News und Pressemitteilungen

Braunschweig Lions Newsletter vom 15.09.2008

Fanbusse zum Finale
Von: René Stammer
Nach dem Halbfinalsieg in Marburg bieten die Braunschweig Lions ihren Fans nun Sonderbusse für die Fahrt zum Endspiel in der Frankfurter Commerzbank Arena an. Aktuell sind zwei Fanbusse geplant, die 88 Anhängern der Löwenstädter die Möglichkeit geben, die Reise zum Football-Spiel des Jahres anzutreten.
Der Preis pro Fahrgast beträgt 25,- Euro und die Busse fahren am 27. September um 7 Uhr vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Braunschweiger Hauptbahnhof ab. Die Rückfahrt erfolgt direkt nach dem Finale in der Mainmetropole am gleichen Abend.
Alle interessierten Fans, die in diesen Sonderbussen die Reise nach Frankfurt mit antreten möchten, werden gebeten, sich durch die Zahlung des Fahrpreises verbindlich für diese Reise anzumelden. Vorreservierungen werden keine aufgenommen, allerdings werden telefonische Auskünfte gern unter der Braunschweiger Rufnummer 0531-70210210 gegeben.
Der Fahrpreis kann ab Dienstag (16. September) ab 11 Uhr nur und ausschließlich in der Geschäftsstelle der Braunschweig Lions an der Roten Wiese 9 entrichtet werden. Kontoeinzahlungen sind aufgrund der zeitlichen Enge leider nicht mehr möglich. Auch am Spieltag selbst werden vor dem Antritt der Reise keine Zahlungen mehr entgegengenommen.
„Wir wissen, dass das für einige Fans etwas umständlich sein könnte, aber aufgrund der Kürze der Zeit haben wir keine andere Möglichkeit, diese Sonderfahrten umzusetzen. Wir bitten da um Verständnis bei allen Fans. Hoffen aber dennoch, den interessierten Fans damit auch eine große Hilfe zu sein“, so Lions-Geschäftsführer Mirko Schulz.
Eintrittskarten für das große Endspiel sind bereits an allen bekannten Vorverkaufsstellen, die mit dem CTS/eventim Ticket-System arbeiten (z. B. Braunschweiger Konzertkasse) erhältlich. Alternativ sind diese auch über das Internet unter www.eventim.de oder der entsprechenden Ticket-Hotline unter der Rufnummer 01805-570000 erhältlich.
Wer es nicht bis nach Frankfurt schafft, hat am 27. September auch die Möglichkeit, das Finale live im Deutschen Sportfernsehen (DSF) zu verfolgen. Ab 15 Uhr beginnt auch dort bundesweit die Live-Übertragung.




Braunschweig Lions Newsletter vom 15.09.2008

Neun Löwen für Deutschland
Von: René Stammer
Vor wenigen Tagen hat der American Football Verband Deutschland (AFVD) den 75 Mann Kader für Freundschaftsspiel gegen Schweden nominiert. Und dabei werden aktuell neun Spieler der Braunschweig Lions das Team aus der Löwenstadt vertreten.
Neben den Offense-Akteuren Dennis Zimmermann, Jörg Heckenbach und Ludger Uckermann sind es in der Defense Andre Krüger, Dennis Engelbrecht, Patrick Finke, Christian von Einem und Stefan Köhler. Komplettiert wird die Löwen-Crew für das Team Germany von Kicker Steffen Dölger.
Die Trainer der Deutschen Nationalmannschaft haben den aktuellen Kader der Nationalmannschaft nominiert. 45 der genannten Spieler dürfen sich dann Anfang Oktober über die Nominierung zur Maßnahme freuen, die vom 15. bis zum 18. Oktober in der Sportschule Frankfurt stattfinden und die Spieler der diversen Vereine für das Freundschaftsspiel gegen die schwedische Nationalmannschaft vorbereiten soll. Das Länderspiel wird in Stuttgart am 18. Oktober stattfinden, der Kick-Off ist für 18 Uhr geplant.
Die Trainer der Nationalmannschaft haben versucht, einen ausgeglichenen Kader aus Veteranen und Neulingen zu bauen.
„Wir haben uns viele Spiele in der GFL, aber auch in der 2. Bundesliga, angeschaut und haben einige junge Spieler in den Kader aufgenommen“, so Martin Tschurer und Walter Rohlfing unisono.
Nun soll noch der German Bowl abgewartet werden, bis die endgültige Entscheidung für den Kader in Stuttgart gefällt wird.
Spitzenreiter bei den Nominierungen sind die Stuttgart Scorpions mit 10 Spielern, dicht gefolgt von den Lions und den Marburg Mercenaries mit jeweils 9 Nominierungen. Die GFL-Teams aus Berlin, Köln (je 6), Kiel, Hamburg (je 5), München (4), Weinheim, Schwäbisch Hall (je 3) und Dresden (1) entsenden ebenfalls Spieler. Insgesamt acht Spieler kommen aus Vereinen der 2. Liga.




AFVD Newsletter vom 14.09.2008
Ergebnisse vom Wochenende

GERMAN FOOTBALL LEAGUE


Halbfinale
Kiel Baltic Hurricanes vs Berlin Adler              17:12  (10:0/7:0/0:6/0:6)
Marburg Mercenaries vs Braunschweig Lions   21:49  (0:14/7:0/7:7/7:28)

Im German Bowl treffen somit aufeinander:
Braunschweig Lions vs Kiel Baltic Hurricanes



DAMENBUNDESLIGA
Halbfinale
Hamburg Amazons vs Berlin Kobra Ladies          7:13  (0:0/0:7/0:6/7:0)
Nürnberg Hurricanes vs Mülheim Shamrocks      19:7  (0:0/12:0/7:0/0:7)

Im Ladies Bowl am kommenden Wochenende treffen somit die Berlin Kobra Ladies auf die Nürnberg Hurricanes.




Mönchengladbach Mavericks News vom 13.09.2008

Mavericks mit 56:0 Kantersieg gegen Falcons
Am Ende traute man sich gar nicht mehr auf das Scoreboard zu schauen. Mit 56:0 schickten die Gladbacher Footballer die Falcons zurück in die Domstadt. Wer vor dem Spiel geglaubt hatte, die Mavericks würden nach der Hinspielniederlage einen klaren Sieg nach Hause fahren, wäre wahrscheinlich ausgelacht worden. Gleich der Kick Off -Return zu Anfang des Spiels brachte mit einem 90 yard - Lauf von Runningback Jerad Stevens das 7:0 (PAT T. Gerresheim. Stevens war es auch der mit einem schnellen Lauf das 13:0 markierte. Köln kam überhaupt nicht zur Ruhe, mußte gelich wieder den Ball abgeben und fing sich prompt per Paß das 19:0 durch Widereceiver André Bücker. Die Falcons wurden anschließend in ihrer eigenen Endzone mit einem Saftey zum 21:0 durch Linebacker Martin Rollmann gestoppt. Im 2. Quarter varierten die Mavericks weiter. Obwohl Köln immer wieder mit sehenswerten Angriffen arbeitete, kamen die Domstädter nicht annähernd gefährlich vor die Endzone der Stiere. Selbige hingegen schafften per Paß durch WR André Bücker das 28:0 (PAT T. Gerresheim). Vor der Halbzeit war es dann Runningback Tim Maaßen der in die Endzone der Kölner zum 35:0 (PAT T. Gerresheim) eindrang. In 3. Quarter fingen sich die Falcons. Nun bestimmte ihre Offense das Spiel. Sie kontrollierten den Ball un kamen mühevoll nach vorne. Nur in die Endzone sollte es nicht reichen. Stattdessen wurde ein Punt der Domstädter abgefangen und Safety Cedric Bishop rannte mit dem Ei zum 41:0 (PAT T. Gerreshem) in die Kölner Endzone. Nun war der Widerstand der Falcons gebrochen. Im 4. Quarter scorten noch RB Jerad Stevens und Geburtstagskind Tight End Tim Krämer zum Endstand von 56:0 (PATs T. Gerresheim. "Wir wollten unserem Publikum zeigen, zu welcher Leistung das Team in der Lage ist und das haben die Jungs heute auch umgesetzt", zeigte sich Sportdirektor Maroan Wahab hocherfreut. Defense Coach Frank Wenke ergänzt: " Wir haben heute wieder zu Null gespielt und das ist eine sehr gute Leistung gegen eigentlich starke Kölner." Wenke muss es wissen, konnte er doch den ersten Sieg gegen ein Kölner Team festhalten. Am kommenden Samstag kommt es dann erneut zu einem Lokalderby. Mit den Aachen Vampires kommt wieder ein gutes Team in den Hockeypark. Diese besiegten heute Abend die Düsseldorf Bulldozer mit 42:0.
(RK)




AFVD Newsletter vom 13.09.2008
Mike Wilson besucht German Bowl XXX
Vierfacher Super Bowl Gewinner kommt nach Frankfurt


Mike Wilson, Wide Receiver der San Francisco 49ers und mit seinem Team Gewinner der Super Bowls 1982, 1985, 1989 und 1990 wird Ehrengast des German Bowl XXX und der German Bowl XXX Coaches Clinic.
Mike Wilson ist einer der nur fünf Spieler, die die ersten vier Super Bowl Ringe der 49ers gewannen, gemeinsam mit Eric Wright, Joe Montana, Keena Turner und Ronnie Lott.
1991 beendete er seine Kariere als Spieler und begann eine Karriere als Trainer. Bill Walsh, der ihn in der Zeit bei den 49ers gecoacht hat, holte ihn als Assistant Coach zur Stanford Universität in Palo Alto. Später betreute er in der NFL bei den Oakland Raiders und Arizona Cardinals jeweils für zwei Jahre die Wide Receiver. 1997 folgte ein Engagement bei der University of Southern California (USC) ebenfalls als Receiver Coach. 2001 beendete er dann vorerst seine aktive Laufbahn als Trainer.
Das hinderte ihn nicht, dann doch bei „seiner“ Carson High School weiterzuarbeiten und die letzten drei Jahre auch wieder mit den Arizona Cardinals als Wide Receiver Coach zu arbeiten und dabei mit Anquan Bolden und Larry Fitzgerald eines der produktivsten Receivers Duos der NFL zu betreuen.
Den Kontakt mit Mike Wilson stellte AFVD Präsident Robert Huber höchstpersönlich her. "Ich freue mich, dass Mike nach Deutschland kommt. Als ich ihn fragte, ob er Zeit und Lust hat, hat er sofort ja gesagt. Er ist ganz wild darauf, American Football made in Germany persönlich kennenzulernen. Und vielleicht gefällt es ihm bei uns dieses Jahr so gut, dass er nächstes Jahr Joe Montana mitbringt.", freut sich AFVD Präsident Robert Huber mit einem Augenzwinkern.




Braunschweig Lions Newsletter vom 13.09.2008

Live-Radio aus Marburg
Von: René Stammer
Das Play-Off-Halbfinale in der aktuellen GFL-Saison wartet am morgigen Sonntag (14. September) auf die Braunschweig Lions auf, wenn sich die Löwenstädter bei den Marburg Merecenaries vorstellen. Wenn Sie als Fan allerdings nicht live vor Ort dabei sein können, ist das überhaupt kein Problem. Denn dann hält die Multimedia-Agentur Link Innovation alle Daheimgebliebenen wieder auf dem Laufenden.
Das Braunschweig Lions Live-Radio bringt die Zuhörer ca. 15 Minuten vor dem Kick-Off um 15 Uhr im Stadion „Am Köppel“ in Stimmung. Die Moderatoren begleiten die Anhänger zu Hause durch die beiden Halbzeiten und werten anschließend noch ca. 15 Minuten das Spiel aus, mit dem die Niedersachsen ihre zwölfte German Bowl-Teilnahme in Folge sichern wollen. Die Übertragungen werden nur am Spieltag während des Spiels gesendet!
Für diejenigen, die es kurz und knackig mögen, gibt es zudem auch den Ergebnis-Ticker. Der hält einen während des Spiels mit einem Blick auf aktuellem Spielstand. Und dort kann man auch anschließend noch das Ergebnis abrufen – bis zum nächsten Kick-Off.
Wo geht’s lang? Da geht’s lang!




Berlin Adler News vom 13.09.2008

Showdown an der Ostsee
Von: Tim Friedrich
Die Footballer der Berlin Adler reisen heute nach Kiel zu den Baltic Hurricanes und treten im Halbfinale der Playoffs um den Einzug in den German Bowl an.
Das Spiel wird in ganz Football-Deutschland mit großer Spannung erwartet. Die Baltic Hurricanes, die in diesem Jahr den Nordmeistertitel erringen konnten, haben für die Playoffs ihr Kader nochmal aufgefüllt. Nach der Knieverletzung von RB Sascha Gerassimov, werden die Adler im Holsteinstadion mit Luon Spearman Bekanntschaft machen. Zuvor war der US-RB bei den Cologne Falcons aktiv, kehrte dem Team aber wegen Unstimmigkeiten den Rücken.
Die Kieler rechnen eigentlich fest mit einer Endspielteilnahme. Doch vorher muss das Team aus der Hauptstadt bezwungen werden. Das die Berliner ihre eigene Strategie für das Match haben ist klar. "Wir müssen uns nicht verstecken. Wir haben diese Saison schon einmal in Kiel gewonnen und sind fest davon überzeugt, dass es auch heute klappen kann." meint Adler Defensive End Florian Emslander.
"Es wird wie ein Schachspiel sein. Jeder wird versuchen, dem anderen seine Strategie aufzudrücken. Jeder kennt die Stärken und Schwächen des Gegners. Von der Papierform sind die Kieler trotzdem leicht favorisiert. Sie spielen zum einen vor heimischer Kulisse, zum anderen besiegten sie locker nicht nur Weinheim im Viertelfinale, sondern demontierten sie auch den amtierenden Meister Braunschweig im letzten regulären Saisonspiel. "Kiel hat die Favoritenbürde. Das ist uns ganz recht so. Nicht wir müssen etwas beweisen, sondern Kiel. So wie sie vor und während der Saison sich verstärkt haben, wäre alles andere als der Meisterschaftsgewinn eine Enttäuschung. Und wir sind gerne bereit, die Bürde für diese Enttäuschung auf uns zu nehmen." fügt Adler Head Coach Dogan Özdincer vor dem Spiel hinzu.
Das Spiel wird LIVE im Web übertragen. Hier gehts zum Link: http://radio-los.de/




Braunschweig Lions Newsletter vom 12.09.2008

Der nächste Gegner: Marburg Mercenaries
Von: René Stammer
Am kommenden Sonntag (14. September) sind die Braunschweig Lions zu Gast bei den Marburg Mercenaries. Alles, was man über dieses Halbfinalduell in Hessen wissen muss, findet man jetzt hier.

Team-Check
Gegründet: 1991
Teamfarben: blau/weiß/rot
Stadion: Stadion „Am Köppel“
Headcoach: Sebastian Tuch
Erfolge: GFL-Aufstieg 2002, Endspiel-Teilnahme 2006
GFL seit: 2002
Ewige GFL-Bilanz: 43 S, 22 N, 3 U
Ewige Play-Off-Bilanz: 6 S, 4 N
Internet: www.mercenaries.de

Players to watch
QB Joachim Ullrich, RB Sean Cooper, WR Filip Pawelka, K, Stephan Bauer, DL Todd Eagle, TE Bastian Nau, WR Marcel Duft, OL Andre Mathes, DB Sean Averhoff, DB Michael Malvesti

Die Mercenaries spielen im Stadion „Am Köppel“ in Marburg-Cappel

- B3 Richtung Marburg
- Ausfahrt Marburg Süd in Richtung Cappel abfahren
- nächste große Kreuzung gerade aus (Richtung Landratsamt, Polizei)
- am Landratsamt vorbei
- nächste Ampel rechts in die Straße „Am Köppel”
- nach ca. 500 Metern ist das Stadion auf der rechten Seite




Kiel Baltic Hurricanes News vom 12.09.2008

Lenny Greene kehrt vorzeitig ins Team zurück
von: Jan Weber
Glück im Unglück für die Canes und ihren Defense Back Lenny Greene. Dieser wurde im Spiel gegen die Braunschweig Lions vom Platz gestellt und vom Verband mit einer Sperre von zwei Pflichtspielen belegt. Dies bedeutete, dass er sowohl für das Viertel-, als auch für das Halbfinale gesperrt gewesen wäre. Kurz nach Bekanntgabe der Sperre legte das Management jedoch Einspruch beim Verband ein.
„Wir haben die Szene intern diskutiert und sind zu einer abweichenden Bewertung des Geschehens gekommen. Dies haben wir dem Verband ausführlich und fristgerecht mitgeteilt. Der zuständigen Stelle oblag es nun zu prüfen, ob unser Einspruch gerechtfertigt war und die Sperre reduziert wird“, so Canes Sportdirektor Jan Weber.
Nach einigen Tagen des Wartens traf nun die sehnlich erwartete Nachricht ein. Dem Einspruch stattgegeben und die Sperre für Lenny Greene wurde auf ein Spiel verkürzt. „Wir sind natürlich über diese Nachricht erleichtert“, zeigte sich Head Coach Kent Anderson erfreut, Lenny ist für uns ein wichtiger Spieler und seine Rückkehr stärkt unser Defense Backfield.“
Mit dem komplettierten Backfield kann es nun am Samstag also mit vereinten Kräften gegen die Berlin Adler um den Einzug in den German Bowl gehen.




Braunschweig Lions Newsletter vom 11.09.2008

Stimme der Lions verstummt
Von: René Stammer
Der letzte Spielzug der aktuellen Saison ist noch gar nicht gespielt, da müssen die Braunschweig Lions schon einen ersten schwer wiegenden Verlust hinnehmen. Denn Stadionsprecher Stefan Bubenheim erklärte nach dem Viertelfinalspiel gegen die Munich Cowboys seinen vorübergehenden Abschied als die "Stimme der Lions".
Nach 20 Spielzeiten am Mikrofon gibt der nahe Hamburg lebende Apotheker den Stab an seinen Nachfolger weiter.
Ob man den sympathischen Lions-Fan der ersten Stunde niemals wieder hören wird im Eintracht-Stadion, ließ der zweifache Familienvater im Anschluss an seinen Abschied aber noch offen.
„Momentan ist das für mich aus privaten und beruflichen Gründen die beste Entscheidung. Das hat nichts mit den Lions zu tun, sondern die Gründe liegen einfach bei mir. Aber wer weiß, wenn meine beiden Söhne ihren Wehrdienst in der Bundeswehr ableisten, dann habe ich vielleicht auch wieder Zeit, als Stadionsprecher in Aktion zu treten bei den Löwen“, erklärt Stefan Bubenheim augenzwinkernd.
Seit 1989 hat Stefan Bubenheim als Stadionsprecher die Heimspiele der Braunschweig Lions betreut. Zuerst noch an der „Roten Wiese“, ab 1994 im Eintracht-Stadion. Er war dabei ein elementarer Bestandteil des Gamedays, denn nicht zuletzt er sorgte mit seinen Erklärungen und Anfeuerungen für die hervorragende Stimmung in der Lions-Heimspielstätte.
Neben den Lions-Partien war er auch Stadionsprecher bei zehn German Bowl-Endspielen zwischen 1995 und 2006.
Die Braunschweig Lions und alle Fans werden die „Stimme der Lions“ auf jeden Fall enorm vermissen, und wünschen Stefan Bubenheim für seine Zukunft alles Gute.
Als Nachfolger ist derzeit Lions-Pressesprecher Rene Stammer vorgesehen, der in der aktuellen Saison erstmals als Sideline-Reporter im Einsatz war.




Marburg Mercenaries News vom 11.09.2008

Das Finale ruft
(atb.) Spätestens als Ende des dritten Viertels die Zeichen auf Sieg standen, ging der Blick der Marburger Verantwortlichen bereits nach vorne, hin zum anstehenden Halbfinalspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Braunschweig. Der 32:21 Sieg über die Dresden Monarchs, bescherte den Mercenaries neben einem weiteren Heimspiel „Am Köppel“ in Cappel aufgrund des erwarteten großen Zuschauerandranges auch jede Menge Arbeit. „Natürlich ist die Situation mit dem Ausweichplatz für ein Halbfinale alles andere als befriedigend“, so Präsident Carsten Dalkowski am Rande des Viertelfinales, „wir müssen aber das Beste daraus machen und hoffen, dass es uns mit Hilfe der einheimischen Fans gelingt, eine ganz eigene Atmosphäre auf der Baustelle zu kreieren, die uns letztendlich in den German Bowl trägt.“
Auf dem Weg dorthin gilt es jedoch zunächst den Favoriten aus Braunschweig zu besiegen, eine Mannschaft, die in diesem Jahr die Nordstaffel der GFL nicht wie gewohnt dominierte, indes trotzdem zu den Favoriten auf den Titel zählt. So lässt sich dann auch Offensive Coordinator Patrick Hansen von der Statistik aus der regulären Saison nicht wirklich beeindrucken: „Wie jedes Jahr muss man die Lions zum engsten Favoritenkreis zählen. Sie haben zahlreiche Spieler in ihren Reihen, die Partien alleine entscheiden können und zeigen vor allem jedes Jahr aus Neue, dass sie dem nervlichen Druck der Play Offs gewachsen sind.“, so der Trainer in seiner ersten Saison bei den Hessen, der sich nichtsdestotrotz Siegchance ausrechnet. „Der Spruch klingt zwar abgedroschen, aber wie sooft wird die Tagesform und die richtige Einstellung entscheidend sein. Wenn wir das Engagement, welches wir über große Phasen der Saison an den Tag gelegt haben wieder abrufen können, kann auch der Einzug in den German Bowl gelingen.“
Bei den Löwen aus Niedersachsen muss man am Sonntag lediglich auf die Langzeitverletzten Ryan Davis, Sven Becker und Uli Gravogl verzichten. Ansonsten kann Head Coach Javier Cook, vielen noch aus seiner Zeit bei den Dresden Monarchs bekannt, auf einen kompletten Kader geballter Erfahrung zurückgreifen. Wide Receiver Jörg Heckenbach hat wiederholt seine Klasse unter Beweis gestellt, Quarterback Dennis Zimmermann spielt eine solide Saison und vor dem Wechselfrist am 30.06.2008 gelang noch ein weiterer „Coup“, als der Engländer Michael Andrew verpflichtet werden konnte. Letztgenannter stand bereits im Kader der Amsterdam Admirals in der NFLE und konnte bereits für viel Aufsehen in der GFL sorgen. Zusammen mit Jabari Johnson bildet er eines der besten „Runningback Tandems“ der Liga. Auf der anderen Seite des Balles besticht auch nach dem Karriereende von Gunnar Winkler noch immer die Defensive Line mit überragender Physis. Tackle Dennis Engelbrecht ist auf seiner Position nahezu unerreicht und auch Patrick Finke und Christian von Einem sind in der Lage dem gegnerischen Spielmacher heftige Kopfschmerzen zu bereiten. In der Passverteidigung sticht DeMario Williams heraus, der ebenfalls bereits in der NFLE aktiv war. In den Special Teams hat man mit Steffen Dölger einen der konstantesten Kicker der letzten Jahren in seinen Reihen.
Bei den Mercenaries herrschte zu Wochenbeginn große Erleichterung darüber, dass sich die Verletzung von „Wirbelwind“ Sean Cooper als nicht schwerwiegend herausstellte. Der Texaner, welcher das Spiel gegen Dresden nach dem ersten Viertel beenden musste, wird am Sonntag auflaufen und freut sich bereits auf die Aufgabe. „Wir wollen nach Frankfurt zum German Bowl und dafür werde ich alles auf dem Platz lassen“, so Cooper, der sich auch über den beherzten Auftritt seines „Back Ups“ Johann Gerner im Viertelfinale freute. Das Lazarett in der Defense hat sich etwas gelichtet. Es ist davon auszugehen, dass am Sonntag die beiden Linebacker Daniel Garcia und Franco Ingravalle wieder zur Verfügung stehen. Auch mit dem ein oder anderen Überraschungsgast wird noch geliebäugelt. Safety Michael Malvesti freut sich vor allem auf das Aufeinandertreffen mit den Receivern der Lions. „Braunschweig hat große, physische Receiver. Es wird spannend sein, wie wir uns gegen sie schlagen“, so der Mann aus Massachussetts, der sich extra für die Play Offs selbst einen gewöhnungsbedürftigen „Mohawk“ verpasste.
Der Tisch ist auf jeden Fall gedeckt für ein spannendes umkämpftes Spiel. Die Marburger wünschen sich nichts mehr, als dass man auch nach dem Schlusspfiff „Am Köppel“ noch immer zwei Serien fortführen kann. Noch nie hat nämlich ein amtierender Deutscher Meister in Marburg ein Play Off Spiel gewonnen und auch „Am Köppel“ haben die Mercenasries noch nie eine Begegnung verloren.
Kick Off des Halbfinales um die Deutsche Meisterschaft ist am Sonntag den 14.09.2008 um 15.00 Uhr im Stadion „Am Köppel“ in Marburg-Cappel.




Kiel Baltic Hurricanes News vom 11.09.2008

Alle guten Dinge sind drei - Canes hoffen auf ersten Sieg gegen Berlin im Halbfinale
von: Jan Weber
Ein denkwürdiges Spiel wartet am kommenden Samstag auf die Besucher des Kieler Holstein-Stadions. Im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft im American Football treffen die Kiel Baltic Hurricanes auf die Berlin Adler.
Der Nordmeister der GFL trifft auf den Dritten der Nordgruppe. Somit ist die Favoritenrolle eigentlich deutlich zugeordnet. Nun treffen jedoch diese beiden Teams bereits zum dritten Mal in diesem Jahr aufeinander und die ersten beiden Partien dürften den Canes nicht besonders gut in Erinnerung geblieben sein. Im Hinspiel in Kiel gab es für die Norddeutschen eine knappe 7:9 Niederlage, im Rückspiel trennte man sich Unentschieden 7:7. Bereits diese Ergebnisse verdeutlichen, dass hier zwei der besten Defense-Reihen der Liga aufeinandertreffen werden. Die Berliner Defense ließ in dieser Saison durchschnittlich 8,8 Punkte pro Spiel zu und rangiert damit auf dem ersten Platz. Die Canes liegen an zweiter Stelle mit 13,9 Punkten pro Spiel. In der Offense ergibt sich ein größerer Unterschied. Die Canes liegen mit durchschnittlich 26,2 Punkten auf dem dritten Platz, während die Adler mit 11,5 Punkten auf dem vorletzten Platz rangieren.
Wie jedoch die beiden bisherigen Spiele gezeigt haben, sind Statistiken von geringer Bedeutung, wenn diese Teams aufeinander treffen. Entscheidend dürfte werden, ob es der Kieler Offense gelingt, ausreichend Punkte gegen das Berliner Defense-Bollwerk zu erzielen. Da die Berliner selbst im Laufe der Saison ihre meisten Punkte im vierten Quarter erzielt haben, dürfte es für die Canes darauf ankommen, frühzeitig eine Entscheidung zu suchen.
Im Viertelfinale setzten sich die Berlin Adler mit 9:6 bei den Stuttgart Scorpions durch, wobei sie ein Fumble des Stuttgarter Quarterbacks Sekunden vor dem Spielende vor einer möglichen Niederlage rettete. Die Canes setzten sich im Viertelfinale mit 47:21 gegen die Weinheim Longhorns durch. Berlin muss in den Playoffs auf seinen besten Passempfänger Marquis Belton verzichten, der aus familiären Gründen bereits die Heimreise antreten musste. Bei den Canes steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Running Back Sascha Gerasimov, dem auch gegen Weinheim das Verletzungspech dieser Saison treu blieb.
Im Coaching Staff des Berliner Head Coaches Dogan Özdincer stehen mit Offense Coordinator Clifford Madison und Wide Receiver Coach Wanja Müller zwei ehemalige Canes-Spieler.
Das Spiel im Kieler Holstein-Stadion beginnt um 19 Uhr. Die Tailgate-Party auf dem Vorplatz beginnt um 17 Uhr. Karten sind an der Tageskasse oder über die Website der Baltic Hurricanes zu beziehen.




Raiffeisen Vikings News vom 11.09.2008

Kampfmannschaft! Pre Season Meeting!

W Pre Season Team Meeting
W Do, 25.9.2008
W 19:00 Uhr
W Coaches Office, Ravelinstraße, 1110 Wien

Während der Nachwuchs der Raiffeisen Vikings schon mitten in der Meisterschaft "steckt", geht es für die Kampfmannschaft demnächst in die Pre Season.
Der Sommer geht vorbei, die Mannen hatten Zeit, sich auszuruhen, jedoch steht nun die Vorbereitung für die Saison 2009 an. Und in dieser haben sich die Vikings hehre Ziele gesteckt.
Um all diese Punkte abermals mit der Kampfmannschaft zu besprechen, den neuen Coaching Staff vorzustellen, die Trainings einzuteilen, etc....wird am Donnerstag, dem 25.9.2008, ein Pre Season Team Meeting stattfinden.




AFVD Newsletter vom 10.09.2008
Vorschau auf kommende Spiele

GFL - GERMAN FOOTBALL LEAGUE


Halbfinale
13.09.
14.09.
Kiel Baltic Hurricanes vs Berlin Adler
Marburg Mercenaries vs Braunschweig Lions
19:00
15:00

Nächstes Spiel:

Weitere Infos unter www.germanbowl.de


GFL2 - 2.BUNDESLIGA
Nächste Woche:
Relegation zur GFL - Rückspiel
Nord
Süd
20.09.

Essen Assindia Cardinals vs Cologne Falcons
Plattling Black Hawks vs Darmstadt Diamonds
15:00
15:00

GFLJ - JUGENDBUNDESLIGA
Nächste Spiele:
Relegation
Mitte
Süd
27./28.09.

Marburg Mercenaries vs Cologne Falcons
Saarland Hurricanes vs Kaiserslautern Pikes

DAMENBUNDESLIGA
Halbfinale
13.09.
14.09.
Hamburg Amazons vs Berlin Kobra Ladies
Nürnberg Hurricanes vs Mülheim Shamrocks
15:00
15:00

Nächste Woche:
21.09.   Ladies Bowl in Flensburg   15:00




Hamburg Blue Devils News vom 10.09.2008

Lets party in blue – Große Off-Season-Welcome-Party
Hamburg Blue Devils bedanken sich bei treuen Fans

Geschrieben von EYECANSEE® Communications

Wie Footballer mit ihren Fans feiern können, haben die Jungs der Hamburg Blue Devils im Laufe der Saison 2008 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nach dem unvergessenen Regentanz auf der Tribüne nach dem Sieg gegen Berlin geht nun die Party in angenehmerer Umgebung weiter. Am 20. September steigt ab 23 Uhr eine große Off-Season-Welcome-Party – als Dankeschön für die treuen Devils-Fans. Noch einmal haben Football-Freunde Gelegenheit, ihren Lieblingsspielern nah zu sein und sie abseits des Spielfeldes näher kennen zu lernen. Auch das eine oder andere Autogramm lässt sich sicherlich noch erhaschen. Eingeladen sind alle Fans, Wegbegleiter und die vielen fleißigen Helfer, die die Hamburger Jungs in der Saison tatkräftig unterstützt haben. Gefeiert wird in der Stamm-Location der Devils, dem Pat Club auf der Reeperbahn (Große Freiheit 9). Der Eintritt zur teuflischen Party ist bis um ein Uhr frei.
Nach der Saison ist vor der Saison. Das denken sich auch die Blue Devils. Gemeinsam mit ihren Fans wollen sie die vergangenen Monate Revue passieren lassen, Fachsimpeln und sich für die große Unterstützung ihrer Anhänger bedanken. Dafür ist extra die Dachterrasse im Pat Club reserviert. Spieler, Trainer, Organisatoren – alle aus dem großen Team der Blauen Teufel feiern mit den Fans, um die Off-Season gemeinsam zu verkürzen. Auch die Cheerleader sind mit von der Partie und werden die Party ordentlich einheizen. Natürlich haben die Teufel-Anhänger auch die Möglichkeit, Fan-Artikel zu Sonderpreisen zu erstehen. Ob T-Shirts oder Cappies – alle Produkte gibt es zu besonderen Konditionen. Da lohnt es sich, zuzugreifen. Und so kommt jeder Blue Devils Fan teuflisch gut gewappnet durch die anstehende Off-Season. Go Blue!




Dresden Monarchs News vom 10.09.2008

Das Ende einer erfolgreichen Saison
Dylan Meier & Co. verlassen Dresden Headcoach / Shuan Fatah ist Stolz auf die Leistungen seines Teams.
Von insgesamt 18 gespielten Partien im Jahr 2007 konnten ganze fünf, darunter zwei Partien in der Relegation und zwei Freundschaftsspiele, von den Monarchs gewonnen werden. Innerhalb weniger Monate rissen die Dresdner Footballer, unter der Führung von Headcoach Shuan Fatah, das Ruder in der Winterpause herum, kämpften sich auf Bundesliganiveau zurück. Von insgesamt 15 gespielten Partien im Jahr 2008 konnten schließlich acht gewonnen werden, darunter sechs reguläre Saisonduelle. Auf Platz vier der GFL Nord stehend, ging es schließlich in die Playoffs, die Meisterschaftsendrunde. Kaum einer hätte diesen Erfolg nach dem Saisontief in 2007 erwartet. Kein Wunder also, dass Shuan Fatah auch nach dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinal gegen Südmeister Marburg (21:32) stolz auf die Entwicklung seines Kaders ist.
„Unsere Mannschaft hat in diesem Jahr hart gearbeitet. Niemand hätte uns diese Entwicklung zugetraut. Wir haben Braunschweig, Kiel, Hamburg und Berlin geschlagen. Das Team hat große Moral bewiesen und sich nach einem kurzen, verletzungsbedingten Tief zurück in die Saison gekämpft. Es war ein großartiges Jahr. Neben unseren Fans, Betreuer, dem Vorstand und dem deutschen Kader, gilt natürlich auch den Verstärkungen aus Großbritannien, Holland, Kanada und den USA unserer Dank“, so Shuan Fatah. Schon in diesen Tagen reisen die ersten internationalen Monarchs in ihre Heimatländer zurück. So machten sich Anthony Bingham in Richtung England und Pepijn Mendonca in Richtung der Niederlande auf den Weg. Beide Athleten zählten zu Leistungsträgern in den vergangenen, so schwierigen Monaten. Beide halfen den Monarchs, als mit Dylan Meier und Daniel Birnbaum die zentrale Angriffsachse der Königlichen kurzzeitig verletzt zusammenbrach.
Morgen reist schließlich auch Dylan Meier, der wohl beste Quarterback der diesjährigen GFL-Saison, zurück in seine Heimat Kansas/USA. Um 8.35 Uhr geht am Donnerstag-Morgen der Flieger des smarten US-Boys. Von Dresden, über Frankfurt fliegt das Ausnahmetalent zurück zu seiner Familie. Die Monarchs danken Anthony Bingham, Pepijn Mendonca und Dylan Meier für eine tolle Saison – ein Wiedersehen nicht ausgeschlossen.




Kiel Baltic Hurricanes News vom 10.09.2008

Reise mit den Canes zum German Bowl
von: Hurricanes Marketing
Im Backoffice der Canes hat man sich bereits mit allen Eventualitäten beschäftigt, sollte man das Halbfinale gegen die Berlin Adler am Samstag um 19.00 Uhr im Holsteinstadion gewinnen. Dann winkt zwei Wochen später am 27.09. der German Bowl XXX in der Commerzbankarena in Frankfurt. Kick off ist dort um 15.00 Uhr.
Um den Canes-Fans, im Falle eines Sieges gegen die Adler, die Anreise so einfach wie möglich zu gestalten, hat man mit der DB Regio AG und der Stadion Frankfurt Management GmbH bereits im Vorfeld Kontakt aufgenommen, um sowohl die An- und Abreise als auch den Ticketerwerb im Vorfeld zu regeln.
Werden die Adler am Samstag im Halbfinale bezwungen, können alle Canes-Fans unmittelbar nach dem Spiel am Ticketcenter im Stadion folgendes Angebot wahrnehmen:

1. Erwerb eines Zugtickets Kiel – Frankfurt – Kiel am 27.09.2008. Das Zugticket gilt nur für den von der DB Regio AG zur Verfügung gestellten Sonderzug (Kapazität 500 Plätze).
Preis für Hin- und Rückfahrt: 69 € pro Person

2. Erwerb von Eintrittskarten für den GB XXX am 27.09.2008 in der Commerzbankarena in Frankfurt. Zur Verfügung stehen 350 Tickets für den Block 26b und 50 Tickets für den Block 24a (liegen beide nebeneinander).
Preis pro Ticket: 25 €

Das Zugangebot gilt nur bei Teilnahme der Canes am GB XXX. Als besonderes Schmankerl für alle Fans, würde das Team, Coaches und Management ebenfalls auf der Rückfahrt aus Frankfurt im Zug sein und gemeinsam mit den Fans den Saisonabschluß feiern.
Nähere Informationen über Abfahrtzeiten etc. werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Sowohl Zug- als auch GB-Tickets wären ebenfalls in der Woche nach dem Halbfinale von Mittwoch bis Freitag, den 19.09. im Canesoffice von 15.00 – 18.00 Uhr erwerbbar.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass wir die Adler am Samstag bezwingen können.




Kiel Baltic Hurricanes News vom 10.09.2008

Running Back Luon Spearman verstärkt die Baltic Hurricanes
von: Jan Weber
Unmittelbar vor dem Halbfinale gegen die Berlin Adler traf in dieser Woche noch ein neuer Spieler für das Canes Team ein. Direkt aus den USA reiste Running Back Luon Spearman an. Spearman spielt bereits seit 2005 in der GFL, zunächst bei den Saarland Hurricanes und zuletzt in diesem Jahr bei den Cologne Falcons.
„Fakt ist, dass Luon Spearman ein erfolgreicher Running Back in der GFL ist und Mitte der Saison ohne Verein da stand“, so Sportdirektor Jan Weber. „Das Management und Head Coach Kent Anderson haben daher vor einiger Zeit beschlossen, den Spieler zu verpflichten, um ihn im Laufe der Saison gegebenenfalls nach Kiel holen zu können, wenn wir auf dieser Position Probleme sehen sollten, beispielsweise durch Verletzungen. Da der Spieler zunächst eine Wechselsperre absitzen musste, und wir bisher keine Veranlassung sahen, auf der Running Back-Position aktiv zu werden, kommt er nun kurzfristig zu uns.“
Canes Head Coach Kent Anderson ordnet die Verpflichtung des Running Backs wie folgt ein: "Wir holen Luon nicht nach Kiel, um einen anderen Spieler, der in dieser Saison mitgeholfen hat, die Canes dorthin zu bringen wo wir jetzt sind, auf die Bank zu setzen. Aufgrund der Knieverletzung von Sascha Gerasimov, hinter dessen Einsatz ein Fragezeichen steht, sahen wir uns jedoch gezwungen zu handeln. Luon kommt als Ergänzung und weiß, dass er möglicher Weise nicht viel Spielzeit bekommen wird. Wir sind ihm daher dankbar, dass es so kurzfristig zur Verfügung steht und bereit ist, sich der Situation in Kiel zu stellen.“




Mönchengladbach Mavericks News vom 10.09.2008

Gladbacher Mavericks vor spannendem Lokalderby gegen Köln
Sie stehen derzeit recht gut da, die Footballer der Mönchengladbach Mavericks. Auch das letzte Spiel gegen Düsseldorf wurde deutlich gewonnen und man steht mit einem Spiel Rückstand auf dem zweiten Tabellenplatz in der Oberliga NRW. Hinzu kommt, dass man auch gegen den Tabellenführer Bergischer Amboss gewinnen konnte und somit eine gute Ausgangslage für das Saisonfinale gegeben ist. Allerdings mussten die Stiere in dieser Saison bereits einmal kräftig Fell lassen. Gegen die Falcons aus Köln setzte es die einzige Niederlage dieser Saison. Ausgerechnet dieses Team will nun den Mavericks abermals ein Bein stellen. Mit dem Sieg aus dem Hinspiel im Rücken und als Tabellendritter kommen die Kölner selbstbewußt nach Mönchengladbach. Sie haben nichts zu verlieren, können nicht mehr absteigen und wollen dem Favoriten im Lokalderby abermals weh tun und den Aufstieg vermasseln. Dass die Kölner an einem guten Tag jeden Gegner schlagen können, hat sich bereits in der Liga herumgesprochen. Ihnen dürfte im Moment entgegen kommen, dass die Mavericks im Angriff ersatzgeschwächt sind. Ihr Topscorer Eric Truscott hat sich schwer verletzt und wird in dieser Saison nicht mehr spielen können. Hinzu kommen diverse angeschlagene Spieler, deren Einsatz im Moment in Frage steht. Es wird also schwer für die Vitusstädter, die gewinnen müssen, wollen sie nicht den Kontakt zum Tabellenführer verlieren. Präsident André Fossen zu dieser Situation: "Es wird verdammt schwer und Nerven aufreibend. Im Lokalderby zwischen Gladbach und Köln gelten andere Gesetze und das wissen die Kölner. Das ist im Football nicht anders als im Fußball. Die Falcons können befreit aufspielen und wollen uns stürzen. Das verspricht Spannung pur!"
(RK)




Stuttgart Scorpions News vom 09.09.2008

Über 24.000 Euro Gesamtspendensumme seit 1999
Fan Beauftragte der Stuttgart SCORPIONS übertreffen selbst gestecktes Charity Ziel für die Saison 2008

Was 1999 durch eine Glühwein-Charity-Aktion in Ettlingen-Bruchhausen, zugunsten von „HERZENSWÜNSCHE e.V.„durch den Football Fan Club „GALAKTISCHES URGESTEIN“ begann, ist mittlerweile für die Fan Beauftragten der Stuttgart SCORPIONS, Elke und Bernd Metzler, zu einer festen Konstante geworden. Seit dieser Zeit sammeln sie bei diversen Aktivitäten Spenden für „Herzenswünsche e. V.“. Aktionen in den Bussen zu den Road Games des GFL Teams, oder Tombolas bei der jährlich stattfindenden Galaktischen Grillfete in Karlsruhe, sowie den jährlichen NFL Europa Fan Meetings in Boppard, um einige dieser Aktivitäten zu nennen.
Für dieses Jahr hatten sie sich vorgenommen, die Gesamtspendensumme von 24.000 Euro zu übertreffen. Gesagt, getan! Die Tombola anlässlich der Galaktischen Grillfete IX am 26. Juli 2008 brachte den Spendentopf schließlich zum Überlaufen. Dort feierten mehr als 50 geladene Hard Core - Footballfans aus Düsseldorf, Köln, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt.
Die Spendenscheckübergabe in Höhe von 1.400,00 € für 2008, an die 2. Vorsitzende von HERZENSWÜNSCHE e. V., Frau Brigitte Schicht, fand nun am 06. September, beim Play Off Viertelfinalspiel um die deutsche American Football Meisterschaft im Stuttgarter GAZi Stadion auf der Waldau, statt. Sichtlich gerührt nahm Frau Schicht, die mit dieser Summe nicht gerechnet hatte, den Spendenscheck aus den Händen der SCORPIONS Fan Beauftragten entgegen.
„Selbstverständlich ist auch diese Spende nur eine Zwischensumme, denn wir und die Fans der Stuttgart SCORPIONS, werden uns auch in der Saison 2009 wieder für „HERZENSWÜNSCHE e.V.“ engagieren, so Elke Metzler.

Infos unter: www.herzenswuensche.de




Danube Dragons News vom 09.09.2008

Skip Albano wieder in Österreich
Ein Wiedersehen mit Skip Albano, dem DC der Saison 2007 gibt es für das AFL-Team der Danube Dragons. Allerdings nur bei ihren Begegnungen mit den Raiffeisen Vikings. Denn Skip wird an der anderen Sideline stehen: Die Wikinger verpflichteten den US-Amerikaner als Assistant Coach für D-Line und Special Teams.
Auch das Engagement eines neuen Offense Coordinators haben die Vikings bekanntgegeben, Vincent Lelard wird diese Position bekleiden. Der ehemalige Quarterback des französischen Nationalteams fungierte die letzten vier Jahre als Headcoach von Flash de la Courneuve.
Beim Coaching Staff der Danube Dragons setzt man jedoch weiter voll auf den österreichischen Weg: Mit Ivan Zivko, seit zwei Jahren Headcoach und Offense Coordinator der Drachen, sowie mit Markus Felinger, einem ehemaligen Spieler und langjährigen Nachwuchscoach als neuem Defense Coordinator haben die Niederösterreicher wohl als einziges Team der Austrian Football League eine rot-weiss-rote Kommandobrücke.




Raiffeisen Vikings News vom 09.09.2008

Vikings präsentieren den neuen Coaching Staff!
Die Saison 2009 wird einige Neuerungen für die Raiffeisen Vikings bringen.
An dieser Stelle wurde schon einiges darüber geschrieben - Raiffeisen Vikings go Austrian

Nun möchten wir den kompletten Coaching Staff vorstellen:
Head Coach: Christopher Calaycay

Offense
1. Offense Coordinator: Vincent Lelard
2. Offense Assistance Coach OL: Dimitrios Galanos

Defense
1. Defense Coordinator: Chris Calaycay
2. Defense Assistance Coach Linebacker: Mario Klima

Strenght&Conditioning
1. Strenght&Conditioning Coach: Mathias Kovacev

Kovacev wurde schon genauer vorgestellt: www.raiffeisenvikings.com/singlenews.html

Mario Klima und Dimitrios Galanos (beide ehemalige Spieler) sind dem Football Begeisterten ein Begriff.

Vincent Lelard war in den Jahren 2005-2008 Head Coach des französischen Football Teams FLASH de la Courneuve.
Der neue Offense Coordinator der Raiffeisen Vikings hat selber 13 Jahre aktiv Football gespielt, zuletzt 2003 als Quarterback für das französische Nationalteam. 1998 wurde er sogar zu einem NFL Europe tryout camp eingeladen.Erfahrung bringt Lelard sicherlich ausreichend mit und wird sein Wissen an die Mannen der Vikings weitergeben. Wir dürfen auf das neue System gespannt sein!

Genauere Informationen zu allen Coaches der Raiffeisen Vikings Kampfmannschaft: Vikings Coaches




Stuttgart Scorpions News vom 08.09.2008

Saison für Scorpions beendet
Es hat nicht sollen sein! Eine verkorkste Saison der Stuttgart Scorpions findet nach einer unglücklichen 6:9 Niederlage gegen die Berlin Adler ihr frühes Ende. 920 Zuschauer erlebten bei Dauerregen die erwartete Defense-Schlacht, in der die Scorpions nicht in der Lage waren, ihre zahlreichen Chancen in Punkte umzuwandeln. Bezeichnend dafür das Ende des Spiels, als den Scorpions wenige Meter vor der Endzone der Berliner die Zeit davonlief.
Dabei begann das Spiel trotz der widrigen Verhältnisse recht verheißungsvoll. Drei Pässe von QB Ira Vandever auf Neuzugang Tony Madison und je zwei Läufe von RB Daniel Urban und Vandever selbst sorgten für einen erfolgreichen Drive bis in die Redzone der Gäste aus der Bundeshauptstadt. Dort schloss mit Marc Biedenkapp ein weiterer Neuzugang diesen Angriff mit einem Field Goal aus 34y zur 3:0 Führung der Hausherren ab.
Beim Gegenangriff der Gäste konnte sich dann prompt Neuzugang Nummer 3, CB Benjamin Pansy auszeichnen, als er gleich den ersten Pass von Berlins QB Brett Hall an deren 35y-Linie abfing und so erneut die Scorpions in Ballbesitz brachte. Dieser endete jedoch auch mit einem Turnover, als ein weiterer FG-Versuch von der Adler-Defense geblockt wurde. Erneut war der Berliner Angriff allerdings nur sehr kurz auf dem Platz, denn beim ersten Versuch konnte DE Simon Gavanda den Ball aus den Händen von RB O. Schmeling schlagen und DE Daniel Mirus den freien Ball für die Stuttgarter erobern. Den daraus resultierenden FG-Versuch konnte Biedenkapp verwerten, so dass beim Stand von 6:0 erstmals die Seiten gewechselt wurden.
Im zweiten Quarter nahm der Regen weiter zu, die Effektivität des Scorpions-Angriffs aber deutlich ab. Das Laufspiel, ohnehin durch das Fehlen von Patrick Geiger gehandicapt, sorgte zwar in Person von Vandever und Urban noch für einigen Raumgewinn, aber die Berliner Defense hatte sich mittlerweile sehr gut auf das Passspiel eingestellt und konnte auch durch DB M. Singendonk einen Vandever-Pass abfangen. Auf der Gegenseite ließ allerdings auch die Verteidigung der Scorpions die Berliner nur ein einziges Mal in die Stuttgarter Hälfte kommen, der sich daran anschließende FG-Versuch von Kicker B. Scharweit aus 49y kurz vor der Halbzeit war jedoch deutlich zu kurz.
Direkt nach der Pause dann der bis dahin längste Drive der Adler. Abwechselnd durch Pass- und Laufspiel kam man bis zur 17y-Linie der Gastgeber und konnte durch ein FG von Scharweit auf 6:3 verkürzen. Im Gegenzug kamen die Scorpions zwar durch Läufe von Vandever und Urban bis zur Mittellinie, dort mussten sie aber durch einen Punt von Sascha Wurster den Ball wieder an die Berliner abgeben. Und die nutzten direkt im nächsten Spielzug eine Unaufmerksamkeit der Stuttgarter Defense aus, als QB B. Hall seinen WR S. Judis mit einem langen Pass auf die Reise schickte, die erst nach 87y in der Endzone der Scorpions mit dem TD zum 6:9 (PAT daneben) endete.
Bei diesem Stand wurden auch letztmals die Seiten zum vierten Quarter gewechselt, in dem zwar fast nur noch die Scorpions in Ballbesitz waren, diesen aber nicht nutzen konnten. Zunächst bewegte man den Ball erfolgreich bis zur 22y-Linie der Gäste, ein FG-Versuch von Biedenkapp wurde allerdings erneut geblockt. Doch schon im nächsten Spielzug konnte DB Rudi Maurer einen Berliner Fumble an deren 27y-Line erobern. Nach drei Spielzügen bis zur 20y-Linie der Adler ein erneuter FG-Versuch von Biedenkapp, der dieses Mal zwar nicht geblockt wurde, aber sein Ziel verfehlte. Aber wieder sorgte die Defense nach einem Sack von Mirus dafür, dass Berlin sich mittels Punt schnell vom Ballbesitz trennen musste. Mit eigenen Läufen und einem Pass auf TE Gunter Braschler brachte Vandever seine Offense wenige Sekunden vor Schluss bis an die 7y-Linie der Adler, wo er den Ball spiken wollte, um die Uhr für einen letzten FG-Versuch anzuhalten. Dabei glitt ihm das nasse Spielgerät jedoch aus den Fingern, so dass er sich nur noch darauf werfen konnte, was aber natürlich nicht die Uhr anhielt. Und während die Scorpions noch hektisch versuchten, ihre Kick-Formation auf das Feld zu bringen, pfiffen die Schiedsrichter ab.




Dresden Monarchs News vom 08.09.2008

Aus im Viertelfinale
Die Saison 2008 ist für die Footballer der Dresden Monarchs vorbei. In einem packenden Viertelfinalspiel unterlagen die Sachsen bei den Marburg Mercenaries mit 32:21 (7:7/9:0/10:0/6:14). Mag sein, daß viele den Viertelfinaleinzug der Dresden Monarchs als überraschend empfunden haben. Nach dem Spiel in Marburg ist trotz der Niederlage klar: Dresden war ein würdiger Play-Off Teilnehmer, der sich bei weitem nicht chancenlos einem besseren Gegner geschlagen geben musste.
Dabei erwischten die Sachsen den besseren Start. Gut 200 mitgereiste Monarchs Fans konnten zunächst die überraschende Führung ihres Teams bejubeln. Nach einem langen Drive, der nach Strafen gegen Dresden fast schon zu Ende schien, lief Tony Hollings stark zum ersten Touchdown des regnerischen Nachmittags. 23 Yard war die finale Distanz in die Endzone für Hollings. Holger Hempel besorgte den Rest zum 0:7.
Marburg wusste zu antworten. Im Aufeinandertreffen der wohl besten Runningbacks der Liga wollte Marburgs Sean Cooper seinem Gegenüber Hollings in Nichts nachstehen: Touchdownlauf über 26 Yard - Extrapunkt Stephan Bauer und es stand 7:7.
Bitter für Marburg: es sollte der letzte Auftritt für Cooper sein, der zu Beginn des 2.Viertels verletzt ausschied. Doch auch ohne ihn waren die Gastgeber laufstark. Quarterback Jo Ullrich hatte zudem noch eine bemerkenswert fangfreudige Receivercrew zur Verfügung. Dennoch sprang zwischenzeitlich nur ein Fieldgoal über 44 Yard durch Stephan Bauer für Marburg raus.
Das Publikum erlebte bis dahin eine ausgeglichene Partie. Die Vorentscheidung fiel wenige Sekunden vor und wenige Sekunden nach der Halbzeitpause. Zunächst der Schock für die Gastgeber: gut eine Minute vor Ende des ersten Durchgangs verloren die Mercenaries den Ball an Dresden. Doch die Monarchs konnten daraus keinen Nutzen ziehen. Im Gegenteil! Wieder in Ballbesitz bei weniger als einer halben Minute Spielzeit bediente Ullrich mit einem beeindruckenden Pass über fast 60 Yard Christoph Würz zum erneuten Touchdown (PAT nicht gut 16:7).
Halbzeitpause! Und kurz nach Wiederanpfiff die nächsten Punkte für Marburg. Nach einem Missverständniss zwischen Monarchs Quarterback Dylan Meier und Rene Horschig an der eigenen 16 Yard Linie ging der Ball verloren. Marburg bedankte sich: Johann Gerner lief zum nächsten Touchdown (PAT Bauer 23:7). Noch im 3. Viertel erhöhte Stephan Bauer mit einem Kick aus 53 Yard auf 26:7!
Von diesem Schlag erholte sich Dresden erst spät.Zu Beginn des vierten Viertels erlief Meier den Anschlusstouchdown zum 26:13 (PAT Hempel 26:14). Möglich wurde das von mehreren guten, weiten Läufen durch Tony Hollings zuvor und einem spektakulären Catch von Anthony Bingham an der 2 Yard Line. Marburg konterte erneut mit einem Fieldgoal. Stephan Bauer war diesmal über 38 Yard gewohnt sicher (29:14).
Dresden spielte weiter mit der letzten Hoffnung. Gut 7 Minuten vor Schluss wieder in Ballbesitz dauerte es weitere 3 Minuten zum erneuten Touchdown. Zunächst fing Radko Zoller einen langen Pass von Meier an der 3 Yard Line. Markus Günther war dann der nächste, der von Meier bedient wurde: Touchdownpass in die Endzone plus Extrakick von Holger Hempel zum 29:21.
Doch Marburg antwortete trocken und abgebrüht. Firstdown um Firstdown wurde gegen die aufopferungsvolle Monarchs Defense erkämpft bis Stephan Bauer den Monarchs den Todesstoß versetzte. Mit seinem Fieldgoal über 43 Yard bei weniger als einer Minute verbleibender Spielzeit war die Partie entschieden. Endstand 32:21. Marburg zieht damit als einziges Team aus der GFL Gruppe Süd ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft ein. Gegner ist am kommenden Wochenende der amtierende Meister, die Braunschweig Lions.
Die Dresden Monarchs beenden dagegen mit diesem Spiel eine sehr erfolgreiche Saison. Alle Mannschaftsteile haben in diesem Viertelfinale noch einmal eine starke Leistung gezeigt. Unterstützt von zahlreichen mitgereisten Fans, war der Abschied nach dem Spiel kein Trauerspiel. Die Fans der Dresden Monarchs können stolz auf ihr Team und deren erbrachte Leistung sein. Aus dem Fast-Absteiger der letzten Saison ist 2008 wieder ein ernstzunehmender und mit recht selbstbewusst aufspielender Gegner für alle anderen Teams der GFL geworden.




Kiel Baltic Hurricanes News vom 08.09.2008

Canes schlagen Longhorns und ziehen ins Halbfinale ein
von: Jan Weber
Die 2.875 Zuschauer im Kieler Holstein-Stadion bekamen am gestrigen Samstag wieder tollen Football geboten. Die gastgebenden Kiel Baltic Hurricanes empfingen im Playoff-Viertelfinale die Vierten der GFL Süd, die Weinheim Longhorns.
Trotz eines eindeutigen Ergebnisses von 47:21 waren es beide Teams, die für ein unterhaltsames Spiel sorgten. Die Canes gingen als Meister der GFL Nord favorisiert in das Spiel. Bedenkt man den Sieg gegen die Braunschweig Lions aus der Vorwoche, dann war den Canes diese Bürde auch nicht zu nehmen. Kiels Coaching Staff um Head Coach Kent Anderson hatte die Spieler jedoch vor dem Spiel gewarnt, die Weinheimer auf die leichte Schulter zu nehmen. Im Vorjahr waren die Longhorns im Interconference Spiel in Kiel zu Gast und hatten den Canes bis zur Schlussminute einen heißen Kampf geliefert, bevor Estrus Crayton mit einer Interception den Sieg sicherstellen konnte.
Entsprechend konzentriert gingen die Kieler zu Werke. Der erste Drive der Weinheimer wurde nach drei Läufen von Running Back Danny Washington gestoppt und die Canes kamen an der eigenen 42 Yard Line in Ballbesitz. Nach einem Raumverlust von zwei Yards durch Estrus Crayton und ein Time Out von Quarterback Adrian Rainbow war es genau die Kombination Rainbow/Crayton, die im zweiten Versuch die ersten Punkte für die Canes erzielte, als Crayton einen Pass von Rainbow über 60 Yards zum Touchdown tragen konnte. Der US-Veteran Crayton erlebte gestern einen großen Tag. Insgesamt 225 Yards konnte er durch Passfänge, Läufe und Kick Returns erzielen. Kicker Matthias Eck erzielte den anschließenden Extrapunkt. Der schlechte Start für die Longhorns ging auch im zweiten Ballbesitz weiter. Im zweiten Versuch wurde ein Pass von Quarterback Antwan Smith von Matthias Eck interceptet und die Canes kamen an ihrer 30 Yard Line erneut in den Ballbesitz, den sie jedoch nicht in Punkte umsetzen konnten. Punter Timo Gross gab den Ball wieder an die Longhorns ab, die sich an ihrer 40 Yard Line auf den Weg zu den ersten Punkten machten. Angetrieben durch Läufe von Danny Washington und Antwan Smith überbrückten die Weinheimer das Feld und Smith blieb es vorbehalten, mit einem 3 Yard-Lauf die ersten Punkte für die Gäste zu erzielen.
Die Canes wurden durch die Punkte der Gäste offensichtlich erst richtig wachgerüttelt. Den nächsten Drive starteten sie von ihrer eigenen 20 Yard Line und brauchten nur fünf Spielzüge, um durch einen 9 Yard-Lauf von Estrus Crayton (PAT Eck) erneut zu punkten. Die Kieler Defense, in der John Van Look mit 14 Tackles herausragte, zog nun die Zügel deutlich an und die Longhorns mussten nach drei Fehlpässen von Quarterback Smith den Ball schnell wieder abgeben. Die Canes waren nun offensichtlich bemüht, der Favoritenrolle endgültig gerechnet zu werden. Erneut starteten sie von der eigenen 20 Yard Line. Zunächst erlief Brandon Langston sieben Yards. Im nächsten Versuch bekam der wieselflinke US-Boy erneut den Ball und überlief die gesamte Weinheimer Defense 73 Yards zum nächsten Kieler Touchdown. Nach einem missglückten PAT stand es somit Ende des ersten Quarters 20:7 für die Canes.
Das zweite Quarter begann mit einem weiteren, von der Canes Defense forcierten Turnover. Nachdem Jeffrey Amaning und Rick Baunacke Weinheims Quarterback im ersten Versuch sacken konnten, warf dieser im zweiten Versuch seine zweite Interception, dieses Mal auf Linebacker Robert Koster. Nach einem Lauf über 10 Yards durch Koster kam die Kieler Offense an der 20 Yard Line der Longhorns wieder in Ballbesitz und bereits mit dem ersten Pass fand Adrian Rainbow seinen Wide Receiver Dominic Hanselmann zum Touchdown (PAT Eck). Die dominierende Kieler Defense ließ in ihren Bemühungen nicht nach. Der nächste Ballbesitz der Weinheimer endete erneut nach zwei Versuchen, als Running Back Danny Washington den Ball an Kiels 14 Yard Line fumblete und Defense End Chris Rieck den freien Ball für die Canes zurückeroberte. Die Canes Offense bedankte sich auf ihre Weise. 11 Spielzüge und 80 Yards später hatte Estrus Crayton mit einem 20 Yard Lauf das Ergebnis auf 34:7 (PAT Eck) erhöht. Nach einem kurzen, erfolglosen Drive kamen die Canes erneut in Ballbesitz. Das Kieler Pass-Feuerwerk setzte sich fort, denn Adrian Rainbow fand erneut Wide Receiver Dominic Hanselmann, dieses Mal über 51 Yards zum Touchdown (PAT Eck). Den letzten Ballbesitz der Gäste beendete Kiels Chris Rieck mit einem Quarterback Sack.
Die deutliche 41:7-Führung zur Halbzeit führte dazu, dass die Canes in der zweiten Halbzeit früh begannen, in der Offense und Defense durchzuwechseln. Viel Spielzeit bekam insbesondere Kiels Backup-Quarterback Matt LeFever, der fünf von sechs Passversuchen an den Mann bringen konnte. Die Weinheim Longhorns, die sich nun komplett auf das Laufspiel konzentrierten, kamen in der zweiten Halbzeit besser zum Zuge. Im dritten Quarter erzielte Danny Washington einen 4 Yard-Touchdown und im vierten Quarter war es erneut Quarterback Antwan Smith, der für sein Team punkten konnte. Auf Seiten der Canes blieb es Running Back/Tight End Alexander Gebauer vorbehalten, den letzten Touchdown des Tages für die Canes zu erzielen. Mit einem famosen 16 Yard-Lauf erzielte er weitere Punkte für sein Team.
Am Ende des Spiels standen die Canes mit einem überzeugenden 47:21 Sieg als verdienter Sieger fest. Ein großer Respekt gilt jedoch den Weinheim Longhorns. Das Team von Head Coach Marvin Washington war gerade einmal mit den notwendigen 30 Spielern nach Kiel gereist. Viele Spieler wie Danny Washington, Torrance Brown, Antwan Smith oder auch Offense Line-Spieler Jan Flachs kamen sowohl in der Offense, als auch in der Defense zum Einsatz.
Am kommenden Wochenende treffen die Kiel Baltic Hurricanes nun im Halbfinale um den German Bowl auf die Berlin Adler. Beide Teams trafen in dieser Saison bereits zwei Mal aufeinander. Das Hinspiel in Kiel gewannen der Adler mit 9:7, das Rückspiel in der Bundeshauptstadt endete unentschieden mit 7:7. Beide Mannschaften kennen sich also gut und es dürfte im Kieler Holstein-Stadion am 13. September ein hartes Spiel zwischen dem Nordmeister und dem Tabellendritten der GFL Nord werden.




Braunschweig Lions Newsletter vom 08.09.2008

Halbfinale in Marburg
Von: René Stammer
Den Einzug in den German Bowl XXX müssen die Braunschweig Lions auswärts erreichen. Denn im Halbfinale müssen die Löwenstädter am kommenden Sonntag (14. September) in Marburg bei den Mercenaries antreten. Die Partie im Stadion "Am Köppel" im Marburger Stadtteil Cappel beginnt um 15 Uhr.
Zum ersten Mal seit der Saison 2001 müssen die Braunschweiger dabei wieder auf Reisen gehen in einem Play-Off-Halbfinale. Zuletzt war das im Jahr 2001 der Fall, als die Niedersachsen beim damaligen Südmeister, den Munich Cowboys, antreten mussten. Damals konnten die Lions knapp mit 24:21 gewinnen und ins Finale von Hannover einziehen.
Nun wartet die Commerzbank-Arena auf den Gewinner der Halbfinalpartie am Sonntag. Die Marburger erwarten die Löwen als diesjähriger Südmeister und sicherlich werden auch die Hessen Alles daran setzen, das Endspiel vor der eigenen Haustür zu erreichen.
Bereits 2006 standen die Mercenaries im Finale, damals unterlagen sie den Braunschweigern im Eintracht-Stadion den Lions mit 31:13. Diese haben übrigens die letzten vier Partien gegen die Marburger allesamt gewonnen.
Auch das letzte Spiel bislang in Marburg im vergangenen Jahr mit 29:10. Davor gab es allerdings auch schon zwei Niederlagen in der Lahnstadt.
Der Gewinner des Halbfinales vom Sonntag trifft auf den Gewinner der zweiten Endrundenpartie am Samstag zwischen den Kiel Baltic Hurricanes und den Berlin Adlern.




Braunschweig Lions Newsletter vom 08.09.2008

Lions erreichen Halbfinale
Von: Torsten Morgenstern
Mit einem ungefährdeten 32:10 (3:0, 29:0, 0:3, 0:7)-Heimerfolg über die Munich Cowboys sicherten sich die Braunschweig Lions zum 13. Mal in Folge den Einzug in das Play-Off-Halbfinale.
Eigentlich war dabei schon zur Halbzeit alles klar am vergangenen Samstagabend in Braunschweig. Vor 4.050 Zuschauern führte der amtierende Meister aus Braunschweig zu diesem Zeitpunkt mit 32:0 gegen die Münchner. In der zweiten Spielhälfte schalteten die Lions daher in der Defense deutlich zurück und ermöglichten damit den Cowboys eine Art kleines Comeback mit zehn Punkten.
Entsprechend äußerte sich Headcoach Javier Cook: „In der ersten Hälfte sind wir als Team so aufgetreten, wie ich mir das gewünscht habe. Damit war ich wirklich zufrieden. In der zweiten Hälfte haben sich in der Offense wieder mentale Schwächen eingeschlichen, die wir uns in den Play-Offs einfach nicht leisten können, wenn wir unseren Titel erfolgreich verteidigen wollen.”
Beide Teams begannen die Partie nervös. Mit dem letzten Spielzug des ersten Drives verschafften die Cowboys den Lions eine exzellente Ausgangsposition, denn der Long Snap zum Punt misslang ihnen völlig und die Lions kamen an der gegnerischen 21 Yard-Linie in Ballbesitz. Nach einem Drive ohne Raumgewinn konnten sie aber durch Kicker Steffen Dölger doch noch die ersten Punkte auf das Scoreboard bringen.
Danach agierten beide Angriffsreihen deutlich ruhiger, wobei die Cowboys mit der stark aufspielenden Defense der Lions ihre liebe Not hatten. Punkte blieben bei ihnen in der ersten Hälfte Mangelware, was im Wesentlichen auf das variantenarme Offensivspiel der Münchner zurückzuführen war. Läufe von Jerome Morris und Travis Harvey, so gut und gefährlich sie auch im Einzelfall waren, sind in Kombination mit nur zwei vollständigen Pässen bis zur Halbzeit gegen die Lions-Defense zu wenig, um ernsthafte Gefahr zu erzeugen. Hinzu kam, dass Travis Harvey, wie Cowboys Headcoach John Rosenberg nach der Partie erläuterte, im Laufe des Spiels eine leichte Gehirnerschütterung erlitt und daraufhin Spielzüge nicht wie geplant ausführen konnte.
Die Lions zeigten das, was beim Auftritt vor einer Woche in Kiel nahezu vollständig gefehlt hatte. Mit einem schönen Drive kämpften sie sich unter Führung von Dennis Zimmermann über das gesamte Feld und bauten schließlich durch Michael Andrew die Führung aus. Den folgenden Kick-Off wollten die Cowboys wohl nicht haben, denn kein Münchner machte ernsthafte Anstalten den freien Ball aufzunehmen. Die Lions sagten in Gestalt von Christian Petersen artig danke und nur sechs Spielzüge später legte Jabari Johnson das Spielgerät in der Münchner Endzone ab.
Die Cowboys kamen jetzt zwar in Ballbesitz, mussten sich aber nach einem ‚3 and out‘-Drive schnell wieder davon verabschieden. Die Lions benötigten diesmal nur noch fünf Spielzüge und erneut war es Michael Andrew, der die Führung seiner Farben ausbaute. Der nächste Cowboys-Drive war nach zwei Spielzügen schon wieder zu Ende, denn Sebastian Reilmann fing den Pass von Travis Harvey ab. Kelvin Love besorgte in der Folge den Rest.
Danach war die Partie entschieden und die Braunschweiger nahmen nach der Halbzeitpause immer mehr Starter in der Defense vom Feld. Am Ende spielten hier dann nur noch die Backups der Lions. Die Cowboys kamen jetzt logischerweise besser ins Spiel und konnten durch ein Fieldgoal von Ersin Gödel und einen Touchdown von Jerome Morris das Ergebnis noch freundlicher gestalten.
Das Halbfinale, in dem die Lions auf die Marburg Mercenaries treffen, wird den ersten echten Beweis dafür liefern, ob sich die Braunschweiger nach den Höhen und Tiefen dieser Saison als Team gefunden haben und ob die Offense des Meisters mit dem Sieg über die Cowboys, trotz der eher schwachen zweiten Hälfte genau zu den Play-Offs den Durchbruch zu konstant guten Leistungen geschafft hat.
Genau die werden sicherlich neben der bereits vorhandenen soliden Abwehrleistung nötig sein, wenn die Lions Ende September in Frankfurt "4 in a row" feiern wollen. Möglich ist das allemal.

Braunschweig Lions3290032
Munich Cowboys003710

Scoreboard:
3:0 Steffen Dölger 38 Yard-Field Goal
10:0 Michael Andrew 4 Yard-Lauf (PAT Steffen Dölger)
17:0 Jabari Johnson 1 Yard-Lauf (PAT Steffen Dölger)
25:0 Michael Andrew 4 Yard-Lauf (Conversion Yoan Schnee)
32:0 Kelvin Love 16 Yard-Pass von Dennis Zimmermann (PAT Steffen Dölger)
32:3 Ersin Gödel 48 Yard-Field Goal
32:10 Jerome Morris 12 Yard-Lauf (PAT Ersin Gödel)




AFVD Newsletter vom 07.09.2008
Ergebnisse vom Wochenende

GERMAN FOOTBALL LEAGUE

Viertelfinale
Stuttgart Scorpions vs Berlin Adler                         6:9  (6:0/0:0/0:9/0:0)
Braunschweig Lions vs Munich Cowboys              32:10  (3:0/29:0/0:3/0:7)
Kiel Baltic Hurricanes vs Weinheim Longhorns      47:21  (20:7/21:0/0:8/0:6)
Marburg Mercenaries vs Dresden Monarchs          32:21  (7:7/9:0/10:0/6:14)

Im Halbfinale treffen am kommenden Wochenende aufeinander:
Kiel Baltic Hurricanes vs Berlin Adler
Marburg Mercenaries vs Braunschweig Lions


2.BUNDESLIGA
Relegation zur GFL - Hinspiel
Darmstadt Diamonds vs Plattling Black Hawks      33:43  (7:20/12:7/14:7/0:9)
Cologne Falcons vs Essen Assindia Cardinals      17:24(0:14/7:0/7:7/3:3)


GFLJ - JUGENDBUNDESLIGA
Qualifikation
Cologne Falcons vs Gießen Golden Dragons          37:12  (14:0/7:0/16:0/0:12)

Die Cologne Falcons spielen damit am 27./28. September gegen die Marburg Mercenaries um den Aufstieg bzw.
Verbleib in der GFL Juniors Gruppe Mitte.




Assindia Cardinals News vom 07.09.2008

Cardinals überraschen die Falcons
Mit einem 24:17 Auswärtssieg bei den Cologne Falcons konnte die Mannschaft um Headcoach Bernd Janzen die erste Überraschung perfekt machen und das erste Relegationsspiel um den Aufstieg in die erste Liga gewinnen.
Köln wirkte vor Allem zu Beginn der Partie völlig überrumpelt von der Essener Schlagkraft und kam früh in Rückstand.
„Wir sagten bereits vor einer Woche, dass wir in Köln antreten werden um zu gewinnen“, so Bernd Janzen nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat Teamgeist und Spielfreude gezeigt und in der ersten Hälfte das Spiel dominiert. Erwartet haben das die Wenigsten von uns und daher macht es umso mehr Freude diesen Sieg mit nach Hause nehmen zu können.“ Tatsächlich war vor dem Spiel in der Domstadt nur über die Höhe eines Kölner Sieges spekuliert worden, nicht aber über eine Chance des neuen Meisters der zweiten Liga.
Essen konnte die Partie direkt mit einem Paukenschlag eröffnen und 1.134 Zuschauer staunten nicht schlecht, als nach nicht einmal 3 Minuten Sebastian Marquard 26 Yards in die Endzone der Hausherren lief und die Führung für die Gäste holte. Nach dem Extrapunkt von Sascha Jungblut folgte ein Kick-Off nach Maß. Durch einen Fehler der Kölner konnten die Cardinals den Ball sofort recovern und sofort wieder in Ballbesitz kommen. Die Kölner Falken wirkten jetzt richtig überrascht und konnten sich auch auf diesen Drive nicht einstellen. Wiederum Runningback Sebastian Marquard konnte nur kurze Zeit nach seinem ersten Touchdown mit einem Sprung in die Endzone auf 13:0 erhöhen (PAT Jungblut). Die ersten Punkte der Falcons im 2. Quarter waren aus Essener Sicht ein Gastgeschenk. Die Cardinals Defense stoppte die Kölner Falken an deren 20-Yard Linie und Köln musste punten. Durch eine unglückliche Ballberührung eines Essener Spielers war der Ball frei und die Falcons sicherten den Ball an Essens 30-Yard Linie. Der anschließende Pass war schon fast durch die Cardinals interceptet, doch trudelte der Ball durch die Luft und landete direkt in der Endzone in den Händen von Kölns Receiver Niklas Römer.
In der 2. Halbzeit waren die Falcons besser eingestellt und setzten nun fast ausschließlich auf Pass-Spiel. Kölns junger Quarterback Philip Stentzel spielte eine sehr gute Partie und sorgte mit einem weiteren Pass auf Römer für den Ausgleich. Doch ließen sich die Cardinals durch den Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und überbrückten mit einem Drive über 90 Yards das Feld. Eine gut eingestellte und hoch motivierte Offense-Line schob die Kölner Verteidigung regelrecht über das Feld. Die letzten Zentimeter in die Endzone überbrückte Cardinals Quarterback Andreas Trebski selbst und so lagen die Cardinals beim letzten Seitenwechsel wieder in Führung.Zu Beginn des letzten Spielabschnitts waren die Cardinals wieder in der Red-Zone der Falcons, spielten alle 4 Versuche aus, doch gelang es zunächst nicht, die Führung weiter auszubauen. Erst nachdem die Cardinals Defense wieder für einen Ballbesitz-Wechsel sorgte, war es Sascha Jungblut bei 3:24 Minuten verbleibender Spielzeit, der mit einem 45-Yard Fieldgoal den Vorsprung auf 10 Punkte ausbaute. Nun lief den Falcons langsam die Zeit davon. Trotz des für die Essener ungewohnt harten und schnellen Spiels auf GFL-Niveau, ließen die Cardinals nicht nach und wehrten sich erfolgreich. Lediglich ein Fieldgoal aus 35 Yards 30 Sekunden vor dem Abpfiff sorgte für eine Verkürzung des Vorsprungs und somit für Schadensbegrenzung.
„Wir waren absolut überrascht, dass wir Köln so gut in Schach halten konnten“, so Janzen weiter. Wie bereits in den Spielen zuvor in der GFL2, zeigte die Defense der Cardinals ihre gute Leistung und brachte neben einem Quarterback Sack für 20 Yards, einem Fumble und zwei Interceptions die Essener auf die Gewinnerstraße."Wir haben nun erst einmal die erste Halbzeit gewonnen und es steht 1:0 für uns. Aber im Rückspiel ist noch alles offen und wir müssen nun konzentriert und zielgerichtet weiterarbeiten. Wir haben in der Offense noch zu viele Fehler gemacht, die gegen ein GFL-Team nicht passieren dürfen, denn die Chancen zu punkten sind rar gesät. Diese Fehler gilt es abzustellen und wieder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung uns zu präsentieren. Trotz der Fehler haben wir nicht aus der ruhe und aus dem Konzept bringen lassen. Ein großes Kompliment an das Team, dass die Vorgaben der Trainer umgesetzt hat und mit Herz und Willenskraft auf dem Feld agierte."
Auf dem anschließenden Presse-Meeting gestand auch Falcons Headcoach Michael Hap, dass er zwar eine starke Essener Mannschaft erwartet hat, mit einer Niederlage aber nicht gerechnet hätte. Michael Hap:"Es hat heute das Team gewonnen, dass den Sieg mehr wollte!"Für das Rückspiel erwartet Hap in Essen "eine absolute Festung" und spielt damit auf die Heimstärke der Cardinals an, denn schließlich ist es dann fast auf den Tag genau, dass die Essener im heimischen Sportpark am Hallo die Punkte ihren Gästen mitgegeben haben (16.9.2006; 8:17 vs. Troisdorf Jets).
Am Samstag den 20. September findet das Rückspiel der Relegation statt. Köln wird sich in den nächsten zwei Wochen ernsthaft Gedanken machen, wie man im Stadion am Hallo antreten wird. Essen ist gewarnt und wird ebenfalls die kommenden 13 Tage nutzen, um auch hier als Sieger vom Platz zu gehen.

Spielzusammenfassung:
1. Quarter:
0:6 26 Yard Lauf Marquard
0:7 Extrapunkt Jungblut
0:13 2 Yard Lauf Marquard
0:14 Extrapunkt Jungblut

2. Quarter:
6:14 44 Yard Pass Römer
7:14 Extrapunkt Köln

3. Quarter:
13:14 30 Yard Pass Römer
14:14 Extrapunkt Köln
14:20 2 Yard Lauf Trebski
14:21 Extrapunkt Jungblut

4. Quarter:
14:24 45 Yard Fieldgoal Jungblut
17:24 35 Yard Fieldgoal Köln




Weinheim Longhorns News vom 07.09.2008

Es hat nicht sollen sein
Weinheim Longhorns scheitern im Viertelfinale gegen den Nordmeister

Am vergangenen Wochenende verloren die TSG 1862 Weinheim Longhorns e.V. gegen den Nordmeister Kiel Baltic Hurricanes mit 47:21 und schied somit in den Play-offs um die deutsche Meisterschaft im Viertelfinale aus.
Es war ein hartes und schweres Spiel für die Longhorns. Einem Kader von über 40 Spielern standen 30 Longhorns gegenüber. Mit dem Mindestaufgebot hatten die Longhorns die Reise gen Norden angetreten. Aus privaten, gesundheitlichen und beruflichen Gründen mussten die Longhorns auf 5 Stammspieler verzichten und gingen somit von Anfang an als Außenseiter in das Spiel.
Im ersten Quarter legten die Nord-Wirbelstürme los und lagen nach drei Touchdowns, zwei von Estrus Crayton und ein weiterer von Brandon Langston, mit 20:7 in Führung. Dem Lauffeuer der Hurricanes konnten die Longhorns im ersten Quarter nur einen Touchdown von Quarterback Antwan Smith entgegensetzten. Und auch im zweiten Quarter lief es eindeutig nur für die Nordlichter. Durch zwei Pass-Touchdowns von Dominic Hanselmann und einem weiteren von Estrus Crayton lag Kiel bis zur Halbzeit mit 41:7 in Führung.
Die Longhorns hatten es aufgrund der fehlenden Spieler schwer, ihr Abwehrspiel auf die Kieler einzustellen. In den hinteren Verteidigungsreihen stand Headcoach Marvin Washington nur Oliver Renck als Cornerback zur Verfügung. Und Oliver Renck kämpfte zu allem Übel bereits seit Tagen mit einer schweren Erkältung. So mussten die Linebacker die doppelte Arbeit leisten, um keine Punkte zuzulassen, was jedoch in der ersten Halbzeit nicht immer gelingen konnte.
Doch obwohl die Longhorns dafür bekannt sind, dass sie sich gerne wenn sie zurückliegen aufgeben, geschah dies nicht. Unerbittlich kämpfte die Mannschaft nach der Rückkehr aus der Halbzeitpause weiterhin um Punkte. Im dritten Quarter ließ die Verteidigung um Daniel McCray, Kevin Moore und Okan Kilic keine weiteren Punkte mehr zu. Um so größer war der Jubel in der Weinheimer Teamzone, als Danny Washington durch einen Touchdown-Run das Punktedifferenz auf 15:41 verkleinerte.
Und auch im vierten Quarter kämpften die Longhorns unerbittlich. Auch wenn Kiel ein weiterer Touchdown durch Alexander Gebauer gelang, so konnten die Longhorns durch einen zusätzlichen Touchdown von Antwan Smith die Punktedifferenz im Rahmen halten. Am Ende stand es 47:21 für Kiel.
Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Die Longhorns werden sich nun bis Ende Oktober eine Auszeit gönnen. Viele Spieler freuen sich darauf, endlich wieder einmal Zeit für Familie und Beruf zu finden. Auch Headcoach Marvin Washington hat nach einer schweren zweiten Saison eine Ruhepause verdient. Fest steht nur, dass die Abteilungsleitung schon in den nächsten Wochen mit der Planung für 2009 beginnen muss, damit die dritte Saison in der ersten Bundesliga möglich wird. Abteilungsleiterin Margit Appold: „Wir haben uns bereits mit dem Trainerstab zusammengesetzt, um insbesondere hier die Weichen für 2009 zu stellen. Wir bedauern, dass unser langjähriger Trainer Olaf Peter uns nächstes Jahr aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Erfreulich ist, dass Dirk Hamacher und Frank Schleehuber uns für 2009 eine Zusage erteilt haben. Dennoch wissen wir, dass wir mindestens einen Offense- oder Defense-Coordinator benötigen. Am liebsten beides, wenn dies machbar ist. Ebenso müssen wir am Ausbau des Kaders arbeiten, denn mit der bestehenden Mannschaft können wir zwar die GFL halten, aber sicherlich den Erfolg nicht ausbauen. Das liegt nicht an den Spielern und ihrem Potential, sondern einfach daran, dass man in der GFL mehr Spieler benötigt – zum einen wegen der Verletzungsgefahr, zum anderen für die Tatsache, dass an jedem Wochenende immer wieder mehrere Spieler aufgrund privater Umstände fehlen wird. Wir sind nun mal eine Amateur-Liga, in der die Spieler nicht bezahlt werden.“
So wird es für das Team eine längere Verschnaufpause, während Trainer, Abteilungsleitung und Hauptverein sich schon nach einer Woche durchatmen an die Planung für 2009 setzen muss, damit das Team auf gesunde Beine gestellt wird. Headcoach Marvin Washington: „Wir müssen für Spieler lukrativer werden. Wir müssen unsere Trainingsbedingungen noch mehr verbessern, damit wir für Spieler eine Option sind.“ Somit sind die Hausaufgaben gestellt und es bleibt abzuwarten, welchen Schlachtplan die Longhorns in der Winterpause für 2009 erstellen werden.




Berlin Adler News vom 07.09.2008

Adler erreichen Halbfinale
Von: Tim Friedrich
Revanche bei den Scorpions geglückt! Die Berlin Adler erreichen nach einem hoch spannenden Spiel gegen die Stuttgart Scorpions das Playoff Halbfinale.
"Revanche!" lautete das Motto vor dem Spiel. Denn vor knapp 365 Tagen verlor das Team von Head Coach Dogan Özdincer in den letzten Sekunden das Halbfinale - auch damals gegen die Scorpions.
Das Spiel begann aber alles andere als optimal für die Berliner. Gleich die ersten beiden Angriffsserien endeten mit Ballverlusten. Der Dauerregen leistete seinen Beitrag. "Wir haben dieses Jahr acht Spiele unter starkem Dauerregen absolvieren müssen. Das auch das Halbfinale mit schlechtem Wetter startete konnte uns dann auch nicht mehr schocken." meinte Adler Wide Receiver Sebastian Judis.

Zum Spiel:
Nachdem die Adler in der ersten Halbzeit durch zwei Field Goals von Stuttgarts Neuzugang Marc Biedenkapp in Rückstand gerieten, kippte das Team angetrieben von einer starken Defensive das Spiel. Kicker Benjamin Scharweit sorgte mit seinem Field Goal im dritten Viertel für den Anschluss und kurz darauf sorgte Sebastian Judis mit einem 90-Yard Touchdown für die Führung der Berliner. Am Ende des vierten Viertels wurde es hochdramatisch. Der wendige Quarterback der Stuttgarter, Ira Vandever, brachte sein Team in Field Goal Reichweite, doch ohne Timeouts und mit nur wenigen Sekunden auf der Uhr reichte es nicht mehr für ein Field Goal.
"Wir haben heute unsere Revanche bekommen. Ich bin stolz auf mein Team. Egal wie hoch der Rückstand ist, wir haben in der gesamten Saison nie aufgegeben und bis zum Ende gefightet. Wie heißt es doch so schön: "It ain´t over ´till the fat lady sings!" Wir haben die Nerven behalten und sind am Ende verdient als Sieger vom Platz gegangen." fügte Head Coach Dogan Özdincer nach dem Spiel hinzu.
Mit dem knappen 9:6 im GAZI-Stadion auf der Waldau in Stuttgart avancieren die Berliner ins Halbfinale und müssen am kommenden Samstag bei den Kiel Baltic Hurricanes antreten. Der Nordmeister hatte in seiner Viertelfinalbegegnung leichtes Spiel mit den Weinheim Longhorns (41:07 Halbzeitstand) und schickte das Team mit einer deftigen 47:21 Niederlage nach Hause.




Berlin Adler News vom 07.09.2008

Roadtrip 2008 zum Halbfinale in Kiel
Von: Kai Hoepner
Nachdem die Adler gestern mit 09 : 06 bei den Stuttgart Scorpions gewonnen haben, geht es nun zum Halbfinale nach Kiel zu den Baltic Hurricanes, die gegen die Weinheim Longhorns mit 47 : 21 als Sieger vom Platz gingen.
Am kommenden Samstag, dem 13.09.08, geht es in Kiel um den Einzug im German Bowl, der am 27.09.08 in Frankfurt am Main stattfindet.
Sei dabei und unterstütze das Team in Kiel!
Wir bringen Euch mit dem Fanbus sicher hin und natürlich auch wieder zurück. Buche Dir einen der begehrten Plätze im Bus.

Geplante Abfahrtszeit: 11:30 Uhr
Geplante Rückfahrt: ca. 1 Sunde nach Spielende.
Abfahrtsort: S- & U-Bhf Jungfernfernheide (Max-Dohrn Str.)
Fahrpreis: 30€

Anmeldungen und weitere Informationen gibt es über die Geschäftsstelle der Berlin Adler unter 030 / 32 53 16 06 oder per e-mail unter aykut.tercan@berlinadler.de (Betreff: Fanbus Kiel).




Marburg Mercenaries News vom 07.09.2008

Mercenaries im Halbfinale
(atb.) Der entscheidende Protagonist des 32:21 Sieges der Marburg Mercenaries im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft hatte einen Namen: Stephan Bauer, seines Zeichens Kicker in Diensten des hessischen Erstligisten erzielte 14 Punkte, wobei er bei den Field Goals aus großer Entfernung unglaubliche Nervenstärke bewies.
Doch der Reihe nach: die Baustelle „Am Köppel“ in Cappel war gut besucht, als das Spiel um 15.00 Uhr angepfiffen wurde. Marburgs erste Angriffsserie endete in einem Punt und die Gäste von der Elbe waren in der Lage daraus unmittelbar Kapital zu schlagen. Tony Hollings, kraftvoller Runningback der Monarchs, war es, der die Phase des punktelosen Unentschiedens beendete. Nach insgesamt 47 Yards hatte der Ex-NFL Profi die Endzone der „Söldner“ erreicht. Holger Hempels erfolgreicher Extrapunkt stellte den 7:0 Zwischenstand für seine Farben her. Es sollte die letzte Dresdner Führung der Partie bleiben. Denn nun fand die Offense um den fehlerlosen Quarterback Joachim Ullrich seinen Rhythmus. Ähnlich wie zuvor Hollings drückte nun Sean Cooper, sein Gegenüber auf der Position des Runningbacks, dem Spiel seinen Stempel auf. Über 26 Yards lief das kleine Energiebündel zu sechs Punkten, uns Stephan Bauers Extrapunkt sorgte für den Ausgleich. (7:7) Das zweite Viertel sah zunächst ein 34-Yard-Field Goal von Stephan Bauer, bevor Hausherren kurz vor der Pause noch einmal zuschlugen. Und dies obwohl man zu diesem Zeitpunkt bereits auf zwei absolute Leistungsträger verzichten musste. Linebacker Daniel Garcia und Sean Cooper wurden durch Verletzungen am Weiterspielen gehindert. Zuschlagen bedeutete in diesem Fall ein weiter Pass von Ullrich auf Wide Receiver Christoph Würz, der das Ei über die ausgestreckten Arme mehrerer Defense Spieler fangen konnte. Zuvor hatte Thomas Lang mit einer Interception das Angriffsrecht an eine Offense übergeben. Halbzeitstand in Cappel: 16:7.
Nach dem Wechsel war es zunächst Johan Gerner, der als „Cooper Ersatz“ sein Können zeigen konnte Diese Möglichkeit hatte ihm zunächst die eigene Defense geboten, als Andreas Schumacher einen Fumble von Gästespielmacher Meyer sichern konnte. Hinter der guten Blockarbeit seiner Offense Line marschierte der Giessener in die Endzone der Monarchs und sorgte so für eine etwas beruhigender 23:7 Führung seiner Mannschaft. Zu diesem Zeitpunkt des Spieles begann die „Stephan Bauer Show“. Vor der Saison aus dem Ruhestand gekommen, sieht es nunmehr so aus, als wenn der Veteran, der bereits im Kader der Frankfurt Galaxy stand, seine Schusskraft und Präzision pünktlich zu den Play Offs gefunden hat. Dies wurde spätestens offensichtlich, als er Ende des dritten Viertels aus 54 Yards versenkte. (26:7) Doch Dresden gab sich noch nicht geschlagen. Immer wieder angefeuert von den mitgereisten Fans war es Quarterback Dylan Meyer, bei dem sich im Spielverlauf Licht und Schatten abwechselten, der den Ball selbst behielt und durch einen Sprung in die gegnerische Endzone auf 26:14 verkürzen konnte. Doch die Mercenaries in Person von Stephan Bauer antworteten postwendend. Dieses Mal war der Kicker aus 38 Yards erfolgreich. Die Monarchs bäumten sich nun ein letztes Mal auf. Gestützt auf einen 48 Yard Pass von Meyer auf Krech war es letztendlich Markus Günther welcher zum 29:21 in der Endzone bedient wurde. Doch die Lahnstädter ließen sich nicht mehr von der Siegesstraße abbringen. Eine gute Auswahl von Lauf-, und Passspielzügen sorgte neben Raumgewinn für reichlich Zeitgewinn und bezeichnenderweise war es am Ende wieder Stephan Bauer, der mit seinem vierten Field Goal des Tages das Endergebnis von 32:21 herstellen konnte.
Ein Sieg, der im dritten Viertel herausgespielt und anschließend nicht mehr in Gefahr geriet. Auf Dresdner Seite wusste Tony Hollings, trotz offensichtlicher Konditionsprobleme mit 151 Yards überzeugen, wohingegen auf Seiten der Marburger vor allem Ullrich und der vielzitierte Bauer zu überzeugen wusste. Im Halbfinale kommt jetzt der amtierende Deutsche Meister aus Braunschweig an die Lahn. Kick Off dieser Partie ist am Sonntag den 14.09 um 15.00 Uhr im Stadion „Am Köppel“ in Cappel.




Darmstadt Diamonds News vom 07.09.2008

Spielbericht: Darmstadt Diamonds vs. Plattling Black Hawks
Mit einem spektakulären 33:43 (7:20, 12:7, 14:7, 0:9) im Relegations-Hinspiel gegen die Plattling Black Hawks verabschieden sich die Darmstadt Diamonds von ihrem Heimpublikum. Das Rückspiel findet am 20. September in Plattling statt. Dann wird sich entscheiden, ob die Diamonds in der höchsten Deutschen Spielklasse verbleiben oder ob die Plattlinger erstmals ins Oberhaus aufsteigen.
Wie schon oft in der Saison mussten die gastgebenden Diamonds schnell einem Rückstand hinterherlaufen. Nach dem ersten Touchdown der Plattlinger durch Jan Pav verlor man beim anschießenden Return den Ball und brachte die Gäste in eine gute Ausgangssituation. Black Hawks Ballträger Korbinian Hundsrucker bedankte sich mit dem Touchdown zum 13:0.
Im Gegenzug verkürzten die Diamonds mit einem sehenswerten 49-Meter-Pass von Quarterback Darius Outlaw auf Neuling Thorsten Stefani zum 7:13. Es war Stefanis erster Touchdown für die Diamonds.
Im Laufe des Spiels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, vor allem durch die beiden Quarterbacks Darius Outlaw für die Darmstädter und Adam Hazel auf Plattlinger Seite. Während der gesamten Partie gab es zudem nur einen einzigen Punt.
Nachdem die Black Hawks durch Florian Starzengruber auf 20:7 erhöht hatten, wurden erstmals die Seiten gewechselt.
Lelan Brickus, der sowohl in der Offense als auch in der Defense eingesetzt wurde, verkürzte im zweiten Viertel auf 13:20, ehe erneut Starzengruber den alten Abstand wieder herstellte. Die letzten Punkte vor der Halbzeit gingen dann wieder an die Diamonds. Alexander Firsching, gerade erst aus der Jugendmannschaft gekommen, erzielte seinen ersten von zwei Touchdowns an diesem Tag und machte so den Pausenstand von 19:27 klar.
In der zweiten Hälfte überraschten die Gastgeber mit einem erfolgreichen Onside-Kick von Nico Gade, durch den sie sogleich in Ballbesitz kamen. Es war erneut Brickus, der die Angriffsserie mit einem Touchdown beendete. Nurnoch 27:25 für die Gäste.
Sammy Farghali, den die Diamonds noch von Zweitliga-Duellen gegen die Kirchdorf Wildcats kennen, erhöhte wieder auf 34:25 für seine Farben, ehe erneut Alexander Firsching verkürzen konnte. Nach der gelungenen Zweipunkt-Conversion von Outlaw auf Brickus kamen die Darmstädter gar auf 33:34 heran.
Im Schlussviertel ließ der Angriffsschwung etwas nach. Die Darmstädter konnten nicht mehr punkten, denn zwei ausgespielte vierte Versuche verliefen erfolglos. Die Black Hawks konnten durch ein Fieldgoal von Farghali sowie einen Touchdown-Lauf von Pav auf 43:33 erhöhen. Ein weiterer Touchdown blieb ihnen verwehrt, als die Plattlinger vier Versuche von der Darmstädter 1-Meter-Linie hatten, aber stets von der Defensiv-Formation gestoppt wurden.
Auffälligste Spieler in der Diamonds-Offensive waren Darius Outlaw (5 Touchdown-Pässe ohne Interceptions), Lelan Brickus (2 Touchdowns) und Alexander Firsching (ebenfalls 2 Touchdowns). In der Abwehr konnte sich Lelan Brickus mit 10 Tackles auszeichnen, während Dennis Kozak, Christoph Hohenester und Eric Hoerl jeweils 8 Stück auf ihrem Konto haben.




Cologne Falcons News vom 07.09.2008

Essen siegt überraschend in Köln
Erstes Relegationsspiel vergeigt

Die Cologne Falcons haben das erste von zwei Relegationsspielen überraschend mit 17 : 24 verloren. Im Gegensatz zu den Kölnern wussten die Assindia Cardinals vor 1.134 Besuchern in Kölner Südstadion mit der richtigen Einstellung zu überzeugen. Die Domstädter lagen frühzeitig zurück und liefen dann diesem Vorsprung Essens hinterher.
Eigentlich hätte es ein so ein schöner Tag sein können. Die Stimmung war gut, das Wetter trocken, die Fans zuversichtlich. Insbesondere in den Fachforen der Republik waren die Rollen klar verteilt worden. Essen sollte nicht den Hauch einer Chance haben.
Doch die Cardinals belehrten alle „Fachleute“ eines Besseren – insbesondere den gestutzten Falcons. Nach dem die Kölner der Coin Toss gewonnen hatten, überließen sie wie gewohnt den Gästen den Vortritt. Diese bedankten sich umgehend und beförderten nach kurzer Zeit den Ball in die Endzone der noch nicht ganz wach gewordenen Domstädter.
Essen kickte dann wieder an und - Ladehemmung. Nun wusste das Kick off Return Team nicht mehr, dass der Ball eigentlich gesichert werden sollte und kurz darauf freute sich Essen über den zweiten Touchdown. Beide Male war Runningback Sebastian Marquard der Glückliche, der den Ball in die Endzone bringen durfte. Die Kölner Defense brauchte ein Viertel, um sich auf seinen Lauf einzustellen. Danach wurde es ruhiger um ihn.
Köln spielte als wenn ihnen jemand was in den Tee getan hätte wie schon gesagt, wie mit Ladehemmung in der ersten Halbzeit, während Essen den Biss und die Einstellung zeigte, die die Falcons benötigten. Übernervös waren die Aktionen auf beiden Seiten des Kölner Teams.
Erst Mitte des zweiten Viertels besannen sich die Domstädter auf das, wofür sie eigentlich auf dem Feld sein sollten – aufs Footballspielen. Sie hatten seit April gezeigt, dass sie mit jedem Team in Deutschland mithalten können. Essen war nicht stärker als die anderen Gäste, die das Südstadion diese Saison gesehen hatte – nein - Köln war zu schwach. Essen zeigte soliden Football, wobei der Laufangriff überwog und auch erfolgreicher war als die Passangriffe. Einfach, aber effektiv! Mit 7 . 14 verabschiedeten sich die Kontrahenten in die Halbzeitpause.
Zurückgekehrt waren die Falcons wie ausgetauscht und es kam diem stärkte Phase dieses Spieles aus Kölner Sicht. Der Angriff würde komplett auf Passspiel umgestellt und es funktionierte. Insbesondere Niklas Römer tat sich besonders hervor. Immer wieder wurde er von Philip Stentzel, der trotz zweier Interceptions ein tadelloses Spiel machte, bedient.
So war schnell der Ausgleich erreicht – nur überholen lassen wollten sich die Kardinäle nicht. Und schnell war der alte Abstand wieder hergestellt. Auch, wenn die Falken sich nunmehr langsam wieder erstligatauglichem Niveau näherten, fehlte Ihnen nun einfach das nicht vorhandene erste Viertel (aus Kölner Sicht). Schließlich endete das Spiel 17 : 24 mit einem verdienten Sieg der Zweitligameisters.
Die Essener waren überglücklich, Cardinals Head Coach Bernd Janzen in der anschließen PK: „Wir wollten uns hier knapp behaupten, um für das Rückspiel eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Unser Gameplan ist vollkommen aufgegangen. Frühe Führung und dann Spiel und Uhr kontrollieren. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs.“
Michael Hap, enttäuschter Head Coach der Cologne Falcons: „Essen hat eine Superpartie gespielt. Die Einstellung stimmte bei den Cardinals, bei uns nicht! Auf Grund der hohen Nervosität zu Beginn des Spiels wurden viele Fehler gemacht. Es lief von Anfang an schief – ein regelrechter Dominoeffekt. Danach wurde es zwar besser, aber wir liefen der Zeit hinterher.“
Auf die Frage nach dem Rückspiel und nach dem eventuellen Abstieg entgegnete er: „Die trainingsfreie Woche wurde gestrichen und ich gehe davon aus, dass wir in Essen mit mindestens acht Punkten gewinnen.“
Alexander Verbeeck, Kölns erster Vorsitzender, beklagte nicht nur die Einstellung Einzelner, die auf dem Feld standen, sondern forderte: „Im Rückspiel werden sie nun beweisen müssen, dass sie es wirklich wollen. Nur so bleiben sie in der ersten Liga!“
Das Rückspiel findet am 20. September um 15:00 Uhr in der Sportanlage „Am Hallo“ in Essen statt.

Spielverlauf
1. Viertel
00 : 07 Sebastian Marquard 28 Yards Lauf (PAT Sascha Jungblut)
00 : 14 Sebastian Marquard 1 Yards Lauf (PAT Sascha Jungblut)

2. Viertel
07 : 14 Niklas Römer 45 Yards Pass von Philip Stentzel (PAT Janus Kaczenski)

3. Viertel
14 : 14 Niklas Römer 30 Yards Pass von Philip Stentzel (PAT Janus Kaczenski)
14 : 21 Andreas Trebski 2 Yards Lauf (Pat Sascha Jungblut)

4. Viertel
14 : 24 Sascha Jungblut 44 Yards Fieldgoal
17 : 24 Janus Kaczenski 33 Yards Fieldgoal




Munich Cowboys News vom 06.09.2008

Trotz starkem Endspurt kein Happy End
Die Munich Cowboys verabschiedeten sich bei der 10:32-Niederlage beim amtierenden Deutschen Meister mit einer achtbaren Leistung aus dem Rennen um den German Bowl.
Im ersten Viertel schien die Partie ausgeglichen, die Braunschweig Lions konnten nur durch ein Field Goal punkten. Zum zweiten Viertel hatten sich die Männer von Head Coach Javier Cook mehr vorgenommen.
Die Umsetzung funktionierte blendend und die Niedersachsen zogen bis auf 32:0 davon.
Nach der Pause zeigten die Munich Cowboys eine hervorragende Moral und Kämpferherz. Im dritten Quarter war es DL Ersin Gödel, der die ersten Punkte per Field Goal für die Münchner zum zwischenzeitlichen 3:32 erzielte. Im Schlussviertel konnte RB Jerome Morris den Ball in die Endzone der Braunschweiger bringen. Es ergaben sich in der Folge noch weitere Chancen, den Punktestand zu verkürzen. Letztlich blieb es aber beim 32:10-Sieg der Gastgeber. Die Munich Cowboys gratulieren den Braunschweig Lions zum Sieg und wünschen alles Gute und viel Erfolg für das Halbfinale!
Eine unglaublich erfolgreiche Saison geht mit dieser Auswärtsniederlage für die Munich Cowboys zu Ende. Letztlich kann man nur stolz sein auf dieses Münchner Team und seine herausragenden Leistungen im Jahr 2008.




Mönchengladbach Mavericks News vom 06.09.2008

Harter Arbeitssieg gegen starke Düsseldorf Bulldozer
Mit 34:0 gewannen am Samstag Abend die Mönchengladbach Mavericks ihr Heimspiel vor 750 Zuschauern. Wer geglaubt hatte, dass die Vitusstädter einen leichten Sieg gegen die Bulldozer erringen könnten, sah sich vor allem in der ersten Halbzeit getäuscht. Zwar gingen die Mavericks mit ihrem Runningback Tim Maaßen mit 7:0 (PAT T. Gerresheim) in Führung, doch das war dann auch lange Zeit das einzig Zählbare was die Vitusstädter nach vorne brachten. Überraschend stark hingegen die Landeshauptstädter. Immer wieder wanderten sie, begünstigt durch viele Gladbacher Strafen, über das Feld. Allerdings gelang ihnen dann nicht der Abschluß. Wo es die Offense nicht richten konnte, war dann aber die Gladbacher Defense zur Stelle. Linebacker André Maaßen schnappte sich nach einem mißglückten Düsseldorfer Befreiungsschuß den Ball und markierte den 14:0 (Pat T. Gerresheim) Touchdown. Gleich danach legte die Defense wieder nach und Free Safety Cedric Bishop war es vorbehalten, den Ball zum 20:0 in die Düsseldorfer Endzone zu tragen. Ohnehin spielte die Gladbacher Defense fast fehlerfrei. Unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit war es abermals RB Tim Maaßen, der mit einem schönen Lauf zum 27:0 (PAT T. Gerresheim) abschloß. Ansonsten aber kämpften die Bulldozer wacker und mutig gegen eine heftige Niederlage. Folglich schafften die Mavericks nur noch einen Touchdown durch Quarterback Klaus Schroer, der mit einem kurzen Lauf durch die Mitte die Endzone erreichte. Danach ging nicht mehr viel. Aus Gladbacher Sicht stand am Ende ein harter Arbeitssieg zu Buche. Präsident André Fossen nach dem Spiel: "Die Performance unserer Offense hat noch Potential nach oben, die Defense war klasse und unser Einsatz war wieder vorbildlich. Allerdings wird das gegen Köln in der kommenden Woche nicht reichen. Da müssen wir noch nachlegen. Aber heute sind vor allem unsere zahlreichen Zuschauer mit einem spannenden Spiel belohnt worden."
(RK)




Darmstadt Diamonds News vom 06.09.2008

Touchdown-Gewitter gegen Plattling
Mit einem spektakulären 33:43 (7:20, 12:7, 14:7, 0:9) im Relegations-Hinspiel gegen die Plattling Black Hawks verabschiedeten sich die Darmstadt Diamonds von ihrem Heimpublikum. Die Punkte für die Diamonds erzielten Lelan Brickus (14), Alexander Firsching (12), Thorsten Stefani (6) und Thomas Seitel (1).




Assindia Cardinals News vom 05.09.2008

Nach der Pflicht, folgt die Kür
Wenn die Assindia Cardinals am Samstagabend (18 Uhr) im Kölner Südstadion auf dem Feld stehen, begeben sich Essens Footballer auf unbekanntes Terrain.
Zuletzt im Jahr 2003 schnupperten die Cardinals GFL-Luft. Es ist für jeden Essener Spieler eine persönliche Erfahrung nach einer erfolgreichen Saison in einem Pflichtspiel gegen einen Erstligisten anzutreten. Auch wenn der Favorit aus der Domstadt kommt, ist die Rolle des Underdogs für das Team aus dem Ruhrgebiet weitaus angenehmer. Die Cardinals können befreit und ohne Druck auftreten.
"Wir würden bei so einem Spiel nicht antreten, wenn wir nicht gewinnen wollen", stellt der Essener Headcoach Bernd Janzen klar. "Die Jungs sollen unbelastet in das Spiel gehen und Spaß haben, was aber nicht ausschließen soll, mit der richtigen Einstellung am Samstag aufzulaufen." Sorgen braucht sich Janzen wohl keine machen, denn die Spieler sind absolut heiß auf die Kölner und wollen den Rheinischen Falken das Relegationsspiel nicht allzu leicht machen.
Während die Essener befreit aufspielen können und ein Aufstieg kein Muss ist, stehen die Kölner klar mit dem Rücken zur Wand und müssen das Spiel gewinnen, um im nächsten Jahr nicht in die Zweitklassigkeit abzusteigen. Eine Niederlage vor dem heimischen Kölner Publikum würde die Ausgangssituation für das Rückspiel in Essen deutlich erschweren. Der Kölner Traditionsverein kam in diesem Jahr nur schwer in Fahrt und lag zum Schluss mit nur zwei Siegen und einem Unentschieden abgeschlagen auf dem letzten Platz der GFL Nord. Die Kölnern hatten im Team aufgrund von Problemen mit dem Spielerpass ihres amerikanischen Quarterbacks Toby Henry viel Unruhe, die wohl ursächlich für einige Niederlagen war und von denen sich das Team nur schwer erholte.
"Das Team hat sich redlich verdient, die Meisterschaft mit solch einem Spiel zu krönen. Für viele Spieler ist es eine tolle Erfahrung und daher gönne ich es jedem Einzelnen dieses zu genießen", so Wilfried Ziegler, Präsident der Assindia Cardinals. Was im Falle eines Sieges nach den beiden Spielen am 6. und 20. September passieren wird ist allerdings noch völlig offen. "Die Voraussetzungen, um in der GFL zu starten sind zur Zeit nicht zu erfüllen", so Ziegler weiter. "Bei einer weit höheren Lizenzgebühr, höhere Kosten für Auswärtsfahrten, aber vor allem Personalkosten sind die Gesamtkosten nicht zu stemmen. Man braucht zur Verstärkung mindestens drei bis vier Amerikaner, die den Hauptteil der Personalkosten ausmachen, denn ohne sie gehen die Chancen auf Siege gegen Null. Sollte die Überraschung gelingen, werden wir zwar alles versuchen, aber uns ist klar, dass es sehr viel Arbeit in sehr kurzer Zeit sein wird und wir nur aufsteigen werden, wenn wir uns 100%ig sicher sind, nicht in eine Sackgasse zu laufen. Vor allen administrativen und wirtschaftlichen Überlegungen steht aber erst einmal die sportliche Qualifikation an und wir wollen uns eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel sichern, um den Essener Publikum noch ein spannendes Spiel bieten zu können."
Das erste Relegationsspiel findet im Kölner Südstadion, Vorgebirgsstraße, am Samstag, den 6. September, um 18 Uhr statt. Am 20. September, treten dann die Cardinals zum Rückspiel im heimischen Stadion am Hallo um 15 Uhr an.




Danube Dragons News vom 05.09.2008

Preseason-Kickoff-Meeting des AFL-Teams
Noch bevor der Austragungsmodus der Austrian Football League für 2009 feststeht, hat das AFL-Team der Danube Dragons die Saisonvorbereitung begonnen. Headcoach Ivan Zivko stellte in einem Kickoff-Meeting der Mannschaft den Fahrplan für die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison vor.
Schwerpunkt ist – wie in den Vorjahren – das athletische Grundlagentraining. Das 2007 eingeführte Dragons Pro Athlete-Programm (DPA) hat der graduierte Sportwissenschaftler Zivko ausgebaut und verfeinert. Herzstück des adaptierten Trainingssystems wird ein speziell entwickeltes Programm zur Trainingssteuerung sein, das die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Spielers berücksichtigt.
Ebenfalls neu geschaffen wurde ein Modul für die Verletzungsprävention, in dem auf die spezifischen Probleme der einzelnen Spieler eingegangen wird und das maßgeschneiderte Übungen zur Senkung der Verletzungsanfälligkeit enthält. Bei der Entwicklung dieses Programms unterstützt wird Headcoach Zivko durch Niki Ludwig, Dragons-Spieler und Diplomierter Physiotherapeut.
„Wir folgen damit einem Trend in den Trainingswissenschaften, der auch in Mannschaftssportarten eine Individualisierung der Trainingsprogramme vorsieht“, so Zivko. „Dank des Engagements der tollen Video-Unit unseres Vereines sind wir auch in der Lage, den Spielern die korrekte Ausübung der speziell für sie erforderlichen Übungen, die sie dann eigenverantwortlich durchführen, per Video zur Verfügung zu stellen.“
Wer den gewieften Taktiker Zivko kennt, wird sich nicht wundern, dass er auch bereits in der Vorbereitungsphase großen Wert auf Theorieschulung legt. Auch diese Elemente wurden ins DPA-Programm für die Saison 2009 integriert. Mitverantwortlich dabei ist insbesondere Markus Felinger, der in der kommenden Saison als Defensive Coordinator fungieren wird.
Die Danube Dragons setzen damit weiterhin voll auf den österreichischen Weg und auf die Integration ehemaliger Spieler. Neu im Coaching-Staff ist Fuat Rusitovic, der seine aktive Karriere als DB beendet hat.
Die meisten anderen der älteren – pardon: erfahreneren – Mitglieder des AFL-Teams der Danube Dragons bleiben aber dem Team erhalten. Zumindest hat keiner den an der Tür des Meetingraumes im Lokal der SPÖ-Floridsdorf angebrachten Hinweis auf sich bezogen. Dort stand zu lesen: „Pensionistenverband einen Stock höher.“




Kiel Baltic Hurricanes News vom 05.09.2008

Canes erwarten Longhorns zum Playoff-Showdown
von: Jan Weber
Es sind nicht einmal mehr 24 Stunden, bevor die Playoffs für die Kiel Baltic Hurricanes offiziell beginnen. Am kommenden Samstag trifft der neue Nordmeister der GFL im Kieler Holstein-Stadion auf die Weinheim Longhorns. Vom Gefühl her jedoch dürften die Playoffs für das Team von Head Coach Kent Anderson jedoch bereits in der vergangenen Woche begonnen haben. „Es ging gegen die Braunschweig Lions um so viel, die Intensität der Vorbereitung und des Spiels war sehr hoch. Für uns Coaches gilt es jetzt, diese Intensität hochzuhalten“, so Anderson.
Bedingt durch die Verlegung des Braunschweig-Spiels blieb den Canes nur eine knappe Woche Zeit, sich auf den Südliga-Vierten aus Weinheim vorzubereiten. Bekannt ist, dass das Team von Head Coach Marvin Washington seine Stärke insbesondere im Laufspiel hat. Mit den Running Backs Danny Washington und Torrance Brown sowie Quarterback Antwan Smith verfügen die Longhorns über Spieler, die sehr gut zu Fuß sind. „Wir werden Weinheim nicht unterschätzen“, weiß Kent Anderson zu berichten, „im vergangenen Jahr haben wir uns im Heimspiel gegen Weinheim schwer getan. Wir nehmen Weinheim genau so ernst wie die Lions in der vergangenen Woche.“
Die Kiel Baltic Hurricanes können im Viertelfinale auch den kompletten Kader der vergangenen Woche zurückblicken. Im Fokus des Spiels wird auch wieder die Kieler Offense Line stehen, die gegen Braunschweig ihre beste Saisonleistung zeigte und gemeinsam mit Running Back Sascha Gerasimov das Laufspiel der Canes reaktivierte.
Kick Off für das Spiel im Holstein-Stadion ist um 19 Uhr.




Berlin Adler News vom 05.09.2008

Viertelfinale LIVE im Web
Von: Sven Braune
Für alle Fans die sich dieses Spiel nicht entgehen lassen wollen und nicht vor Ort in Stuttgart sein können, verweisen wir auf die Live-Berichterstattung im Web.
Das Spiel wird vom Scorpions Radio powered by HBD-Radio übertragen. Ermöglichen wird die Übertragung MLP Stuttgart.
Das Programm beginnt Live ab 17:30 Uhr, mit Vorberichten aus dem Gazi-Stadion.
Ab 18 Uhr beginnt dann die Übertragung des Viertelfinales.
Das Webradio findet Ihr auf folgender Webseite: http://www.evendi.de/hbd-radio

Wer nicht am PC sein kann, für den gibt es unter dieser Telefonnummer auch einen Radiostream:
0931 66 399 3546

Normale Festnetztelefonkosten fallen an, Besitzer von einer Festnetzflaterate für den fallen keine weiteren Kosten an. ( Alle Angaben ohne Gewähr)

Als Zugabe gibt es auch einen Live Chat, zu diesen Spiel unter http://footballchat2.mainchat.de




Düsseldorf Panther Newsletter vom 05.09.2008

„Mir geht es sehr gut. Auch körperlich“
Von: MB
In der letzten Zeit war es ruhig um ihn geworden. Meist fand man ihn bei den Heimspielen der Düsseldorf Panther auf der Tribüne des Benrather Stadions. Mitfiebernd fühlte er praktisch jeden Spielzug mit. Aufmerksame Fans werden bemerkt haben, dass es ihm zunehmend, nach seiner schlimmen Verletzung am 2.Spieltag gegen die Assindia Cardinals, besser ging. Zuletzt fehlten sogar die Gehhilfen und man sah ihn überwiegend mit sehr guter Laune. „Mir geht es gut. Auch körperlich“ Christian Poschmann sagt dies mit einem breiten Lachen im Gesicht. Die Fans der Düsseldorf Panther werden sich freuen. Noch nie war die Anteilnahme an einer Verletzung an einem Spieler der Panther so groß. Nun ist also fast alles überstanden: „Das Knie ist noch nicht schmerzfrei. Im Alltagsgebrauch macht sich nur manchmal der Muskelrückgang bemerkbar, aber wenn ich tief in die Hocke gehe, fährt ein starker Schmerz durch das gesamte Bein. Das liegt hauptsächlich daran, dass noch immer Flüssigkeit im Innern des Knies ist, die nur langsam abgebaut und abgeführt wird.“
Die Diagnose, die er am Mitte Mai bekam, könnte nicht niederschmetternder gewesen sein: Vorderes Kreuzband: gerissen, Innenband: gerissen, innerer Meniskus: gerissen, äußerer Meniskus: gerissen, Knorpel: stark geschädigt. Es folgten einige Operationen, Ruhephasen und bis jetzt eine Reha, die schmerzhaft war und noch ist. Poschmann muss durch ein Aufbautraining, dass man seinen härtesten Widersachern nicht gönnt: „Das Kraftaufbautraining hat sehr langsam begonnen und ist für einen Sportler, der es gewohnt ist mit Gewichten zu arbeiten, wirklich niederschmetternd. Wenn das Anwinkeln des Beins mit schweißtreibender Arbeit verbunden ist, macht das Ganze fast keinen Spaß mehr und man muss diszipliniert an diesen kleinen Übungen arbeiten. In der Anfangsphase habe ich wirklich nur Kraftübungen mit dem eigenen Körper und dessen Gewicht gearbeitet. Inzwischen fahre ich viel mit dem Fahrrad und fange diese Woche mit Gewichten im Fitness-Studio an“ In diesen Momenten der Reha denkt er oft über seine Zukunft nach. Ob er noch mal seinen geliebten Sport ausüben kann, weiß er nicht. Wenn er die Stimmen seiner Ärzte befolgen würde, wäre sofort Schluss, doch noch hält sich Poschmann eine Hintertür auf. „Alle Mediziner haben mir zu einem Karriereende geraten, da das Bein jetzt sehr anfällig ist und bei einer derartigen erneuten Verletzung nie mehr fit wird. Außerdem habe ich "footballerisch" alles erreicht, was man in Deutschland erreichen kann. Lediglich die Profikarriere in den USA ist mir verwehrt geblieben, aber ich freue mich über die schönen Dinge, wie EM- und MVP-Titel, World Games-Sieger, Bronze bei der WM in Japan und viele weitere schöne Momente im Jugend- und Herrenfootball. All das wäre Grund genug zu sagen: Hör auf, wenn es am Schönsten ist. Dennoch ist dies nicht das Ende. Die Entscheidung werde ich im Winter treffen, wenn ich in meinen Körper hinein gehorcht habe.“ Poschmann wird also das Wintertraining der Panther, zu dem Martin Hanselmann ab Mitte/Ende Oktober bittet, dabei sein. „Mein Football-Geist möchte weiter mitspielen und ich werde am Wintertraining zur Saison 2009 teilnehmen und meinen Körper gut beobachten.“
Auf der Tribüne hat er trotz des am Ende kleinen Einbruchs sehr positives von den Panthern gesehen. „Es ist sehr schön zu sehen, dass bei den Panthern junge RB-Talente gibt. Marcel van Eck musste nach meiner Verletzung vermehrt in die Bresche springen und hat seinen Job solide gemeistert. Selbstverständlich fehlt ihm und weiteren jugendlichen Spielern, wie Malek Said noch einiges an Erfahrung auf diesem Football-Level. Spieler wie Jan Fischer und Fabian Schlieck haben schon etwas mehr an Erfahrung konnten dieses Jahr aber aufgrund von Verletzung oder Auslandaufenthalt nicht intensiv an ihrer Entwicklung arbeiten. Kurzum die Jungs sind gut brauchen allerdings alle noch ein Jahr um sich weiter zu entwickeln. Dies gilt auch für alle andern Positionen. Wir schaffen es hoffentlich mehr und mehr die nachrückenden Jugendspieler zu integrieren und zu etablieren. Bald ist der Wandel vollzogen und der Großteil des Teams kennt sich aus dem Jugendteam. Diesen unglaublichen Vorteil gegenüber den anderen Footballteams müssen wir stärker nutzen und mit Martin Hanselmann haben wir den richtigen Mann an der Spitze, der diese jungen Talente zu fordern und zu fördern weiß“ und an die, die diesen positiven Befund ermöglicht haben, will er sich auch noch wenden: „Am Ende möchte ich mich noch bei allen Fans, bei meinem Ärzte-Team und meinen Physiotherapeuten bedanken. Vielleicht seht Ihr mich ja nächstes Jahr wieder auf dem Rasen!“