wäre eine Niederlage wohl der Abschied aus der Es dauerte bis ins zweite Viertel, bis die ersten Punkte aus das Scoreboard kamen. Gegen ende des ersten Quarters stellte sich die Offense langsam auf die Troisdorfer Verteidigung ein und mit dem ersten Spielzug des 2. Quarters erzielte Sascha Jungblut mit einem Fieldgoal aus 26 Yard die ersten Punkte des Tages für die Cardinals. Troisdorf schien zunächst tatsächlich beeindruckt und musste bereits den nächsten Drive wieder abgeben. Der Punt wurde allerdings von Florian Burghard geblockt und Rene Schallweg lief mit dem freien Ball in die Endzone zum 9:0. Der Extrapunkt von Jungblut markierte dann auch der Halbzeitstand.
Mitte des 3. Quarters brachte ein Fumble der Jets die Cardinals wieder in eine gute Ausgangsposition. Andreas Trebski führte Essen an die Jets Goal-Line und Sebastian Marquard sprang die letzten Zentimeter über die gegnerische Verteidigung zum Touchdown in die Endzone. Troisdorf war jetzt völlig von der Rolle und sorgte mit einer Interception beim ersten Spielzug nach diesem erneuten Rückschlag für die endgültige Entscheidung. Andreas Osabutey fing den Pass ab und lief über das halbe Feld in die Endzone. Sascha Jungblut setzte den Schlusspunkt zum 24:0 Sieg für Essen, die bis zum Schlusspfiff in der Verteidigung nichts mehr anbrennen ließen.
„Wir haben nun drei Wochen bis zum nächsten Spiel gegen Bonn und können Verletzungen auskurieren und uns vor allem auch mental auf den Endspurt einstellen. Die letzten vier Partien werden alles andere als ein Spaziergang werden. Schon gegen Bonn wird uns eine brandgefährliche Offense gegenüberstehen, die deutlich besser ist, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Und die Bonner werden alles daransetzen, sich von den Abstiegsrängen zu verabschieden. Das Team hat sich jetzt erst einmal eine Woche Trainingspause verdient und dann werden uns akribisch auf die Bonn Gamecocks vorbereiten", so der Chef-Trainer der Essener Footballer, Bernd Janzen.

Quarterstände: 0:0/10:0/14:0/0:0
Punkte für die Cardinals: Jungblut, Schallwig, Marquard, Osabutey (je 6)




Marburg Mercenaries News vom 13.07.2008

Leichter Sieg gegen Hall
(atb). Bereits nach wenigen gespielten Minuten war den rund 650 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion klar, dass die Gäste aus Schwäbisch Hall an diesem Nachmittag über die Statistenrolle nicht würden hinauskommen können. Bedingt durch einen verletzungsbedingten Substanzverlust in allen Mannschaftsteilen, stellten die Haller nie den Gegner dar, der sie über die vergangenen Jahre gewesen waren und wurden von den gastgebenden Mercenaries über vier Viertel dominiert.
Stand nach dem ersten Drive der Mercenaries noch ein verpasstes Field Goal zu Buche, ließen sich die Marburger beim zweiten Versuch nicht mehr lange bitten. Gestützt auf einen abgefangenen Ball (Interception) von Michael Malvesti, den dieser bis an die 2 Yard Linie der Haller zurück trug, brauchte Runningback Sean Cooper nur eine Ballberührung, um die ersten Punkte für die Gastgeber zu erzielen. Nach Stephan Bauers erfolgreichem Extrapunkt stand es 7:0. In dieser Phase der Partie konnten die Schwaben nur über Läufe durch US-Import Tyler Sherden Raumgewinn erzielen. Marburg packte die Trickkiste nun früh aus, spielte einen vierten Versuch mit der „Punt Formation“ aus und scheiterte. Doch Hall nahm auch dieses Geschenk nicht an. Brenners zweite Interception an diesem Tage landete in den Armen von Linebacker Sean Averhoff. Wieder im Ballbesitz zeigte Sean Cooper eindrucksvoll, warum er das Beste ist, was die GFL zur Zeit auf seiner Position zu bieten hat. Läufen über 12, 13 und 22 folgte der Touchdown Lauf aus 15 Yards, der das 14:0 herstellte. Noch vor der Pause erhöhten die „Söldner“ dann durch Pass von Ullrich auf Duft auf 21:0.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern dann ein ziemlich unverändertes Bild. Während Tyler Sherden immer wieder versuchte die Lücken in Marburgs Verteidigung zu erspähen, fand Quarterback Felix Brenner selten die Zeit oder die Ruhe seine Pässe an den Mann zu bringen. Nur 49 Yards bei vier Interceptions über den Nachmittag verteilt, sprechen diesbezüglich eine recht eindeutige Sprache. Sein Gegenüber Joachim Ullrich hingegen brachte neun von elf Pässen an den Mann, darunter jene 64 Yard „Bombe“ zu Marcel Duft, die für das 28:0 sorgte und nach welcher Ullrich Platz auf der Kommandobrücke machte. Aber auch Johannes Hoppe – für Ullrich auf der Position des Quarterbacks eingesetzt – hielt den Angriff der Hessen am laufen. Letzteres tat wiederum vor allem Sean Cooper, der nach seinem dritten Touchdown zum 35: 0 ebenfalls Platz machte, um Johan Gerner auf den Rasen zu schicken. Dieser zeichnete sich dann auch gleich für die letzten beiden Touchdowns der Mercenaries verantwortlich, während Felix Brenner zwischendurch ein wenig Ergebniskosmetik für seine Farben betreiben konnte, als er seinen Bruder Johannes in der Marburger Endzone bediente. Der Extrapunkt wurde von Cornerback Tobi Ochs geblockt.
Endergebnis dieser unterhaltsamen, wenn auch nicht hochklassigen Begegnung war ein 49:6 für die Mercenaries, welches ohne große Gegenwehr des Gastes aus Schwaben zustande kam. Bei den Lahnstädtern wusste Bruno Dorismond bei seinem Debut zu gefallen. Der Mann von der University of Maine erzielte sechs Tackles.




Wiesbaden Phantoms News vom 13.07.2008

33:16 Erfolg bei den Saarland Hurricanes
Die Phantoms bleiben in der Erfolgsspur und feiern ihren achten Saisonsieg.

Mit einer zumindest in den ersten drei Spielvierteln souveränen Vorstellung besiegten die Phantoms am Samstag die gastgebenden Saarland Hurricanes und bleiben den Plattling Black Hawks auf den Fersen, die sich ihrerseits der Pflichtaufgabe gegen Stuttgart in erwartet starker Manier entledigten. Erst nachdem Michael Trebers Team im dritten Spielviertel auf 27:0 davongezogen waren, kamen die kampfstarken Gastgeber zu ihren ersten Punkten: Nach einem missglückten Snap bei einem Phantoms-Punt erzielten sie zwei Punkte durch einen Safety.
Eine überragende Leistung auf Phantoms-Seite bot einmal mehr Running Back Joel Buskirk. Dieser beantwortete die ersten Gegenpunkte der Partie prompt mit seinem dritten und spektakulärsten Touchdown des Tages. Über 80 Yards trug er den Ball durch die Verteidigungsreihen der Hurricanes in die Endzone und markierte die letzten Punkten seiner Phantoms in diesem Spiel.
Bis dahin hatten die Phantoms ihren Gastgeber weitestgehend im Griff, dominierten auf beiden Seiten des Balles und erspielten sich verdientermaßen die hohe Führung. Guido Reuels und Frank Grimm wechselten sich wie gewohnt auf der Spielmacher-Position ab, Grimm sorgte in der zweiten Halbzeit mit dem 6 Yard Pass auf seine Lieblings-Anspielstation Robin Bräuer für das zwischenzeitliche 27:0.
Der wieder genesene Kelly Perrier, Tobias Kreuzer mit einem Field Goal und zwei mal Joel Buskirk sorgten schon bis zur Pause für einen komfortablen Vorsprung, der im dritten Spielviertel nochmals ausgebaut wurde. Wie schon über weite Strecken der Saison zeigte sich die Offense in blendender Verfassung und ließ die magere Vorstellung beim 12:6 gegen den selben Gegner im Europaviertel vergessen. Defensiv hatte man sich gut auf das zu erwartende lauforientierte Angriffsspiel der Hurricanes eingestellt und ließ bis zum letzten Spielviertel kaum nennenswerte Aktionen zu.
Erst mit Beginn des letzten Viertels sank dann die Konzentration mit der hohen Führung im Rücken. Die Fehlerquote stieg und die unermüdlich ackernden Saarländer gelangten noch zu zwei Touchdowns, die das Ergebnis aus ihrer Sicht freundlicher gestalten konnten. Am Ende stand ein deutlicher 33:16 Sieg der Phantoms in den Ergebnislisten des Wochenendes. Wie wichtig dieser Erfolg ist, zeigte der 80:7 (!) Sieg der Franken Knights über Montabaur zur gleichen Zeit. Die Rothenburger untermauerten damit deutlich, dass sie den Kampf um Platz Zwei längst nicht aufgegeben haben und in den kommenden Wochen auf Ausrutscher der Phantoms warten. Den ersten möglichen Kandidaten mit Überraschungs-Potential haben die Phantoms nun allerdings hinter sich gelassen.
Am kommenden Samstag gastieren dann die Kirchdorf Wildcats im Europaviertel, um nicht nur den aktuellen zweiten Tabellenplatz der Phantoms zu gefährden, sondern um selbst wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.
von: twe




Kiel Baltic Hurricanes News vom 12.07.2008

Canes starten durch
von: Jan Weber
Eine wirkliche Sommerpause hatten die Canes in diesem Jahr nicht. Nachdem sie mit dem Auswärtsspiel bei den Schwäbisch Hall Unicorns erfolgreich die Rückrunde einleiten konnten, blieben Ihnen nicht einmal ganze zwei Wochen, um sich von der ersten Saisonhälfte zu erholen, Verletzungen auszukurieren und den Kopf ein wenig frei zu bekommen.
Am Donnerstag bat Head Coach Kent Anderson bereits wieder zur ersten Trainingseinheit. „Eigentlich wollten wir sogar schon am Dienstag wieder beginnen“, so Anderson, „aber die Jungs können ein paar Tage mehr zum Regenerieren gut gebrauchen. Wir gehen davon aus, dass sie dafür in den drei Trainingseinheiten bis zum Heimspiel gegen Köln voll mitziehen.“
Zwar folgt auf das Spiel gegen Köln noch einmal eine einwöchige Pause, danach jedoch gilt es für die Canes, bis zum Ende der Saison voll durchzuziehen. Das Heimspiel am 2. August gegen die Hamburg Blue Devils markiert den Start eines vierwöchigen Endspurts, in dem es nach dem Heimspiel gegen Hamburg noch nach Dresden und Berlin geht, bevor am letzten Spieltag der regulären Saison am 23. August der amtierende Deutsche Meister aus Braunschweig zum Showdown ins Kieler Holsteinstadion kommt.
Überrascht wurden Coaches und Team am Donnerstag durch einen besonderen Gast. Marco Knorr, Canes-Veteran und immer noch amtierender Top-Punktejäger der Canes-Geschichte schaute beim Training vorbei. Marco, den es von den Canes einst in die USA ans College verschlug, ist inzwischen Quarterback-und Wide Receiver Coach am Union College in Kentucky und war für einige Tage mit Frau und Tochter zu Besuch bei seiner Mutter in Mönkeberg. Kent Anderson und Marco Knorr nutzten natürlich die kurze, zur Verfügung stehende Zeit, um über alte Zeiten und gemeinsame Bekannte zu sprechen. Obwohl man Marco die Freude, alte Bekannte wieder einmal zu treffen ansehen konnte, machte er schnell klar, dass seine Zukunft eindeutig in den USA liegt. „Hier in Kiel wird derzeit, soweit ich das beurteilen kann, etwas Großartiges auf die Beine gestellt. Für mich und meine Familie liegt die Zukunft aber in den USA. Ich fühle mich im College Football sehr wohl und kann mir derzeit nichts Anderes vorstellen“, so der Ex-Cane.
Für das Team ging es an diesem Tag weiter konzentriert zur Sache, um gut vorbereitet in das Spiel gegen Köln zu gehen. Zwei Trainingseinheiten bleiben noch, um Einstellung und Taktik zu finden. Es gilt auf jeden Fall, die Domstädter nicht zu unterschätzen. Zwar liegen sie derzeit auf dem letzten Tabellenplatz, aber der knappe Kieler Hinspielerfolg sollte den Spielern den nötigen Respekt abnötigen.




Berlin Adler Newsletter vom 11.07.2008

The Final Countdown
Von: Tim Friedrich
Am Samstag um 19 Uhr fliegt im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion das Lederei. Die Berlin Adler stehen im Finale des EFAF CUP (Europapokal).
Die Berliner treffen auf ein italienisches Team, was nicht nur auf dem Feld für Furore sorgte. Der Star-Autor John Grisham hat sich vom italienischen Essen und seiner Liebe zum Football inspirieren lassen und einen tollen Roman geschrieben.
Am Samstag geht es aber nicht auf dem Papier, sondern auf dem Rasen zur Sache. Die Adler konnten noch nie ein europäisches Endspiel für sich entscheiden und scheiterten zuletzt vor 17 Jahren im Eurobowl-Finale gegen die Amsterdam Crusaders. Die Dominanz des niederländischen Teams ist mittlerweile Vergangenheit. In den letzten zwei Jahren konnte man die Begegnung deutlich für sich entscheiden.
Mit den Parma Panthers kommt ein Team in die Hauptstadt, das den Erfolg vor allem den US-Importen, Corey Mazz, Danny Brown, Ryan Tully und Thomas Zetts zu verdanken hat. Die Adler sind heiß auf einen Sieg und hoffen auf die tatkräftige Unterstützung von den Footballfans aus Berlin.

Hier nochmal alle wichtigen Fakten:
EFAF CUP FINALE 2008
Berlin Adler vs. Parma Panthers
12. Juli 2008
Kick Off: 19 Uhr
Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion




Düsseldorf Panther Pressemitteilung vom 11.07.2008

Ein ungewöhnlicher Trainingsgast
Von: MB
Ab und an sieht Martin Hanselmann, der Headcoach der Düsseldorf Panther, mal neue Gesichter beim Training. Neue Spieler, die erstmal reinschnuppern wollen. Rookies, die jetzt den Weg in die Erste Mannschaft gefunden haben und Spieler, die sich das Training bei den Panthern mal anschauen wollen, um sich dann für die nächste Saison eventuell für die Düsseldorfer zu entscheiden. Vorige Woche Freitag stand dagegen ein völlig anderer Trainingsgast in der O-Line der Panther vor QB Fabian Schorn. Holger Weitz, ehemalige D-liner und O-liner der Bremerhafen Seahawks, bekam von seiner Freundin Andrea blaue Flecken und einen Muskelkater zu seinem 40zigsten Geburtstag geschenkt: Ein Training bei den Düsseldorf Panthern. Weitz war hinterher voll der Lobes über die Panther: „Ich möchte mich bei den Trainern, dem Betreuungsteam und der ganzen Mannschaft für ein tolles und erlebnisreiches Wochenende bedanken. Ich hatte das Gefühl dazu zu gehören und habe Euch und Eure Professionalität bewundert.“
Holger Weitz, der mit seiner Freundin Andrea extra aus Bremerhafen in den Westen kam, verbrachte ein Wochenende am Rhein, dass er nicht so schnell vergessen wird. Nachdem er in der O-Line der Panther einige Blessuren davon getragen hatte und schon am ersten Tag einiges Erleben durfte, “Das Training bei Euch war klasse, modern, professionell mitreißend und wenn ich könnte würde ich liebend gerne sofort und am besten bei Euch wieder mit dem Footballspielen anfangen.“ ,durfte er am Tag darauf in Essen die Panther-Fahne ins Stadion tragen. Ausgestattet war er mit dem Trikot der Panther mit der Nummer 77, die er auch schon in Bremerhafen trug. “Die Möglichkeit die Panther Fahne vor der Mannschaft in Essen ins Stadion tragen zu dürfen war natürlich das i –Tüpfelchen. Trotz der Niederlage war es noch ein toller zweiter Tag für mich bei den Panthern.“ Neben der Begeisterung, die Weitz nun wieder für den Football entdeckt hat, haben die Panther in Bremerhafen nun einen neuen Fan. „Ich werde Euch auf jeden Fall, über Eure Internetseiten im Auge behalten und wenn sich die Möglichkeit ergibt, zu Euren Spielen kommen.“
An alle anderen „Verrückten“, die nun denken: „Klasse, das will ich auch mal machen“ müssen die Panther folgende Nachricht verkünden “So was können die Panther leider nur ein Mal im Jahr machen. 2008 ist dieses „Wochenendticket“ nun schon eingelöst, Bewerbungen nehmen die Panther wieder ab Frühjahr 2009 entgegen“ so Pressesprecher Marco Block.




Wiesbaden Phantoms News vom 10.07.2008

Dienstreise ins Saarland
Phantoms treten am Samstag beim abstiegsgefährdeten Ex-Bundesligisten Saarland Hurricanes an.

Dass sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Scherer nach dem Abstieg aus der GFL auch eine Spielklasse tiefer dem Abstiegskampf stellen muss, hatte man vor Beginn der Spielzeit sicher nicht im Kalkül. Nun befinden sich die Saarland Hurricanes aber mittendrin und kämpfen mit den Teams aus Stuttgart, Kirchdorf und Montabaur gegen den zweiten Abstiegsplatz neben den nur noch auf dem Papier zu rettenden Königbrunn Ants.
„Das wird wieder eine unbequeme Aufgabe für uns“, weiß auch Phantoms Head Coach Michael Treber, dem der mühevolle 12:6 Sieg aus dem Hinspiel noch in Erinnerung ist. „Da haben wir uns offensiv schwer getan, das darf uns am Samstag nicht mehr passieren.“
Offensiv tat sich der Gegner der Phantoms schon die ganze Saison über schwer: Ganze 139 Punkte brachten Hurricanes bisher auf ihre Habenseite. Die schlechteste Ausbeute der Liga nach den Königsbrunnern. Zumindest aber die Verteidigung der „Wirbelwinde“ gehört zu den besseren in der diesjährigen GFL 2, wenngleich man zuletzt auch dort Schwächen offenbarte. 96 Punkte ließen die Saarländer in den letzten drei Spielen gegen Stuttgart, Montabaur und Plattling zu. Da wollen dann auch die Phantoms ansetzen und die zuletzt gute Form der Abteilung Angriff mit ins Saarland nehmen.
„Wir können personell nahezu wieder aus dem Vollen schöpfen. Gerade auf der Position des Running Backs waren wir in den beiden letzten Spielen noch arg ausgedünnt. Wenngleich Joel Buskirk gerade gegen Montabaur eine großartige Leistung geboten hat“, freut sich Treber darauf, nach der Rückkehr von Davis Matz und der Genesung von Kelly Perrier und Seydou Jalloh wieder mit seinem Vierer-Gespann das variantenreiche Laufspiel einsetzen zu können. Dass es aber auch durch die Luft erfolgreich gehen kann, bewies zuletzt Frank Grimm, der gegen Montabaur Pässe für knapp 400 Yards Raumgewinn und vier Touchdowns komplettierte. Die Mischung macht’s also und soll es auch gegen die Hurricanes richten.
Die starke Laufverteidigung der Phantoms wird diesmal besonders gefordert sein, ein Pass-Feuerwerk wie noch gegen Plattling und Montabaur ist gegen das lauforientierte Team aus dem Saarland nicht zu erwarten. „In den Spielen gegen Plattling und Montabaur haben wir phasenweise ziemlich alt ausgesehen. Das wissen auch die Hurricanes. Aber wir haben viel gearbeitet im Training, sind auf einem guten Weg, die Schwächen gegen passorientierte Angriffsformationen in den Griff zu bekommen“, so Defense Coordinator Primo Lursini zu den erkannten Problemen und deren dringend notwendiger Behebung.
„Keine Frage, wir gehen als klarer Favorit ins Spiel, sehen uns auch selbst in dieser Rolle und wollen uns gegen eine in meinen Augen nach wie vor starke Verteidigung der Gastgeber diesmal weniger schwer tun, als noch beim Duell im Europaviertel“, lässt Michael Treber abschließend keinen Zweifel daran, dass sich die Hurricanes ihre wichtigen Punkte gegen den Abstieg woanders holen sollen, die Phantoms ihren achten Saisonsieg anstreben.
von: twe




Assindia Cardinals News vom 10.07.2008

Samstag kommt Troisdorf
Dass die Assindia Cardinals am Samstag gegen die Troisdorf Jets in der Favoritentrolle sind, hätte man vor der Saison wohl kaum gedacht.
Nach dem gemeinsamen Aufstieg 2005 in die 2. Bundesliga konnten sich die Rheinländer vor Allem durch ein eingespieltes Team, dass die Vorgaben der sehr guten Coaching-Crew umsetzen konnte, etablieren. Während die Essener damals noch im Aufbau einer neuen und jungen Mannschaft waren und mit viel Pech wieder in die Regionalliga abstiegen, konnten sich die Troisdorfer recht souverän in der 2. Bundesliga halten. In diesem Jahr sind die Vorzeichen anders. Mit nur einem Sieg gegen die Bonn Gamecocks stehen die Troisdorfer kurz vor dem Abstieg in die Regionalliga und nur ein Wunder scheint den Verein noch davor bewahren zu können.
"Bei so einem Spiel kann es häufig passieren, dass man den Gegner nicht ernst genug nimmt", so Bernd Janzen, Headcoach der Cardinals. "So etwas darf nicht passieren und wir wollen zeigen, dass wir in dieser Saison an den Aufwärtstrend anknüpfen können. Immerhin haben wir auch noch unsere positive Heimserie zu verteidigen." Und da spricht der Cheftrainer genau das an, was in dieser Saison der Schlüssel des Essener Erfolges ist. Die Defense, die es den Gegnern immens schwer macht Punkte zu erzielen und auch die Favoriten in die Lage versetzt hat, nicht ihr Spiel aufbauen zu können. Bei durchschnittlich zugelassenen 16 Punkten ist die Essener Defense die beste der Liga. Auch im Hinspiel dominierten beide Abwehrreihen und so sprang zum Schluss ein knapper 10:6 Sieg der Essener heraus.
Nun zeigt die Arbeit der Trainer und des Teams langsam Früchte und zur Überraschung aller Experten können die Cardinals sogar in den Meisterschaftskampf eingreifen. Die Men in Blue werden in den letzten Partien vom Jäger zum Gejagten und die Gegner wollen jetzt erst recht zeigen, dass man die Cardinals auch zu Hause schlagen kann. Da alle Spiele bisher von Spannung geprägt waren, kann man wohl sagen, dass die Liga recht ausgeglichen ist und daher jedes Team der GFL2 zu Recht in dieser Spielklasse ist.
Essen strebt einem spannenden Saisonfinale mit 3 Heimspielen und 2 Auswärtsspielen entgegen. Am Samstag um 15 Uhr kann man sich im Stadion am Hallo wieder ein Bild machen, wohin der Weg führt, den das Team der Cardinals noch gehen wird. Bei einem Sieg rutschen die Assindia Cardinals bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten, die Düsseldorf Panther, heran und können sich im NRW-Spitzentrio, zu dem noch die Langenfeld Longhorns gehören, festsetzen.




News der HTHC Hamburg Eagles vom 10.07.2008

Hamburg Eagles beim RedBull-Tauziehen auf der Reeperbahn
Das im Sport ein Team nur erfolgreich sein kann, wenn jedes Mitglied am selben Strang zieht, ist nicht Neues. Dies wollen die Linemen der Hamburg Eagles auch beim morgigen RedBull Tauziehen in Hamburg eindrucksvoll unter Beweis stellen. Dort wo einst Taumacher und Seiler der Reeperbahn ihren Namen gaben , auf Hochdeutsch Reiferbahn, wird das Seil zum Wettkampfgerät umfunktioniert. Im Herzen von St. Paulis auf dem Spielbudenplatz findet mit dem Red Bull Event „Man Tau“ ein Tauziehen der Extraklasse statt.
Auf der wohl berühmtesten Amüsiermeile der Welt treten ab 17:30 Uhr die verschiedensten Teams im K.O.-Prinzip gegeneinander an und messen ihre Kräfte. Einzige Bedingung: jedes Team darf nicht mehr als 650 kg auf die Waage bringen.
Kein Problem für die Eagles, kann man doch u.a. mit OT Stefan Schuster (202 cm / 185 kg), DT Iwan Weimer (190 cm / 143 kg) oder auch C Nils Wenzel (197 cm / 137 kg) geradezu perfekte Musterathleten für diese Herausforderung vorweisen. Aber auch Top-Scorer RB Simon Sommerfeld mit überschaubare 176cm / 88 kg und andere Eagles-Spieler freuen sich auf diese willkommene Abwechslung in der momentan trainingsfreien Sommerpause.
„Genauso wie im Football sind Kraft, Ausdauer, Technik und mentale Stärke die Attribute, die aus diesem vermeidlichen Hobbysport einen echten Hochleistungssport mit langer Tradition bis zurück in die Antike machen. Damals galt es als Symbol für den Kampf zwischen Gut und Böse“, so weiß Sommerfeld.
Das den Eagles und allen anderen Teilnehmern dabei die Rolle der Guten zugeschrieben ist, dürfte klar sein, denn das „Böse“ tritt in Form der härtesten Jungs vom Kiez an. Im Finale wartet nämlich auf das Siegerteam eine Truppe von Hamburgs härtesten Türstehern sowie Rausschmeißern. „Kein Problem“, so Stefan Schuster. „Aber nicht, dass die Jungs am Ende doch lieber Seilchenspringen wollen.“
Moderiert werden die einzelnen Wettkämpfe übrigens standesgemäß von keinem Geringeren als dem Kiez Urgestein „Inkasso Henry“, der mit seinen markanten Sprüchen garantiert jedem Team alles abverlangen wird.

Max Paatz




Marburg Mercenaries News vom 10.07.2008

Die Einhörner zu Gast in Marburg
(atb). Das Schlüsselspiel im Kampf um die Play Off Plätze ging am letzten Wochenende verloren und so stehen Schwäbisch Hall Unicorns vor den Scherben ihrer Saison. Die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Weinheim lässt derzeit nur noch eher theoretische Hoffnung auf einen Platz unter den ersten Vier aufkommen und auch die Presseabteilung der Unicorns spricht inzwischen von einer Spielzeit in der man klar „unter den Erwartungen und Zielen“ für 2008 geblieben ist. Bei lediglich zwei Siegen aus acht Spielen rangieren die Haller momentan auf dem ungeliebten fünften Platz der GFL- Süd.
Bei den Mercenaries bereitet man sich konzentriert auf den nächsten Gegner vor, ist sich indes in der Bewertung der Motivationslage auf Seiten der „Einhörner“ nicht ganz einig. Während einige eine befreit aufspielende Mannschaft erwarten, mutmaßen andere, dass die Schwaben sich aufgrund der Tabellensituation eher hängen lassen könnten. Derartigen Gedankenspielen erteilt Head Coach Sebastian Tuch jedoch sofort eine klare Absage: „Wir müssen nur in die jüngere Vergangenheit schauen, um zu wissen, dass Spiele zwischen Marburg und Schwäbisch Hall immer eng waren. Letztes Jahr hat uns das Unentschieden gegen die Haller rein rechnerisch den Titel des Südmeisters gekostet“, so der Hanauer, der auch nicht gelten lassen will, dass die Mannschaft von Siggi Gehrke am Sonntag auf etliche Leistungsträger wird verzichten müssen. Nationalmannschafts- Safety Oliver Radke wird ebenso fehlen wie die derzeit Führenden in den Kategorien „Tackles“ und „Sacks“ Nicolas Vogt und Thomas Rauch. Im Gegensatz zur Defense scheint die Offensive der Haller nicht geschwächt, sieht man einmal von der Verletzung Jordan Neumanns ab. Sollte der US-Quarterback nicht auflaufen können, steht Nachwuchshoffnung Felix Brenner in den Startlöchern. Das Laufspiel der Schwaben hat während der Saison durch die Verpflichtung von Runningback Tyler Sherden eine enorme Aufwertung erfahren. Der pfeilschnelle Mann vom Luther College in Iowa (Div. III) hat in drei Spielen - trotz Verletzung – bereits 257 Yards erlaufen und zählt neben Receiver und Dauerbrenner Max Seroogy zu den absoluten Leistungsträgern im Team.
Bei den Mercenaries freut man sich auf das Heimdebut etlicher „neuer“ Spieler. Frank Basting kehrt nach einem Jahr Österreich und einigen kleinen Umwegen nach Marburg zurück und auch Vereinslegende Marcus van Daalen betritt erstmals in dieser Spielzeit wieder den Rasen des Georg-Gaßmann-Stadions. Während Linebacker Franco Ingravalle seine Wechselsperre absitzt, ziehen sich Defensive End Bruno Dorismond, Neuzugang von der University of Maine, sowie Nachwuchsreceiver Michael Ray Bartholome die Mercenaries Trikots an. Letztgenannter kehrt nach einem Jahr High School in den Staaten zurück nach Marburg, wo er schon in der Jugend andeutete, welche Verstärkung er darstellen kann. Auch Dorismond brennt auf seinen ersten Einsatz für die „Söldner“. „Ich habe mich sehr über das Engagement in Marburg gefreut und will nun dazu beitragen die Saison erfolgreich zu beenden“, so der Koloss aus Neu-England.

Kick- Off der Partie ist am Sonntag den 13.07.2008 um 16.00 Uhr im Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg.




Braunschweig Lions Newsletter vom 10.07.2008

Ein Löwe auf Goldkurs?
Von: René Stammer
Am kommenden Wochenende beginnt in Sevilla die Junioren-Europameisterschaft und von den Braunschweig Lions wird dabei Christian Bollmann mit von der Partie sein. Der Wide Receiver strebt mit der Deutschen Nationalmannschaft nach der Goldmedaille.
In den drei Gruppenspielen in der Vorrunde trifft das Team Germany auf Österreich, Dänemark und Finnland und zum Auftakt wartet dabei am Sonntag gleich das finnische Team.
Die weiteren Partien finden am Dienstag (15. Juli) gegen Dänemark statt sowie am Donnerstag (17. Juli) gegen Österreich.
Im Anschluss an die Gruppenspiele finden die Platzierungsspiele statt, die auch der Grund sind, warum die Braunschweiger Nummer 85 das nächste Auswärtsspiel der Lions in der German Football League bei den Dresden Monarchs verpassen wird.
Die Rückreise aller teilnehmenden Teams aus Sevilla erfolgt am 21. Juli.
Damit nach drei Silbermedaillen in Folge nun auch der ganz große Wurf gelingen kann, überlassen die Verantwortlichen im deutschen Lager nichts dem Zufall.
So wurde im Vorbereitungs-Camp in Frankfurt schon in geheizten Hallen trainiert, um die spanische Hitze zu simulieren. Zudem wurde auch schon zu den im Vergleich zu Deutschland ungewohnten Spielzeiten trainiert, damit den Aktiven die Umstellung vor Ort nicht mehr so schwer fällt.
„Wir werden trotz dieser umfangreichen Vorbereitung sehen müssen, wie wir mit den Bedingungen in Spanien zurecht kommen werden“, erklärt Headcoach Peter Springwald, der auf einen erfahrenen Stab an Co-Trainern bauen kann.
„Dennoch wollen wir natürlich unser Bestes versuchen, um möglichst ins Finale zu kommen. Und gerade Spieler wie Christian Bollmann oder Philipp Stenzel sollten uns dabei helfen, da sie in ihren Vereinen schon sehr viel Spielzeit in der GFL erhalten haben.“
Die drei besten Mannschaften der Junioren-EM 2008 qualifizieren sich zudem auch automatisch für die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Canton, Ohio (USA).




Newsletter-Service der Schwäbisch Hall UNICORNS vom 09.07.2008

Schwere Aufgabe in Marburg
Unicorns sind am Sonntag bei den Mercenaries zu Gast / einige Ausfälle und ein Fragezeichen hinter Jordan Neuman

Von Axel Streich
Am Sonntag steht den Schwäbisch Hall Unicorns ein schwerer Gang bevor: Um 16:00 Uhr treten sie im Georg-Gaßmann-Stadion bei den Marburg Mercenaries an, die derzeit die Tabelle in der GFL-Süd anführen.
Auf die Frage, was sein Team am Sonntag erwartet, sagt Unicorns-Headcoach Siegfried Gehrke knapp: "Ein schwerer Gegner!" Für diese Prognose braucht er nicht einmal eine nähere Analyse des Gegners, es reicht ein Blick auf die Tabelle der GFL-Süd. Die Schwäbisch Hall Unicorns, die bisher klar unter ihren Erwartungen und Zielen für die Saison 2008 geblieben sind, rangieren mit nur zwei Siegen auf dem fünften Tabellenplatz. Ihre hessischen Gastgeber führen hingegen die Tabelle an und mussten lediglich eines ihrer beiden Interconference-Spiele gegen Berlin verloren geben. Ansonsten verweisen sie auf sechs Siege, darunter auch ein Heimerfolg gegen die amtierenden deutschen Vizemeister aus Stuttgart.
"Marburg verfügt über eine sehr agile und mit viel Talent bestückte Offense", weiß Gehrke. Mit den beiden Runningbacks Sean Cooper und Johann Gerner sowie dem Nationalquarterback Joachim Ullrich verfügt man über ein starkes und punktehungriges Backfield. Hinzu kommt eine fangsichere Receiver-Garde sowie eine sehr gut eingespielte Offense-Line. "Unsere Defense muss sich gegenüber dem letzten Wochenende deutlich steigern", sagt Gehrke. "Sonst wird es uns ähnlich wie den Kollegen aus Darmstadt ergehen."
In Darmstadt landeten die Mercenaries am letzten Sonntag beim Tabellenschlusslicht einen klaren 40:6-Erfolg und konnten sich dabei sogar drei Ballverluste und zwei vergebene Fieldgoal-Versuche leisten. Ein weiterer Beleg dafür, dass die Mercenaries inzwischen zu Recht als der Top-Favorit auf den Süd-Titel gehandelt werden. Eine Rolle, die vor wenigen Wochen noch klar den Stuttgart Scorpions zugeschrieben wurde.
Angesichts der Marburger Stärke schmerzt es die TSGler besonders, dass sie am Sonntag einige Ausfälle zu beklagen haben. Safety Oliver Radke und Linebacker Nikolas Vogt fehlen aus beruflichen Gründen. Defense-End Thomas Rauch und Tackle Christian Rothe fallen verletzungsbedingt aus und Guard Felix Broecker vertritt die Farben Deutschlands bei der Jugend-Europameisterschaft im spanischen Sevilla. Kommt hinzu, dass hinter den Einsatz von Quarterback Jordan Neuman wegen dessen Zehenverletzung erneut ein Fragezeichen gemacht werden muss.
"Wir vertrauen in dieser Situation darauf, dass wir für Marburg schon immer ein unbequemer Gegner waren und die Begegnungen in den Vergangenheit immer sehr knapp ausgegangen sind", sagt Gehrke, der am Sonntag mit seinem Team die Außenseiterchancen nutzen will.




Munich Cowboys News vom 09.07.2008

Home Coming Game 2008
Zum Heimspiel des GFL-Teams gegen die Weinheim Longhorns am Samstag, den 19.07.2008, um 16.00 Uhr möchten die Munich Cowboys alle Ehemaligen herzlich einladen.
Im Rahmen des Home Coming Games 2008 wird es ein Wiedersehen mit den Stars der Munich Cowboys früherer Generationen geben.
Franz Bayer, der Meistercoach von 1993, hat bereits zugesagt. Auch weitere Football-Spielergrößen wie Phil Hickey, die Gebrüder Munker und andere werden an diesem Game Day das GFL-Team der Munich Cowboys von außen unterstützen. Ein besonderes Highlight ist die aktuelle Nr. 60 der Munich Cowboys. Dieses Jersey trägt auch in dieser Saison Martin Lautenschlager. Nach mehrjähriger Pause verstärkt der Erfahrungsträger und Meister von 1993 das aktuelle Team in der Offense Line und sorgt damit für ein weiteres Novum im American Football: er spielt zusammen mit seinem Sohn Gary in einem Team in der höchsten Football-Liga eines Landes. Somit stehen mit Martin Lautenschlager, Gunther Renner und Patrick Haas drei Größen der 93er Meistermannschaft im Roster des aktuellen Teams.
Bereits um 11.00 Uhr treten die Munich Cowboys Juniors gegen die Starnberg Argonauts an. Nach einer harten Saison möchte das Team von Head Coach Hesham Khalifa mit einer kämpferischen Leistung die Starnberger besiegen.




Turek Graz Giants News vom 09.07.2008

Wer ist Europas Nummer 2 im American Football?
TUREK GRAZ GIANTS

Durch die konstant starke Saisonleistung und dem Gewinn der Austrian Bowl gegen Europas Nummer 1, sind die TUREK GRAZ GIANTS aktuelle Nummer 2 in Europa.
Damit gelang den Blau-Gelben die bisher beste Platzierung in der EFL und diesen Platz am Podest gilt es in der Saison 2009 zu verteidigen!
Einige klare sportliche Signale hierfür sind bereits gesetzt, doch mehr Informationen über die weitere Verpflichtung des Meistermacher Headcoach Rick Rhoades und unserer Legionäre gibt es in den nächsten Tagen.




Düsseldorf Panther News vom 08.07.2008

Noch ist alles offen
Von: DK
Am kommenden Samstag treffen die PantherLadies im wichtigsten Spiel der Saison auf die Mülheim Shamrocks. Mit einem Sieg im Lokalderby würden die Karten völlig neu gemischt - sowohl die Pla-offs als auch der Titel „Nordmeister“ würden wieder in greifbare Nähe rücken. Die Pantherladies belegen mit 3:3 Punkten den dritten Platz der Tabelle, die Shamrocks belegen mit 6:4 Punkten den zweiten Platz, der auch zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.
„Wir haben einen harten Brocken vor uns liegen, aber wir nehmen die Herausforderung gerne an“, so Defense Coordinator Peter Schiefer, „rückblickend auf das Hinspiel und die bereits absolvierten Spiele der Shamrocks wird deutlich, welch starker Gegner uns am Wochenende erwartet. Wir werden sehr hart kämpfen und mehr als 100% geben müssen, wollen wir mit einem Sieg nach Hause kommen. Auch für Mülheim geht es um alles, und sie werden uns keinen Fehler verzeihen.“ Um sich bestmöglich vorzubereiten, wurden zusätzliche Trainingseinheiten eingeschoben und sich jegliche erdenkliche Unterstützung gesucht. Konnten die Düsseldorferinnen im ersten Saisonspiel den „Überraschungseffekt“ für sich nutzen (14:12 Sieg), hatte der Gegner nun die Chance, sich effektiver auf das Spiel vorzubereiten. „Jede kleinste Unkonzentriertheit wird uns am Samstag teuer zu stehen kommen. Ich werde es nicht akzeptieren, wenn einer nicht 100% gibt. Daher lautet das Motto ´kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen´. Wir freuen uns über jeden Fan, der uns nach Mülheim begleitet. Je mehr Unterstützung wir von außen bekommen, desto besser“, so Daniela Derksen, Teamcaptain der Düsseldorf Pantherladies.

Mülheim Shamrocks – Düsseldorf Pantherladies
Samstag, den 12. Juli 2008, Kick Off 15 Uhr
Mülheim-Dümpten, Sportanlage Wenderfeld, Eintritt 4 Euro




Swarco Raiders News vom 08.07.2008

Geoff Buffum kehrt in USA zurück
Geoff Buffum hat in Europa etwas vollbracht, was vor ihm noch kein Coach im Europäischen Club Football geschafft hat: er gewann mit den Swarco Raiders sowohl die nationale Meisterschaft (Austrian Bowl 2004, 2006), den EFAF Cup (2004) und zuletzt die Eurobowl (2008). In sieben Saisonen als Spieler, Spieler-Trainer und Headcoach hatte er einen wesentlichen Anteil an den zunehmenden sportlichen Höhenflug der Swarco Raiders.
Mit dem Eurobowl Titel vergangenen Samstag setzte er sich selbst ein Denkmal und hat seine Herausforderung in Europa erfüllt. Er nahm ein schwer abzulehnendes College Angebot der University of North Carolina Pembroke (Division II) an, welches ihm den Weg zu einer erfolgreichen Coaching Karriere in den USA eröffnen wird.
Swarco Raiders Präsident GR Dir. Andreas Wanker bedankt sich bei Geoff Buffum: "Ich möchte mich im Namen der Swarco Raiders für die erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken und wir wünschen ihm in seinem neuen Job in den USA alles Gute."
Santos Carrillo als Interim-Headcoach
Der vormalige Defense Coordinator wurde zum interimistischen Headcoach bestellt, gemeinsam mit dem Ganzjahres Coach Nicholas Johansen werden sie das erfolgreiche Programm fortführen. In der Zwischenzeit wird die Vereinsführung der Swarco Raiders in einem aufwendigen Selektions- und Interview Verfahren einen neuen Headcoach bestellen.
Wir werden Geoff Buffum als Coach, Spieler, Lehrer, Entertainer und sehr guten Freund immer in Erinnerung behalten und freuen uns ihn hoffentlich bei einem der Spiele der kommenden Saison wieder in Innsbruck, seiner zweiten Heimat, zu sehen.




Darmstadt Diamonds News vom 07.07.2008

Niederlage gegen Spitzenreiter Marburg
Gegen den Tabellenführer aus Marburg war heute kein Kraut gewachsen. Mit 6:40 (0:14, 6:12, 0:7, 0:7) unterlag man den Mittelhessen. Den Touchdown für die Diamonds erzielte Quarterback Darius Outlaw. Emmett Hunter lief für 94 Meter, während in der Defense Joel Abongi 6 Tackles machte und zusätzlich 1 Fumble-Force sowie 1 Fumble-Recovery auf dem Konto hat.
Für die Darmstadt Diamonds war in der 1. Football-Bundesliga gegen den Tabellenführer Marburg kein Kraut gewachsen. Mit 6:40 (0:14, 6:12, 0:7, 0:7) unterlag man den Mittelhessen erwartet deutlich. Den Touchdown für die Diamonds erzielte Spielmacher Darius Outlaw. Auffälligste Spieler waren ansonsten Emmett Hunter mit 94 Meter Raumgewinn durch Lauf, sowie in der Defensive Joel Abongi, der neben 6 Tackles noch 1 Fumble-Recovery und 1 Fumble-Force auf dem Konto hat.
Gleich die erste Angriffsserie der Gäste verlief erfolgreich. Ballträger Sean Cooper brachte sein Team durch einen 19 Meter langen Lauf-Touchdown 7:0 in Führung, ehe die Diamonds-Offensive zum ersten Mal in Ballbesitz kam. Auch Marburgs zweite Serie endete mit Punkten: Nationalmannschafts-Quarterback Joachim Ullrich fand Marcel Duft mit einem 62-Meter-Pass zum 14:0 im ersten Spielviertel.
Im zweiten Viertel führte schon der allererste Spielzug zum 20:0 für die Gäste, als Johann Gerner fünf Meter weit in die Darmstädter Endzone lief.
Ein kurz darauf vergebenes Fieldgoal von Marburgs Stephan Bauer war ein kleiner Weckruf für die Diamonds-Offensive. Nun überquerte man das Feld durch einen 40-Meter-Lauf von Emmett Hunter, gefolgt von einem weiten Pass von Quarterback Darius Outlaw auf Malcolm Sharp. Die letzten 24 Meter überbrückte der Spielmacher selber, in dem er einige Verteidiger umkurvte und schließlich in hohem Bogen in die Endzone sprang. Spielstand 6:20.
Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Marcus van Daalen für Marburg auf 26:6.
In der zweiten Halbzeit hatte sich die Gäste-Abwehr besser eingestellt und erlaubte keine weiteren Punkte der Diamonds. Mercenaries-Ballträger Cooper erzielte zwei weitere Touchdowns und stellte so den Endstand von 40:6 her.




Wiesbaden Phantoms News vom 07.07.2008

Offensiv-Highlights gegen Montabaur
Phantoms besiegen die Farmers mit 41:27 und feiern einen wichtigen Sieg für die Moral.

Über 400 Fans staunten bei hochsommerlichen Temperaturen im Europaviertel nicht schlecht darüber, wie ihre Phantoms mit der Niederlage aus der Vorwoche umzugehen wussten. Wie sie sich binnen weniger Minuten zu Beginn des Spiels gegen die Montabaur Fighting Farmers zurück in die Erfolgsspur brachten. Schon in der ersten Angriffsserie erzielte Joel Buskirk, der in urlaubsbedingter Abwesenheit von Davis Matz die angeschlagenen Kelly Perrier, Seydou Yalloh und Kevin Oates nahezu im Alleingang auf der Running Back-Position vertrat, die Führung für sein Team.
Frank Grimm besorgte kurz darauf mit seinem tiefen Pass auf Fabian Gerhardt das erste Highlight des Pass-Spektakels und erzielte über 68 Yards die 14:0 Führung. Die Phantoms hatten ihre Spielfreude augenscheinlich nicht verloren.
An dieser Spielfreude mangelte es aber im weiteren Verlauf aber auch den Westerwäldern nicht. Allen voran Wide Receiver Christian Günther, der eine Gala-Vorstellung ablieferte und alle vier Touchdowns für sein Team erzielte. Jeweils auf Zuspiel seines nicht minder stark aufspielenden Quarterbacks Kevin Brüngel. Während die Defense der Phantoms das Laufspiel der Fighting Farmers gut unter Kontrolle hatte, bekam man den Passempfänger mit der 81 einfach nicht in den Griff. Wie gut, dass auf der Gegenseite Frank Grimm einen ebensolchen Sahne-Tag erwischte und zusammen mit Joel Buskirk (3 Touchdowns), Fabian Gerhardt (2 Touchdowns) und Robin Bräuer für reichlich Gründe zum Jubeln auf der gut gefüllten Tribüne sorgte.
So entwickelte sich ein munteres Spiel mit spektakulären Offensivaktionen und nur wenigen Strafen auf beiden Seiten. Beide Spielmacher leisteten sich bei insgesamt sieben Touchdown-Pässen nur jeweils einen Fehlwurf, aus dem aber lediglich die Gäste Kapital in Form ihre Anschluss-Touchdowns zum zwischenzeitlichen 21:14 schlagen konnten. Der Ballverlust der Farmers gleich mit dem ersten Spielzug der zweiten Halbzeit blieb nach dem knapp verzogenen Field Goal Versuch durch Phantoms-Kicker Tobi Kreuzer ohne Folgen.
In schöner Regelmäßigkeit brachten beide Mannschaften Punkte auf die Anzeigetafel, die frühe 14-Punkte-Führung der Phantoms hatte über weite Strecken des Spiels Bestand. Erst als die Farmers beim Spielstand von 34:20 für die Phantoms die Chance auf weitere Punkte gegen eine aufmerksame Phantoms-Verteidigung vergaben und 2 Yards vor dem Touchdown zu einem weiteren Ballverlust gezwungen wurden, war die endgültige Entscheidung im Spiel gefallen. Denn Joel Buskirk krönte seine herausragende Leistung an diesem Tag gleich im Folge-Spielzug, als er einen kurzen Pass seines Spielmachers Frank Grimm aufnahm und über 85 Yards zum 41:20 in die Endzone der Farmers sprintete.
Am Ende waren beide Trainer mit den Leistungen ihrer Mannschaft zufrieden, wenngleich es für stark aufspielende Westerwälder nicht für den vielleicht erhofften Punktgewinn reichte. Die Moral der Phantoms blieb intakt, der Siegeswillen hatte nicht gelitten, daran konnte auch die famose Vorstellung von Christian Günther im Trikot der Farmers nichts ändern. So bleibt Michael Trebers Team an den Black Hawks aus Plattling dran, die ihrerseits einen ungefährdeten 34:0 Erfolg über die Saarland Hurricanes feiern konnten. Zu diesen Wirbelwinden, nach dem Bundesliga-Abstieg auch in der GFL 2 mitten im Kampf um den Klassenerhalt, reisen die Phantoms am kommenden Wochenende.
von: twe




Stuttgart Scorpions News vom 07.07.2008

Verstärkung für die Scorpions
Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen gegen Marburg und Braunschweig hofft man bei den Scorpions, rechtzeitig vor den Playoffs wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass die Mannschaft wieder komplett antreten kann. Mit Jasson Scott, Hassan Rashid, Sebastian Freiwald, Gunter Braschler und Tony Avella, die allesamt gegen Braunschweig gefehlt haben, kann im nächsten Heimspiel am 19.07.08 gegen die Mercenaries wieder gerechnet werden. Nach wie vor fehlen wird aber WR Tim Schäufelin, der frühestens im August wieder zur Verfügung stehen wird. Und da auch WR Chris Jackson verletzungsbedingt nur wenig Spielzeit in dieser Saison hatte, hat man bei den Scorpions reagiert.
Als zusätzliche Anspielstation steht QB Ira Vandever ab sofort WR Slawomir Rybarczyk zur Verfügung, der sicherlich zu den renommiertesten Deutschen Spielern auf dieser Position zu rechnen ist. Der 32-jährige war in der NFL Europa als National Player für die Frankfurt Galaxy und in der GFL u.a. mehrere Jahre für die Hamburg Blue Devils und die Braunschweig Lions aktiv. "Wir sind froh, mit Slawomir einen Spieler zu bekommen, der uns nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben helfen kann, denn von seiner Erfahrung können auch unsere jungen Receiver profitieren" freut sich Head Coach Gary Spielbuehler über die Verstärkung für seinen Angriff.
Diesen soll Nationalspieler Marc Biedenkapp noch weiter verbessern. Der frisch gekürte MVP des Austrian Bowl, der mit einem TD-Fang, vier verwandelten Zusatzkicks sowie dem entscheidenden Field Goal kurz vor Ende wesentlich zum Meisterschaftserfolg der Graz Giants beitragen konnte, hat direkt nach dem Saisonende der AFL am 28.06. einen Spielerpass für der Scorpions unterschrieben. Derzeit läuft bereits das Internationale Transferverfahren bei der EFAF, wegen der obligatorischen Sperre von fünf Pflichtspielen steht er den Scorpions aber erst für die Playoffs zur Verfügung. Dies gilt in gleicher Weise für Benjamin Pansy, der zusammen mit Biedenkapp aus Graz an den Neckar kommt. Der 20-jährige Cornerback, der im EuroBowl-Viertelfinale gegen die Scorpions noch mit einem Interception-Return TD punkten konnte, soll in den Playoffs für eine größere Tiefe im Defense Backfield der Schwaben sorgen.
Schon vorher wird hoffentlich WR Tony Madison für die Stuttgarter auf dem Spielfeld stehen. Der 1,90m große Modellathlet, der in Kansas State u.a. mit Monarchs-QB Dylan Meier zusammen spielte, besucht im Sommer seinen alten Freund und Quarterback aus der High-School Ira Vandever in Stuttgart und will wieder gemeinsam mit ihm auf Punktejagd gehen. Vandever jedenfalls gefällt der Zuwachs auf der Receiver-Position: "Ich freue mich sehr auf Tony. Er ist nicht nur ein guter Freund, sondern vor allem auch ein hervorragender Receiver. Zusammen mit Marc und Slawo haben wir zusätzliche Optionen für den Angriff, die unser Angriffsspiel viel variabler machen werden."




Weinheim Longhorns News vom 06.07.2008

TSG 1862 Weinheim Longhorns Seniors gewinnen in Hall
Play-Offs wieder zum Greifen nahe

Am vergangenen Samstag gewannen die Footballer der TSG 1862 Weinheim e.V. in Schwäbisch Hall und erhöhten somit die Wahrscheinlichkeit die Play-offs noch zu erreichen.
Beide – Unicorns wie Longhorns – mussten an diesem Wochenende 100% geben, um sich weiterhin eine Option auf die Play-offs zu erhalten. Blieb die Frage, welches Team das glücklichere und sportlich bessere Händchen hatte.
Aufgrund dieses Leistungsdrucks erlebten die rund 800 Zuschauer eine spannende Partie. Im ersten Quarter kämpften die Longhorns mit Abstimmungsproblemen in der Defense. Und so gelang den Haller der erste Touchdown und somit die Führung der Unicorns. Aber auch die Offense der Longhorns fand nicht gleich ihr Spiel. Als die Endzone der Unicorns nach mehreren Drives nicht erreichbar blieb, musste Longhorns-Kicker Kevin Killich ran. Mit einem gelungen Fieldgoal-Vesuch verkürzten die Longhorns auf 6:3.
Auch im zweiten Quarter lief es für die Longhorns nicht richtig rund. Erneut gingen die Unicorns mit einem weiteren Touchdown in Führung. Doch die Longhorns ließen sich von dem 10-Punkte Rückstand nicht beeindrucken, was erfahrungsgemäß eine Ausnahme für die Longhorns ist. Viele der mitgereisten Fans fingen das Zittern an, denn die Weinheimer sind dafür bekannt, dass sie im Rückstand liegend, nur schlecht in ihr Spiel finden. Doch in Hall geschah eine Ausnahme. Durch einen Run des Longhorn-Quarterback Antwan Smith verkürzten sie auf 13:9. Somit war das Spiel zur Halbzeit noch für beide Seiten offen.
Nach der Halbzeitpause sah man bei den Longhorns deutliche Verbesserungen. Offensichtlich hatten die mahnenden Worte der Trainer ihre Wirkung erzielt. Gleich zu Beginn erzielte Danny Washington mit einem Run den nächsten Touchdown für die Longhorns. Auch der Zusatzpunktversuch gelang – 13:15 für Weinheim. Und erneut legte Hall wieder einen Touchdown nach. 21:15 für Hall. Und die Spannung im Stadion blieb erhalten. Und kurze Zeit später gelang es Antwan Smith die Führung für die Longhorns wieder auszubauen. Mit einem Spielstand von 21:23 wechselte man für das 4. Quarter die Seiten in Hall.
Offensichtlich stand Weinheim nun auf der glücklicheren Seite und die Mannschaft drehte das Spiel zu Ihren Gunsten. Die Defense – insbesondere Okan Kilic überzeugte an diesem Tag – gab ihr bestes und so gelang den Unicorns vorerst nur ein Fieldgoal 24:23 für Hall. Aber schon kurze Zeit später führte Weinheim durch einen Lauf von Danny Washington. Doch der Haller Gegenangriff glückte und wieder war die Partie mit einem Stand von 30:31 offen.
Doch jener Touchdwon der Haller war das letzte Aufbäumen des Einhorns. Ein missglückter Onside-Kick-Versuch brachte ihnen nicht das Ballrecht zurück und so konnten die Longhorns mit einem Pass auf Torrance Brown (PAT Kevin Killich) auf 30:38 wieder die Führung gewinnen.
Mit einem Abschluss-Touchdown von Back-Up Quarterback Murat Basaran, der als Receiver an diesem Tag eine sehr solide Leistung zeigte, wurde das Ergebnis zu Gunsten der Longhorns auf 30:44 abgerundet. Nach dem Spiel war die Mannschaft mit dem Ergebnis zufrieden. Murat Basaran, Team-Captain: „Das war ein wichtiger Sieg für uns, nicht nur wegen den Play-offs, sonder auch für den Teamgeist“.
Überzeugt haben erneut die aufgerückten Jugendspieler. Konnten Laszlo Haaf und Mike Luang-Khot bereits in Hamburg mit einer guten Leistung Defense-Coach Frank Schleehuber überzeugen, so kamen nun noch Alex Elbracht und René Logan hinzu. Auch wenn beide nicht viel Spielzeit bekamen, waren sie doch stolz darauf, dass ihr erstes Spiel in der GFL mit einem Sieg verbunden war.
Offense-Line-Spieler Rolf Haas: „Wir sind stolz auf unsere Nachwuchs. Selbstverständlich müssen die Kids noch viel lernen, aber sie haben sich schon super ins Team integriert“. Jetzt haben die Senior-Longhorns erst einmal zwei Wochen „Urlaub“, bis sie nach München zu den Cowboys müssen.
Am kommenden Wochenende wird die Jugend ihr letztes Saisonspiel absolvieren, bevor dann auch hier die „Sommerferien“ beginnen.




Marburg Mercenaries News vom 06.07.2008

Die Diamonds sind kein Stolperstein
(atb). Mit einem souveränen, niemals gefährdeten 40:6 Erfolg kehrten die American Footballer der Marburg Mercenaries von ihrer Auswärtsfahrt nach Darmstadt zurück. Beim Kellerkind der Liga reichte eine durchschnittliche Leistung um zwei weitere Punkte auf dem Weg in die Play Offs zu verbuchen.
Bei sommerlich, schwülen Temperaturen zeigten die „Söldner“ sofort Flagge und wurden ihrer Favoritenstellung schon früh gerecht. Runningback Sean Cooper war es, der das punktelose Remis schon Anfang des ersten Viertels beendete, als er hinter einer starken Offensive Line 11 Yards in die Endzone der Südhessen lief. Stephan Bauers Extrapunkt sorgte für den 7:0 Zwischenstand aus Sicht der Mercenaries. Nach jeweils einem verlorenen Ball auf beiden Seiten wurde auch das nächste Ausrufezeichen durch die Mannschaft aus der Universitätsstadt gesetzt. Wie schon gegen Berlin schlug die „Combo“ Ullrich auf Duft zu, und wie schon letztes Wochenende wurde dabei etliches an Raum überbrückt. Über insgesamt 60 Yards segelte das Ei zum 14:0 in die fangbereiten Arme des Nationalspielers. Darmstadt kam in dieser Phase über gute Ansätze – hauptsächlich über Quarterback Darius Outlaw und Neu-Runningback Emmett Hunter – nicht hinaus. Dass echte Gegenwehr nicht mehr zu erwarten war, zeigte sich dann Anfang des zweiten Viertels, als zunächst Johann „Shorty“ Gerner aus fünf Yards Entfernung punktete (20:0), bevor auch die Defense in Form einer Michael Malvesti Interception aufhorchen ließ. Doch der abgefangene Ball brachte keinen weiteren Erfolg. Ein Field Goal Versuch aus 20 Yards durch Stephan Bauer segelte an den Torstangen vorbei. Nach dem Anschlusstouchdown der Diamonds zum 20:6 durch einen Lauf von Darius Outlaw beim ausgespielten vierten Versucht, duplizierten sich die Ereignisse, als auch der zweite Field Goal Versuch an diesem Nachmittag aus 25 Yards erfolglos blieb. Davon ließen sich die Marburger indes nicht beirren, und hatten so noch vor der Pause weitere Punkte und eine Saisonpremiere zu feiern. Gerade erst von einer „Baby Pause“ zurückgekehrt, erzielte Markus van Daalen nach Pass von Ullrich den Halbzeitstand von 26:6.
Im zweiten Spielabschnitt machte der Tabellenführer dann nicht mehr als absolut notwendig, ohne jedoch in ernsthafte Schwierigkeiten zu geraten. Zu harmlos präsentierten sich die gastgebenden „Diamanten“, die in momentaner Form als Tabellenletzter zielstrebig auf die ungeliebte Relegation zusteuern. Aufreger des dritten Quarters waren ein verlorener Ball (Fumble) durch Marcel Duft sowie ein geblockter Punt von Wide Receiver Christopher Würz – letzte Woche noch Matchwinner in Berlin – der zu einem weiteren Touchdown durch Sean Cooper zum 35:6 führte. Im letzten Viertel verlor zunächst Johann Gerner den Ball, bevor die Offense , inzwischen unter der Regie von Quarterback Johannes Hoppe, ein letztes Mal zuschlug. Erneut war es Cooper, der aus 45 Yards in die Darmstädter Endzone sprintete und mit über 100 Yards an diesem Tag wieder bewies, wie wichtig er für diese Mannschaft ist.
Ein Spiel mit einigen Konzentrationsschwächen, bei dem die Defense ein solides Spiel macht und überraschenderweise durch Todd Eagle verstärkt wurde, dessen Kernspintomographie eine Verletzung ergab, die weit weniger schwerwiegend ist, als zunächst erwartet. Wehrmutstropfen dieses souveränen Auftritts war indes die Verletzung von Receiver und „Saisonentdeckung“ Carol Czapinski, bei dem Verdacht auf Bänderriss besteht.




Cologne Falcons News vom 06.07.2008

Falconets haben viel gelernt
Es war für die meisten Kölnerinnen das erste American Football Spiel ihres Lebens. Und nach Monaten der Vorbereitung waren sie aufgeregt und gespannt zugleich. Die Ladies der Cologne Falcons, die Falconets sind bei den Miners aus Bochum zu ihrem Auftaktspiel in der Damen Aufbau Liga DAL angetreten.
Sie mussten viel Lehrgeld zahlen in Form einer 6 : 41 Niederlage im Sportpark zum Schultenhof in Herne-Süd. Doch die Falconets sahen das sehr sportlich. „Wir haben heute viel dazu gelernt“, so die einhellige Meinung von Spielerinnen und Coaches. „Und es hat irre Spaß gemacht, endlich gegen einen Gegner zu kämpfen. Und die Miners waren super fair.“
Dabei hatte es gut angefangen - den Coin Toss konnten die Kölnerinnen für sich entscheiden und somit das Spiel mit Ballbesitz starten. Neben einigen sehenswerten Läufen, insbesondere durch RB Jasmin Can und auch durch QB Bathseba Buczylowski wurde zwar Yards, aber keine Punkte gewonnen. Im Gegenzug sorgte ein sehenswerter Pass für die frühe Führung der Gastgeber.
Die Viertel gingen sehr schnell vorbei, besonders durch die Tatsache, dass in der DAL vier mal zwölf Minuten gespielt wird. Und Köln wie auch Bochum bevorzugten das Laufspiel, so dass die beiden Kontrahenten bereits nach effektiv 44 Minuten beim Spielstand von 21 : 0 zur Halbzeit in die Kabinen gingen.
Auch das dritte Viertel stand ganz im Zeichen des Bochumer Laufangriffs, zwei weitere Touchdowns und das letzte Viertel startete mit 0 : 35 aus Kölner Sicht.
Doch die ersten Kölner Punkte lagen in der Luft. Wenn auch nicht über das Pass-Spiel, Quarterback Batheseba - genannt Batse - Buczylowski erzielte mit einem sehr sehenswerten 42 Yards Lauf die absolut allerersten Falconets Punkte und verewigte sich so in den Geschichtsbüchern des Kölner Vereins. Auch wenn die anschließende Conversion nicht klappte, war die Freude beim ganzen Team doch riesengroß. Auch wenn die Bochumer anschließend mit auslaufender Zeit noch einmal sechs Punkte erzielten, waren alle zufrieden mit dem ersten Spiel. Schließlich hatten alle gewonnen, die Bochumerinnen das Spiel und die Falconets ´ne ganze Menge Erfahrung.
Hervorzuheben sollten wir auf jeden Fall auf Kölner Seite die Mädels mit den Nummern 21 Jasmin Can und 65 Diana Wallin. Beide Spielerinnen haben sowohl Offense wie auch Defense gespielt und haben quasi jeden Spielzug auf dem Platz gestanden.
Kölns erster Vorsitzender Alexander Verbeeck, der es sich nicht nehmen lies (wie übrigens auch die Head Coaches der beiden Herren Teams Michael Hap und Mario Corosidis), das erste Spiel der Falconets zu verfolgen nach dem Spiel. „Es ist schön, dass es Allen soviel Spaß gemacht hat und auch niemand verletzt wurde. Man konnte förmlich spüren, wie viel Freude am Spiel unsere Damen haben. Ich freue mich auf unser erstes Heimspiel am 3. August in Köln gegen die Schwarzen Witwen aus Salzgitter.“

Spielverlauf
1. Viertel
07 : 0 Simone Kreimer 22 Yards Pass von Karin Hanhardt (PAT Daniela Wiegold)

2. Viertel
13 : 0 Daniela Wiegold 12 Yards Lauf
21 : 0 Daniela Wiegold 3 Yards Lauf (Conversion Melanie Jaisfeld)

3. Viertel
27 : 0 Janette 6 Yards Lauf
35 : 0 Daniela Wiegold 21 Yards Lauf (Conversion Ann-Chris Nemann)

4. Viertel
35 : 6 Bathseba Buczylowski 42 Yards Lauf
41 : 6 Simone Kreimer 30 Yards Pass von Karin Hanhardt




Swarco Raiders News vom 06.07.2008

Swarco Raiders erklimmen Football Olymp
Die Swarco Raiders Tirol gewinnen in einem dramatischen Endspiel die Eurobowl XXII mit 28:24 (6:14; 8:10; 14:0; 0:0) gegen die Raiffeisen Vikings und schreiben Tiroler Sportgeschichte. Als erste Sportmannschaft gewinnen sie ein Champions League Finale. Seit gestern fühlen sich die Swarco Raiders nun als wahre Nummer EINS in Europa.
Vor einer Rekordzuschauerkulisse von 5.600 Besuchern begann der Titelverteidiger aus Wien stark und zog zur Halbzeit auf 24:14 davon. Nach guten Adaptierungen zur Halbzeit drehten die Swarco Raiders das Spiel mit enormer Willenskraft noch um. Eine famos aufspielende Defense lies keine Punkte mehr zu und Glavic und Grein erzielten die sieg bringenden Touchdowns.
Zum MVP des Eurobowl Finales wurde Running Back Florian Grein ernannt, der mit 2 Touchdowns und 104 erlaufenen und erfangenen Yards maßgeblichen Anteil am Sieg hatte.
Swarco Raiders Headcoach Geoff Buffum: "Ich bin unglaublich stolz auf dieses Team. Wir haben lange und hart für diesen Finalsieg gearbeitet und gekämpft. Heute ist er, der Tag, an dem wir die Nummer eins in Europa sind."

Score by Quarters
---------------------------
1
--
2
--
3
--
4
--
Score
--------
Vienna Vikings......
14
10
0
0
-24Record: (5-5,2-1)
Tyrolean Raiders....
6
8
14
0
-28Record: (8-4,3-0)

Scoring Summary:
1st
11:26 VIK - D.Kovacs 37 yd pass from M.Salerno (P.Kramberger kick), 3-61 0:34, VIK 7 - RAI 0
06:37 RAI - F.Grein 12 yd pass from M.Glavic (R.Balazinek kick failed), 8-64 4:44, VIK 7 - RAI 6
03:44 VIK - C.Graham 4 yd run (P.Kramberger kick), 7-64 2:46, VIK 14 - RAI 6
2nd
11:46 VIK - P.Kramberger 28 yd field goal, 9-58 2:45, VIK 17 - RAI 6
06:31 RAI - A.Proeller 13 yd pass from M.Glavic (M.Glavic rush), 10-58 5:01, VIK 17 - RAI 14
04:31 VIK - C.Graham 6 yd run (P.Kramberger kick), 4-72 1:54, VIK 24 - RAI 14
3rd
08:23 RAI - M.Glavic 1 yd run (R.Balazinek kick), 8-61 3:29, VIK 24 - RAI 21
04:35 RAI - F.Grein 4 yd run (R.Balazinek kick), 3-57 1:26, VIK 24 - RAI 28

VIKRAI
FIRST DOWNS...................1516
RUSHES-YARDS (NET)............25-15236-86
PASSING YDS (NET).............230253
Passes Att-Comp-Int...........23-13-021-17-0
TOTAL OFFENSE PLAYS-YARDS.....48-38257-339
Fumble Returns-Yards..........0-00-0
Punt Returns-Yards............1-61-2
Kickoff Returns-Yards.........5-535-122
Interception Returns-Yards....0-00-0
Punts (Number-Avg)............2-36.02-46.5
Fumbles-Lost..................1-12-0
Penalties-Yards...............11-1008-48
Possession Time...............18:5429:06
Third-Down Conversions........4 of 94 of 11
Fourth-Down Conversions.......0 of 13 of 5
Red-Zone Scores-Chances.......3-34-6
Sacks By: Number-Yards........0-02-17

RUSHING: Vienna Vikings-J.Cravalho 4-67; C.Graham 14-65; M.Salerno 1-13; S.Robinson 4-13; P.Jobstmann 2-minus 6. Tyrolean Raiders-F.Grein 23-79; L.Miribung 6-11; M.Glavic 6-minus 2; J.Dieplinger 1-minus 2.

PASSING: Vienna Vikings-P.Jobstmann 12-21-0-193; M.Salerno 1-2-0-37; S.Robinson 0-0-0-0. Tyrolean Raiders-M.Glavic 17-21-0-253.

RECEIVING: Vienna Vikings-S.Robinson 6-96; D.Kovacs 2-94; P.Asiladab 2-13; J.Cravalho 1-23; M.Salerno 1-8; C.Graham 1-minus 4. Tyrolean Raiders-R.Voss 5-92; A.Proeller 4-65; J.Dieplinger 4-61; F.Grein 2-25; S.Michalski 2-10.

INTERCEPTIONS: Vienna Vikings-None. Tyrolean Raiders-None.

FUMBLES: Vienna Vikings-C.Graham 1-1. Tyrolean Raiders-M.Glavic 2-0.

Stadium: Tivoli
Attendance: 5600
Kickoff time: 20:00
End of Game: 22:50
Total elapsed time: 2h50
Officials: Referee: O.Valongo; Umpire: Doboczky; Linesman: Fotsch;
Line judge: R.Berger;
Back judge: Rebes;
Field judge: B.Lair;
Side judge: T.Koenig;
Scorer: Sobotka;
Temperature: 26 C
Wind: light
Weather: sunny

MVP Eurobowl XXII Raiders Nr. 26 Florian Grein

Vienna Vikings vs Tyrolean Raiders (Jul 05, 2008 at Innsbruck)

SACKS (UA-A): Vienna Vikings-None. Tyrolean Raiders-M.Rinner 1-0; V.Skradski 1-0.

TACKLES (UA-A): Vienna Vikings-M.Floredo 5-2; P.Bickel 5-2; S.Robinson 5-1; J.Wimmer 4-3; J.Neusser 2-5; M.Salerno 4-0; M.Dawodu 2-1; R.Floredo 2-1; P.Tutsch 2-0; A.Amr 1-1; J.Cravalho 1-1; B.Kasterovic 1-0; A.Novidi 1-0; M.Koessler 1-0; F.Hiess 1-0; G.Thomas 1-0; F.Gruensteidl 1-0; P.Stojaspal 0-1.

Tyrolean Raiders-J.Ellingson 6-4; M.Rinner 5-3; G.Segovia 3-1; M.Eisenfuehrer 2-3; V.Skradski 2-2; P.Magreiter 2-1; Z.Brent 1-3; M.Krause 1-1; M.Radovanovic 1-1; M.Suess 0-3; J.Dieplinger 1-0; Team Raiders 1-0; C.Schilcher 1-0; M.Breitschnig 1-0; B.Brugnara 0-1; F.Grein 0-1; L.Miribung 0-1; A.Proeller 0-1.




Assindia Cardinals Pressemitteilung vom 06.07.2008

Heimserie hält auch gegen Düsseldorf
Mit den Panthern kam der Tabellenführer mit dem besten Angriff der GFL2 nach Essen, jedoch konnte die Cardinals Verteidigung diese Schach-Matt setzen und das Spiel mit 19:7 für sich entscheiden und die Heimserie ausbauen.
„Ich bin mächtig stolz auf das Team, das nach vielen Jahren endlich einen Sieg gegen die Düsseldorf Panther einfahren konnte“, zeigte sich Headcoach Bernd Janzen nach dem Spiel zufrieden. „Wir schaffen es, die Fehler zu reduzieren und das Spiel über die Distanz zu beherrschen.“ Tatsächlich fanden die Gäste aus der Landeshauptstadt nicht ins Spiel, was überwiegend an der wiederum glänzend aufgelegten Defense gelegen haben dürfte. Nach langer Verletzungspause war auch Anthony Doghmi von Beginn an wieder mit von der Partie und ergänzte die Essener Verteidigung.
Im ersten Quarter tasteten sich beide Teams in das Spiel und die gut 1.000 Zuschauer merkten, dass beide Teams viel Respekt voreinander hatten. Erst im 2. Spielabschnitt sorgte ein Fehler der Düsseldorfer für die ersten, etwas kuriosen Punkte. Ein völlig missglückter Snap beim Punt im zweiten Viertel konnte nicht an den Mann gebracht werden und flog im hohen Bogen in die Düsseldorfer Endzone. Durch diesen Safety gingen die ersten 2 Punkte an die Essener, die nun anfingen, den bereits bestehenden Druck weiter zu forcieren. Direkt im folgenden Drive konnte Runningback Martin Falkowski mit einem 29-Yard Lauf die Führung auf 9:0 ausbauen. Düsseldorf wirkte nun etwas überrascht und weiterhin unsicher in der eigenen Offense. Nach einer nicht genutzten Interception im ersten Spielabschnitt fingen sich die Rheinländer kurz vor dem Ende des Zweiten Quarters einen Turnover ein, der die Cardinals nochmals in Fieldgoal-Reichweite brachte. Sascha Jungblut ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 12:0 Halbzeitstand.
Düsseldorf musste mehr riskieren und sorgte im 3. Quarter mit einem Pass auf Daniel Schorn dafür, dass das Spiel offen blieb. Beim Stand von 12:7 drohte das Spiel zu Gunsten der Panther zu kippen. Nach einem Lauf in die Panther Endzone über 65 Yards von Martin Falkowski -der Touchdown wurde aufgrund einer Holding-Strafe nicht gegeben- musste der Essener Runningback verletzt vom Feld und konnte nicht mehr in das weitere Spielgeschehen eingreifen. Essen blieb allerdings bei der konzentrierten Gangart und die Defense sorgte dafür, dass sämtliche weiteren Panther-Angriffe gestoppt wurden. Da aber auch die Offense der Cardinals Chancen vergab, blieb das Spiel bis zum Schluss spannend. Sebastian Marquard wurde nur wenige Zentimeter vor der Düsseldorfer Endzone gestoppt, verlor den Ball und die Schiedsrichter entschieden auf Ballbesitz Düsseldorf. Zwar konnten sich die Panther zunächst aus der brenzligen Situation befreien, mussten aber den Ball wieder per Punt abgeben. Und so konnte Sebastian Marquard kurz vor dem Ende der spannenden und äußerst fairen Partie den verdienten Touchdown und die endgültige Entscheidung erzielen.
"Es war ein verdienter Sieg des Teams und trotz diverser Ausfälle vor und während des Spiels haben wir das Spiel kontrolliert. Beim Spielstand von 12:7 wurde es zwar noch mal etwas enger, denn die Panther sind durchaus in der Lage durch wenige Big Plays eine Partie umzubiegen, aber unsere Defense war gut eingestellt und hat die Panther nur selten in die Nähe unserer Endzone gelassen. Die Offense-Line hat auch wieder ein sehr gutes Spiel gemacht und dafür gesorgt, dass wir das Laufspiel etablieren konnten, so Headcoach Bernd Janzen.
Mit dem 6. Sieg der Saison konnten die Assindia Cardinals den 3. Tabellenplatz festigen. Der Favoritenschreck aus dem Ruhrgebiet ist somit weiterhin die Überraschung der Liga und zuhause ohne Niederlage. Bereits am nächsten Wochenende soll diese Serie gegen die Troisdorf Jets weiter ausgebaut werden.

Viertelstände:
0:0; 12:0; 0:7; 7:0

Spielzusammenfassung:
2. Viertel:
2:0 - Safety bei Düsseldorfer Puntversuch
8:0 - 29 Yd. Lauf M. Falkowski
9:0 - PAT S. Jungblut
12:0 - 34 Yd. Fieldgoal S. Jungblut

3. Viertel:
12:6 - 4 Yd. Pass D. Schorn
12:7 - PAT M. de Haer

4. Viertel:
18:7 - 1 Yd. Lauf S. Marquard
19:7 - PAT S. Jungblut




Raiffeisen Vikings News vom 06.07.2008

Vikings verlieren Eurobowl 28:24
In einem hochdramatischen Spiel hatte ein großartig aufspielendes Team der Raiffeisen Vikings letztlich nicht das bessere Ende für sich. Konnte man in der ersten Halbzeit noch den Ton angeben, so dominierten die Swarco Raiders die zweite Halbzeit mit ihrer Defense. Die Halbzeitführung von 14:24 wurde durch unbeantwortete 14 Punkte der Raiders im dritten Viertel in einen Rückstand verwandelt. Den Raiders ist hier zu einem großartigen Spiel zu gratulieren, mit dem Sie sich zur europäischen Nummer 1 gemacht haben. So schmerzhaft der Verlust dieses Platzes für die Vikings auch ist, so ist es gleichzeitig ein Trost, dass die #1 in Österreich bleibt. Herzliche Gratulation an die Mannschaft und Organisation in Innsbruck, die es mit ihrer großartigen Arbeit zu recht verdienen an der Spitze zu stehen.
Unter dem Strich bleibt für die Vikings Kampfmannschaft damit kein Titel in 2008. Eine durchwachsene Saison findet aber einen versöhnlichen Abschluss. Die Vikings zeigen ihr bestes Spiel der Saison und hätten dieses auch gewinnen können.

Die Vikings nehmen in diesem Spiel Abschied von einigen Leistungsträgern, die angekündigt haben ihre Karriere zu beenden. Dazu gehören unter anderem:
- Christoph Stein
- Johannes Wimmer
- Mario Floredo

Auch beim Coaching Staff und den Imports wird es voraussichtlich einige Abgänge und Neuerungen geben. Aus der heurigen Saison konnten die Vikings mehr Lehren ziehen, als aus vielen erfolgreicheren Jahren zuvor. Man will ab Herbst erneut durchstarten und sich wieder an der Spitze etablieren. Neue und junge Talente sollen dabei einen wichtigen Part übernehmen. Bis dahin geht es in die verdiente Sommerpause.




Düsseldorf Panther Pressemitteilung vom 06.07.2008

Panther machen es spannend – 7:19 in Essen
Von: MB
Eins muss man den Düsseldorf Panthern lassen: Sie denken mit einigen Siegen in Schlusssekunden und vielen spannenden Spielen stets an die Zuschauer. Nach der Niederlage am Samstag Nachmittag in Essen, haben es die Panther sogar in der Liga wieder spannend gemacht und für die Zuschauer äußerst attraktiv gemacht. Mit dem 7:19 (0:0,0:12,7:0,0:7) bei den Assindia Cardinals haben die Düsseldorfer den drei Punkte Vorsprung gegenüber den Longhorns und den Cardinals fast eingebüßt. Daniel Schorn sorgte im Lokalderby in Essen für den einzigen Touchdown der Panther. Besonders der Ausfall von Mathis Baumbach merkte man den Panthern an. „Das Fehlen von Mathis Baumbach hat uns schon sehr weh getan“ resümierte Martin Hanselmann nach dem Spiel.
Die gut 600 Zuschauer in Essen, darunter die Hälfte aus Düsseldorf, sahen ein kampfbetontes Spiel, die nach dem punktlosen ersten Quarter erst im zweiten Quarter die ersten Punkte des Spiels sahen. Die Panther erzielten sie quasi für die Cardinals: Ein zu hoch geworfener Snap beim Puntversuch der Panther konnte Punter Markus de Haer nicht mehr erreichen. Da der Ball über die Endzone der Düsseldorfer sprang gingen die Cardinals durch diesen Safety mit 2:0 in Führung. Und es kam noch schlimmer vor der Pause für die Panther: Martin Falkowski sprintete über 35 Yards in die Endzone der Düsseldorfer und Kicker Sascha Jungblut erhöhte nach einem Fieldgoal aus 37 Yards zur 12:0 Pausenführung für die Cardinals. Nach der Pause machte es Panther WR Daniel Schorn noch mal spannend, als er einen Pass von seinem Bruder Fabian Schorn in der Endzone der Cardinals fing. Kicker Markus de Haer erhöhte per Kick auf 7:12 aus Sicht der Panther. Die Panther Fans hofften und zitterten doch leider blieben die Punkte von Schorn und de Haer die einzigen Punkte der Panther in diesem Spiel. Die bärenstarke Defense der Cardinals hielt den Sieg für die Essener fest, die im letzten Quarter sogar durch Sebastian Marquard noch auf 19:7 erhöhen konnten. Damit bleibt es dabei, dass die Cardinals zu Hause noch kein Spiel verloren haben, daran konnten die jungen Panther auch nichts ändern. „Wir müssen jetzt alle sehr selbstkritisch sein. Das fängt mit den Spielern an und hört bei den Trainern auf. Ich bin sehr enttäuscht!“ erklärte Martin Hanselmann.
Nach der Niederlage in Essen haben die Düsseldorf Panther nächste Woche spielfrei. Die Langenfeld Longhorns müssen nach Lübeck zu den Cougars. Die Assindia Cardinals spielen zu Hause gegen die Troisdorf Jets und die nun in Reichweite gekommenen Hamburg Eagles spielen gegen die Bonn Gamecocks.

Assindia Cardinals – Düsseldorf Panther 19:7 (0:0,12:0,0:7,7:0)
600 Zuschauer

2:0 Safety
9:0 Martin Falkowski 35 Yard Lauf, Pat Sascha Jungblut
12:0 Sascha Jungblut 37 Yard Fieldgoal
12:7 Daniel Schorn 5 Yard Pass von Fabian Schorn, Pat Markus de Haer
19:7 Sebastian Marquard 10 Yards Lauf, Pat Sascha Jungblut




Berlin Adler Newsletter vom 06.07.2008

Interception-Festival
Adler gewinnen 16:0 beim Erzrivalen - Quarterback-Duo der Monarchs verteilt Gastgeschenke.

Von: Tim Friedrich
Die Berlin Adler mussten am vergangenen Samstag bei den Dresden Monarchs antreten. Das Rückspiel der German Football League stand auf dem Programm und das Team von Head Coach Dogan Özdincer wollte unbedingt Revanche für die Heimniederlage im Mai. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall vom etatmäßigen Quarterback Dylan Meier schwächelte der Angriff der Sachsen. Mit David Malino präsentierten die Monarchs einen weiteren US-Spielmacher. Im Zusammenspiel mit Pepijn Mendonca sollte das Angriffspiel endlich wieder an Fahrt gewinne. Diese Rechnung hatten die Monarchs allerdings ohne die Adler und ihre bärenstarke Verteidigung gemacht.
Bei perfektem Footballwetter wurde das Spiel von den Referees angepfiffen. Für die Spieler war die Spielstätte an der Bärnsdorfer Straße optimal. Mit dem hochwertigen Kunstrasenfeld haben die Monarchs eine ideale Trainingsstätte, die auch für reguläre Saisonspiele genutzt werden kann. Die Zuschauer beider Teams mussten allerdings mit erheblich weniger Komfort als gewohnt Vorlieb nehmen.
Die Adler gewannen den Münzwurf und entschieden sich mit dem Angriff ins Spiel zu starten. Mit einem Mix aus kraftvollen Läufen von Csonka und Newcomer Cedric Macia dirigierte Quarterback Brett Hall seine Offensive über das Feld. Kurz nach der Mittellinie war allerdings Endstation für den Hauptstadt-Angriff - das Punt Team musste auf den Platz. Die Berliner Defensive startete eindrucksvoll ins Match. Sämtliche Angriffsbemühungen der Monarchs verliefen im Sande. So endete das erste Viertel ohne Punkte.
Im zweiten Viertel kämpften sich die Berliner in die Redzone der Monarchs, konnten aber wieder keine Punkte erzielen. Ein Field Goal von Schwambach segelte an den Torstangen vorbei. Jetzt begannen die Sachsen mit der Vergabe der Geschenke. Da das Laufspiel wenig effektiv war, entschied sich Lee Rowland für ein Kurzpassspiel, welches nicht den gewünschten Erfolg einbrachte. Insgesamt konnten die Adler fünf Pässe abfangen. Ein Pass von Malino landete sogar in den Armen von Linebacker Colin Disch, der das Lederei erst in der Endzone wieder aus den Händen gab - Touchdown Adler (PAT Schwambach). Weiterhin trugen sich Flemming, Wilke und Schmitt in die Interception-Statisitik ein.
Der Angriff der Hauptstädter hatte noch Abstimmungsprobleme, konnte aber in zweiten Spielabschnitt für Punkte sorgen. Erst war es Kicker Thomas Schwambach, der mit seinem 25-Yard Field Goal auf 10:0 erhöhte.
Im vierten Viertel erzielte Oliver Schmeling seinen ersten Lauftouchdown der Saison. Der Veteran trug den Ball über 15 Yards in die Endzone und wurde dabei von einer soliden Leistung der Offensive Line unterstützt.
Das Laufspiel der Dresdner um Tony Hollings konnte nicht überzeugen. Die Offensive Line der Sachsen hatte der heranstürmenden D-Line der Adler nichts entgegen zu setzen. So waren es die Linebacker der Berliner, die Hollings fast vollständig neutralisierten. Das Spielsystem von Offensive Coordinator Lee Rowland gab an diesem Tag keine passende Lösungen her. Zu stark war der Druck der Berliner. Anzumerken ist jedoch, dass sich das Team der Monarchs nie aufgab und bis zur letzten Sekunde den Anschluss erzielen wollte.
Auf Seiten der Monarchs-Defensive sorgte US-Import Jag Bal immer wieder für sehenswerte Aktionen. Am Ende gewannen die Berliner jedoch deutlich mit 16:0 und konnten damit wieder auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. „Das Spiel gegen Marburg war eine bittere Niederlage für uns. Wir haben aber daraus gelernt und Motivation geschöpft. Heute hat die Offensive Line besser gespielt als in den letzten Begegnungen. Mit Gerald Olszewski haben wir wieder einen weiteren hervorragenden Coach im Team.“ fügte Head Coach Özdincer nach dem Spiel hinzu. Das nächste reguläre Saisonspiel der Adler steigt bei den Hamburg Blue Devils am 19. Juli.




News der HTHC Hamburg Eagles vom 06.07.2008

Hamburg Eagles vs. Bonn Gamecocks - Spielverlegung
Das für den 13.07.2008 geplante Spiel Hamburg Eagles gegen Bonn Gamecocks wird auf das Wochenende 30./31.08.2008 verlegt. Auf Wunsch der Bonner Gäste versuchen die Hamburg Eagles den Termin 30.08.08 zu verwirklichen. Es muss jedoch zunächst mit den zuständigen Behörden geklärt werden, ob an diesem Termin ein Heimspiel im Stadion Hammer Park möglich ist. „Wir versuchen natürlich alles, um auch dieses Spiel noch in unserem Stadion spielen zu können.“ meint Timo Müller von den Hamburg Eagles. „Und natürlich möchten wir unseren Gästen auch in ihrem Terminwunsch entgegen kommen.“
Sobald es genauere Informationen zum Austragungsort dieses Spieles gibt, werden diese bekannt gegeben.

Claudia Preiss




Dresden Monarchs News vom 06.07.2008

Monarchs gegen Adler chancenlos
Die Footballer der Dresden Monarchs müssen schon wieder eine bittere Niederlage einstecken. Nach einer erneut schwachen Vorstellung im Angriff hieß es gegen die Rivalen aus der Hauptstadt, die Berlin Adler, am Samstag folgerichtig 0:16 (0:0/0:7/0:0/0:9). Wer in einem Spiel 5 Fehlpässe wirft und 2 mal den Ball fumbelt kann am Ende nicht als Sieger vom Platz gehen! Und dennoch glaubten viele im Dresdner Stadion Bärnsdorfer Straße bis wenige Minuten vor Schluss noch daran, dass man dieses Spiel doch noch irgendwie würde drehen können. Das spricht für die Moral im Team der Dresden Monarchs. Doch mit Moral allein kann man auch nicht gewinnen.
Die Gastgeber wussten was auf sie zukommt: mit einem nach wie vor um Form und Konstanz ringenden Angriff musste man gegen die bisher beste Verteidigung der Liga ankämpfen. Und die schlimmsten Befürchtungen wurden von Beginn an bestätigt. Die Dresdner Offense, meist angeführt von Quarterback Pepijn Mendonca bekam gegen die starken Adler kein Bein auf das schöne Kunstrasenfeld. Ein magerer Firstdown im ersten Viertel, nur drei im zweiten. Mendonca, ständig unter Druck kam nicht ins Spiel. David Malino, der Ersatz-Ersatz in seinem zweiten Match blieb blass. Und auch Runningback Toni Hollings fand selten Lücken zum Laufen. Einzig die Dresdner Defense hielt das Spiel lange offen.Auch wenn Berlin oft marschieren konnte, teilweise lange, abwechslungsreiche Drives hinlegte, blieben ihr Punkte verwehrt. Ein gescheiterter Fieldgoalversuch im ersten Viertel war alles, was die Adler Offense zeigte. Die 0:7 Führung steuerte Verteidiger Colin Disch bei, der einen Pass von David Malino abfing und auf direktem Weg zum Touchdown zurücktrug (PAT Schwammbach). Dieser Interception waren schon zwei Fehlpässe vorausgegangen. Sowohl Mendonca als auch Mailino, beide Monarchs Quarterbacks agierten unsicher. Zu ungenau, zu schwach kamen teilweise ihre Pässe, so dass sie für die Berliner Verteidiger leicht zu berechnen waren. Im zweiten Durchgang regte sich Widerstand bei den Gastgebern. Vor allem Teamkapitän Rene Horschig riss mit überraschenden druckvollen Läufen sein Team mit. Doch als ausgerechnet er dann Mitte des dritten Viertels bei dem Versuch sich von drei an ihm hängenden Adlern zu befreien den Ball verlor schien das Team endgültig geschlagen. Sie versuchten es noch. Allein es blieb beim Versuch. Ein richtiger Drive kam nie zu Stande. Meist war nach einem, spätestens zwei Firstdowns Schluss. Die müde gespielte Dresdner Defense konnte im vierten Viertel dann auch den ersten Berliner Angriffs-Touchdown nicht mehr verhindern: Oliver Schmeling rannte über die kurze Distanz zur 0:16 Führung. Kurz zuvor hatte Thomas Schwammbach mit einem Fieldgoal auch 0:10 erhöht. Das Spiel endete mit einem weiteren Verzweiflungsangriff der Dresdner – und einem Sack an Pepijn Mendonca!




Newsletter-Service der Schwäbisch Hall UNICORNS vom 05.07.2008

Playoffs rücken weit weg
Unicorns stecken gegen Weinheim 30:44-Niederlage ein / Tyler Sherden macht drei Touchdowns

Von Axel Streich
Die Unicorns verloren am Samstag im Haller Hagenbachstadion das für den Einzug in die Playoffs so wichtige Heimspiel gegen die Weinheim Longhorns mit 30:44. Selbst drei Touchdowns von Tyler Sherden konnten dies in einer sehr lange Zeit ausgeglichenen Partie nicht verhindern.
"Kaum zu glauben: Wenn es in der Offense mal läuft, dann patzt die Defense!" Mit diesen Worten fasste einer der 800 Zuschauer im Haller Hagenbachstadion das Spiel seiner Unicorns enttäuscht zusammen und traf damit den Nagel auf den Kopf. Es war tatsächlich die Haller Defense, die es den Weinheim Longhorns zu oft erlaubte, mit Big Plays zu glänzen und damit letztendlich das Spiel für sich zu entscheiden.
Die Gäste schickten wie erwartet hauptsächlich ihren beiden starken Runningbacks Danny Washington und Torrance Brown auf die Jagd nach Raumgewinn. Obwohl sich die Haller Verteidiger darauf gut eingestellt präsentierten, erlaubten sie dem Longhorns-Angriff einige Male bei einzelnen Spielzügen viel Raumgewinn. Besonders überraschend war dabei der Weinheimer Erfolg mit den nur wenigen Pass-Spielzügen.
Die Haller Offense hingegen zeigte trotz eines angeschlagenen Quarterbacks Jordan Neuman, der sich mehrfach eine Auszeit auf der Bank gönnen musste, eine sehr passable Leistung. Neuman harmonierte insbesondere mit Receiver Johannes Brenner sehr gut und der Amerikaner Tyler Sherden konnte sich zum ersten Mal im Haller Trikot gut in Szene setzen. Obwohl auch er an einer Verletzung laboriert, gelangen ihm am Samstag gleich drei Touchdowns und viele Yards Raumgewinn.
So standen sich bis Mitte des letzten Viertels auch zwei gleichwertige Teams gegenüber, die ein sehr ansehnliches Footballspiel boten. Die Führung wechselte fast so häufig wie der Ballbesitz und beim Spielstand von 13:9 kurz vor der Halbzeitpause vergaben die Unicorns ihre wohl größte Chance, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. An der 1-Yard-Linie der Longhorns unterlief dem ansonsten blenden aufgelegten Tyler Sherden ein Ballverlust. Wäre er einen Meter weiter gekommen, hätten die Haller mit zehn Punkten Vorsprung in die Kabine gehen können. So mussten sie ihre Gäste nach der Pause aber erstmals in Führung (13:16) gehen lassen.
Nach den Zwischenständen 21:16 und 21:23 erzielte Dario D'Ariano zum Start ins letzte Viertel per Fieldgoal die erneute Haller Führung (24:23). Danach gelangen den Gästen aber zwei Touchdowns in Folge zum nun deutlichen Haller 24:38-Rückstand. In den letzten zwei Spielminuten sollte den Hallern zwar noch der Anschluss-Touchdown zum 30:38 durch Tyler Sherden gelingen, doch ein weiteres Longhorns-Big-Play per Pass über 40-Yards setzte den 30:44-Schlusspunkt.
Durch die Niederlage gegen Weinheim schwinden die Haller Playoff-Chancen auf ein Minimum. In den noch verbleibenden vier Spielen, von denen drei gegen die Tabellenersten und -zweiten aus Marburg und Stuttgart zu bestreiten sind, müssten die Haller noch mindestens drei Siege erringen. Realistischer scheint da ein Heimsieg gegen Darmstadt in zwei Wochen, der die rechnerisch noch vorhandene Relegationsgefahr endgültig beseitigen würde.

Die Punkte für Hall erzielten Tyler Sherden (18), Dario D'Dariano (4), Jordan Neuman (6) und Felix Brenner (2).

Viertel-Ergebnisse: 7:3 / 6:6 / 8:14 / 9:21, Final: 30:44




Braunschweig Lions Newsletter vom 05.07.2008

Lions mit spätem Neuzugang
Von: René Stammer
Kurz vor Ende der offiziellen Transferperiode in der German Football League am 30. Juni haben sich die Braunschweig Lions für die Rückrunde noch einmal verstärkt.
In den anstehenden Partien wird Runningback Michael Andrew das Trikot des Meisters tragen.
Der 22-Jährige Engländer stößt aus London zu den Braunschweigern, wo er von 2003 bis 2006 für die London Olympians gespielt hat. Besonders herausragend war dabei seine Leistung im Brit Bowl 2006, dem Endspiel um die englische Meisterschaft. Damals erlief er über 200 Yards Raumgewinn sowie zwei Touchdowns und wurde im Anschluss zum wertvollsten Spieler des Finales gekürt, das er mit seiner Mannschaft gewinnen konnte.
Diese Leistung des 1,78 Meter großen und 107 Kilogramm schweren Ballträgers ließ auch die Späher der NFL Europa aufhorchen, für die die neue Nummer 32 der Lions im vergangenen Jahr noch aktiv war. Sein erstes und einziges Jahr in der nicht mehr existierenden Profiliga absolvierte der Londoner bei den Amsterdam Admirals.
Dort entstand auch der Kontakt zu Yoan Schnee, der den bulligen Angreifer nun nach Braunschweig lotste.
„Es ist schön, Michael noch mit im Team zu haben. Er gibt uns mehr Tiefe in der Offense und vor allen Dingen auch in den Special Teams. Ich möchte aber noch einmal klarstellen, dass Jabari Johnson und Prince Baffour weiterhin unsere ersten beiden Runningbacks sind, denn diese Stellung haben sie sich im bisherigen Saisonverlauf vollauf verdient“, erklärt Lions-Cheftrainer Javier Cook.
„Wir erhalten durch Michael einen ausgeglicheneren Kader. Da er zudem das Budget nicht belastet, haben wir nicht lange gezögert, als die Anfrage von ihm kam, für uns spielen zu dürfen“, erläutert Lions-Sportdirektor Dirk Miehe.
Ebenfalls dauerhaft im Team der Lions steht nun in diesem Jahr Jan Lanser. Der 21-Jährige Offensive Lineman kommt aus Köln in die Löwenstadt, wo er bis zum vergangenen Jahr noch für die Cologne Falcons aktiv war. In Braunschweig studiert er nun und wird zukünftig bei den Lions in der Angriffslinie spielen.




Wiesbaden Phantoms News vom 05.07.2008

Phantoms besiegen Montabaur 41:27
Pass-Offensive beider Teams sorgt für viele Punkte

Die Rehabilitation ist gelungen. Trotz einer Gala-Vorstellung von Farmers-Wide Receiver Christian Günther (4 Touchdowns) behielten die Phantoms in einem attraktiven Spiel vor rund 400 Zuschauern im Europaviertel verdient die Oberhand.




Cologne Falcons News vom 04.07.2008

Endlich geht es los
Falconets bestreiten ihr erstes Saisonspiel

Am Samstag, den 5. Juli 2008 ist es endlich soweit. Nachdem das eigentliche erste Spiel in Stuttgart auf den 20. September 2008 verschoben werden musste, geben die Ladies der Falken, die Cologne Falconets am Samstag ihr Debut in der Damen Aufbau Liga.
Gegner und Gastgeber sind die Bochum Miners. Gespielt wird auf dem Sportplatz „Am Schultenhof“, Obere Voedestr. in Herne-Süd an der Stadtgrenze zu Bochum . Die Kickoff Zeit wurde kurzfristig um eine Stunde nach hinten verschoben, da der American Football Verband Nordrhein-Westfalen dort vorher das Try Out für den B-Kader der Junioren Landesauswahl abhält.
Um 16:00 Uhr wird es losgehen und der Kampf um die Punkte startet. „Ein wenig aufgeregt sind wir schon.“, so die Abteilungsleiterin und LB Alexandra Probst vor dem ersten Einsatz. „Aber auf der anderen Seite freuen wir uns ungemein, dass es endlich los geht!“
Genau so geht es dem siebenköpfigen Trainerteam um Head Coach Hans-Peter „Auge“ Weber, der zwar auf zwei Stammspielerinnen wegen Krankheit verzichten muss, aber optimistisch meint: „Nichtsdestotrotz werden die Damen ihr Bestes geben, davon bin felsenfest überzeugt.“
Auch der 1. Vorsitzende der Falcons, Alexander Verbeeck wird dabei sein: "Mit dem Start der Falconets schließt sich die Lücke. In Köln kommt nun niemand mehr an den Cologne Falcons vorbei, wenn es um American Football geht - egal ob Tackle oder Flag, jung oder alt, männlich und nun auch weiblich.
Und das ist auch gut so!"
Viele Falcons habe sich angekündigt, da alle anderen Mannschaften spielfrei sind. Schließlich wollen sie beim „Inaugural Game“ der Falconets dabei sein.
Wir wünschen den Mädels von dieser Stelle alles Gute und viel Erfolg.

Bochum Miners Ladies vs. Cologne Falconets
Sportplatz „Am Schultenhof“
Obere Voedestr (Grenze Bochum/Herne)
Für Navis: Herne
Kick Off 16:00 Uhr

Wegbeschreibung zum Spiel
A 1 bis Kreuz Wupertal-Nord dort auf die
A 43 Richtung Münster bis
Abfahrt Bochum-Gerthe, (im Kreuz Bochum)
Am Ende der Ausfahrt rechts abbiegen,
an der nächsten Ampel links in die Dietrich-Benking-Straße
am Kreisverkehr (Rewe) die 2. Ausfahrt in die Hiltroper Straße,
die nächste Straße rechts in die Bergener Straße,
dann immer gerade aus,
am Ende kommt ein kleiner Kreisverkehr, dort rechts heraus in die Vödestraße,
die nächste (kleine) Straße links in die Obere Vödestraße,
von dort aus geht links ein Kiesweg hoch zum Sportplatz Schultenhof.




Braunschweig Lions Newsletter vom 04.07.2008

Olaf Fischer und die Lions gehen getrennte Wege
Von: René Stammer
Eine weitere Personalentscheidung ist im Lager der Braunschweig Lions kurz nach dem Beginn der Rückrunde in der German Football League gefallen. Mit sofortiger Wirkung gehört Olaf Fischer nicht mehr zum Kader des amtierenden Deutschen Meisters.
Die Gründe für die überraschende Trennung sind nicht im sportlichen Leistungsvermögen des Berliners zu suchen, sondern liegen eher außerhalb des Spielfeldes.
„Wir haben diese Entscheidung von Olaf so zu akzeptieren. Leider war es nicht möglich, einen gemeinsamen Weg mit ihm für die Zukunft zu finden. Sportlich ist das sicher sehr schade für uns. Doch wir mussten nach den Entwicklungen der vergangenen Wochen und unseren Erfahrungen mit Olaf irgendwann einmal reagieren.
Auch wenn wir es im Amateurfootball nicht mit bezahlten Profisportlern zu tun haben, müssen die Lions von jedem Spieler Dinge wie Disziplin, Verlässlichkeit und totale Einsatzbereitschaft für das eigene Team einfordern können. Schließlich hatten wir uns in der Off-Season ja auf eine Zusammenarbeit für die komplette Saison 2008 verständigt.“, erklärt Lions-Sportdirektor Dirk Miehe. „Doch leider hat Olaf seine sportlichen Prioritäten schon früh in der laufenden Saison geändert und war somit wochenlang nicht mehr für uns verfügbar.“
Weder die Coaches, noch das Management waren angemessen darüber informiert worden, wann und ob der Spieler tatsächlich ins Team zurückkehrt.
Für die Verantwortlichen der Lions war es dann schließlich nicht mehr akzeptabel, dass nach der ursprünglich verabredeten Abwesenheit die Rückkehr sich immer weiter hinauszögerte und weder der Headcoach, die Assistenz-Trainer noch der Sportdirektor selbst über die weitere Terminplanung ins Bild gesetzt wurden. Zugesagte Termine wurden dann leider doch nicht eingehalten.
„Dass Olaf andere Dinge dem Football vorzieht, ist sein gutes Recht und wir akzeptieren das“, so noch einmal Dirk Miehe. „Wir haben ihm die Wahl gelassen, ob er unter gewissen Voraussetzungen weiterhin für uns spielen möchte und er war in Braunschweig stets willkommen. Jedoch war auch in den vergangenen Tagen nach wiederholten Anläufen seitens des Managements keine eindeutige Stellungnahme von Olaf Fischer zu seiner Zukunft in Braunschweig zu bekommen. Daher müssen wir nun den weiteren Saisonverlauf ohne ihn planen. Die Spieler, die sich ständig im Training und auf dem Platz voll engagieren, sollen nun in Ruhe arbeiten können. Denn gerade Receiver wie Christian Bollmann, Oliver Krahn und Simon Haubold haben sich in den letzten Partien in den Vordergrund gespielt und für weitere Aufgaben empfohlen“, so Dirk Miehe weiter.
Diesen harten Einschnitt in seinen Personalbestand hat auch Lions-Headcoach Javier Cook zur Kenntnis genommen. „Dass uns ein Olaf Fischer in Bestform und mit regelmäßiger Trainingsteilnahme enorm hätte helfen könnte, wissen wir alle. Leider war das aber in dieser Saison noch nicht der Fall“, erklärt der Braunschweiger Cheftrainer.
Der Wide Receiver aus Berlin war seit der Saison 2006 in der Löwenstadt aktiv. In dieser Zeit gewann die Nummer 87 der Lions zwei Meistertitel mit den Löwen und fing insgesamt 69 Pässe für 1.204 Yards Raumgewinn und zwölf Touchdowns für die Niedersachsen.




Swarco Raiders News vom 04.07.2008

Swarco Raiders im Champions League Finale am Tivoli
Wenn diesen Samstag um 20 Uhr im Innsbrucker Tivoli das wichtigste und größte Spiel in der Club-Historie angepfiffen wird, wird ein lang ersehnter Traum wahr: einmal im Champions League Endspiel stehen, als erste Tiroler Sportmannschaft überhaupt. Noch dazu im Fußball EURO Tivoli Stadion und dann gegen den Erzrivalen und regierenden, vierfachen Eurobowl Sieger Raiffeisen Vikings.
Die Swarco Eurobowl XXII hat es wahrlich in sich. Mit den Raiffeisen Vikings steht das dominante Football Team dieser Dekade als mächtiger Final-Gegner gegenüber. In dieser Saison gab es bereits zwei Begegnungen, jedes Team konnte einmal gewinnen. Mit den US Superstars Joshia Cravallo und Clinton Graham haben sie Spielmacher in ihren Reihen, die bei jeder Ballberührung Big Plays machen können. Der Sportliche Leiter der Vikings, Felix Hoppel, ist sich der Stärken seines Teams bewusst: "Wir haben sicher den Vorteil, dass wir uns jetzt drei Wochen minutiös auf diese Partie vorbereiten können. Zudem haben wir jede Menge Spieler, die schon mehrmals in einem Eurobowl Final Endspiel gestanden sind."

Im Team Hotel Hilton Innsbruck untergebracht
Um nichts dem Zufall zu überlassen, residieren die Vikings im Team Hotel Hilton Innsbruck und reisen schon am Freitag an. Sie werden auch noch die Nacht der Eurobowl im Hilton bleiben und sind bei der legendären Post-Game Party am Baggersee eingeladen. Anlässlich der Pressekonferenz auf der Seegrube nahmen die Vikings die Gelegenheit gleich war und testeten erfolgreich die Bettenqualität im Hilton sowie die Nehmer-Qualitäten des Hilton Direktor Hans Wurzer.

Swarco Raiders wollen ihr bestes Spiel zeigen
Headcoach Geoff Buffum und sein Coaching Staff sind vorbereitet auf das Spiel der Spiele: "Wir freuen uns sehr, im Eurobowl Finale spielen zu dürfen, es war ein lang gehegtes Ziel von uns. Mit diesem Spiel bekommen wir die Gelegenheit ein weiteres Spiel zu bestreiten, um eine Saison positiv zu beenden, die heuer unglaublich erfolgreich war. Bei unserem Bundesliga Halbfinal-Sieg gegen die Vikings haben wir gezeigt, dass wir einen guten Offensiv-Gameplan gefunden haben, aber wir haben für das Finale natürlich auch ein paar Überraschungen. In der Defense müssen wir den Verlust von Safety Will Galusha kompensieren, einige junge Spieler werden ihr Können unter Beweis stellen müssen. Über allem müssen wir in der Defense gut tackeln. Denn in den Spielen, die wir verloren haben, war unser Tackling nicht gut genug."
Liga Offense MVP Florian Grein sieht Vor- und Nachteile für die Swarco Raiders im Finale: "Wir sind heuer ein sehr komplettes Team, gerade in der Offense auf jeder Position sehr gut besetzt. Den Nachteil, den wir eindeutig haben, ist dass wir nur eine Woche nach der Austrian Bowl Zeit hatten, um uns zu erholen und gleichzeitig auf die Vikings vorzubereiten."

Der Sieger bekommt die Swarovski Eurobowl Kristall-Trophäe
Bei der Pressekonferenz auf der Seegrube wurde sie enthüllt und vorgestellt: die einmalige, gewichtige und wertvolle Kristall-Trophäe, die von der Firma Swarovski gesponsert wurde. Es ist ein Unikat, ist der Vince Lombardi Trophäe nachempfunden und wandert in die Hände des Eurobowl Siegers.

Neuer Zuschauer Rekord möglich
Die Ticket Anfrage für dieses Spiel ist so groß wie noch nie. Nachdem letztes Jahr beim Eurobowl Halbfinale gegen Marburg die Osttribüne voll war, ist man darauf vorbereitet und würde im Falle einer ausverkauften Osttribüne die Nordtribüne öffnen. Die Zuschauer erwartet auf jeden Fall ein spektakuläres Rahmenprogramm:
+ Spielball wird durch den 1. Tiroler Fallschirmspringer-Club eingeflogen
+ Bundeshymne gesungen von Rettenbacher Sängerrunde
+ Ehrenkickoff durch Swarco Eigentümer Manfred Swarovski
+ Fanbemalung beim Eingang
+ TT-1000 Euro-Kick
+ IKB verlost drei Tivoli & Baggersee Saisonkarten
+ Riesen-Pyroshow
+ Cheerleaderauftritte
+ DJ Horst & Moderator Christian Brugger
+ Große Post-Game Party am Baggersee mit den Raiders & Vikings Spielern

Weltweite Übertragung via Live-Stream
Wie bei jedem unserer Spiele bieten wir als einziges Football Team Österreichs eine Live-Übertragung unseres Spiels mittels Live-Stream auf www.raiders.at unter live.raiders.at dank unseres Kooperationspartner Connexion an.

SWARCO EUROBOWL XXII
Swarco Raiders Tirol vs. Raiffeisen Vikings Vienna

Sa 05.07.2008 - 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)
Tivoli Stadion (Stadionstrasse 10a, 6020 Innsbruck)